Ein Rettungspaket im Umfang von rund 343 Mio. Euro soll Vietnams Pangasius-Industrie vor einem drohenden Zusammenbruch bewahren. Kritiker befürchten jedoch, dass von der Hilfe nur die Verarbeiter, nicht aber die Farmer profitieren und dadurch schließlich der Zuchtsektor wegbricht, schreibt Fish Information & Services (FIS). Derzeit kauft die Industrie keinen Pangasius, weil ihr das Geld fehlt. Daher seien die Preise in der zweiten Juni-Hälfte von 0,85 Euro/kg (1,05 USD) auf 0,70 Euro/kg (0,86 USD) gefallen, sagt Nguyen Viet Thang, Vorsitzender des Fischereiverbandes. Ursache sind die dramatisch gefallene Nachfrage aus der EU und den USA. Insgesamt hätten Farmer im Mekong-Delta im ersten Halbjahr zwar mit 287.000 Tonnen soviel Pangasius exportiert wie im entsprechenden Zeitraum 2011, doch aufgrund der sinkenden Preise sind die Gewinne eingebrochen. Nach Angaben des regionalen Steuerungskomitees für die Tra-Produktion liegen die Kilopreise 0,08 bis 0,16 Euro (0,1 bis 0,2 USD) niedriger als 2011. Jetzt sucht die Branche nach einem Ausweg aus der Krise.
Die österreichische Marke Alpenlachs gehört seit kurzem vollständig den Brüdern Soravia. Schon 2009 hatte ihr Gründer Peter Brauchl den Söhnen einer Kärntner Industriellenfamilie die Mehrheit übereignet, jetzt verkaufte er wie geplant seine letzten 30 Prozent, meldet die österreichische Tageszeitung 'Der Standard'. Doch Gewinne erwartet das Unternehmen Soravia beim Projekt Alpenlachs erst für 2014.
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Die isländische Icelandic Group hat ein Tochterunternehmen gegründet, das das Management für die im April 2011 erfolgte MSC-Zertifizierung seiner Kabeljau- und Schellfisch-Fischerei um Island übernimmt, meldet das Portal IntraFish. Die neue gemeinnützige Iceland Sustainable Fisheries soll zukünftig auch neue Zertifizierungen verwalten. Die Icelandic Group hat die Zertifizierungen auch anderen Unternehmen geöffnet, sofern bestimmte Kriterien erfüllt werden. Hintergrund dieser Ausgliederung seien Praktikabilitätsgründe, erklärte Larus Asgeirsson, Geschäftsführer der Gruppe.
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Die Polizeidirektion Nord in Sachsen-Anhalt ermittelt jetzt gegen Gastronomen, die statt Seezunge andere Fischarten serviert hatten, darunter Seelachs, Rotzunge und Pangasius. Auslöser war ein Fernsehbeitrag, den das ZDF-Verbrauchermagazin "Wiso" schon am 20. April diesen Jahres ausgestrahlt hatte, schreibt die Online-Plattform der Mitteldeutschen Zeitung mz-web. Tester hatten im Landkreis Wittenberg, in Halle, Dessau und Köthen insgesamt 19 Lokale besucht und teure Seezunge bestellt. "Nur jeder fünfte als Seezunge verkaufte Fisch ist wirklich Seezunge", berichteten die Journalisten. 14 Gaststätten servierten andere Fischarten, eine Probe konnte gar nicht identifiziert werden. Die Reporter hatten die Art des Fischs entweder direkt im Restaurant geklärt oder Fischproben ins Labor geschickt. Dort extrahierten Tester die DNA und ermittelten die genaue Erbgut-Sequenz.
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Die Rohware Thunfisch verteuerte sich im Laufe des Jahres 2011 kontinuierlich und erreichte im Laufe des Jahres 2011 die Marke von 2.000 USD per Tonne. "Dies ist der höchste Preis in der Geschichte des Thunfischhandels", kommentiert der Waren-Verein der Hamburger Börse in seinem jüngst veröffentlichten Jahresbericht 2011. Trotz der drastisch gestiegenen Rohwarenpreise wurde in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr mehr Thunfisch der Sorte Skipjack (Katsuwonus pelamis) importiert, jene Sorte, die bei Thunfisch-Konserven für den deutschen Markt fast ausschließlich verarbeitet wird. Der Konserven-Thunfisch wird zu mehr als 85 Prozent aus Nicht-EU-Ländern importiert. Drei Viertel der Gesamteinfuhr wiederum entfielen 2011 auf fünf Hauptexportländer: Ecuador (22,5 %), die Philippinen (21,1 %), Papua-Neuguinea (11,9 %), Indonesien (11,4 %) und Vietnam (7,4 %). Thailand, früher eines der Hauptlieferländer für Skipjack, verliert von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Der Arbeitkreis Fisch des Warenvereins befasste sich 2011 schwerpunktmäßig mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen Beschaffung von Thunfisch ohne den Einsatz so genannter "Fischsammler" (Fish Aggregating Devices/FADs) und mit geringsmöglichem Beifang. Ein weiteres Thema war die Kennzeichnung von Thunfisch-Konserven, die von Greenpeace sowie in einer Veröffentlichung von Öko-Test kritisiert worden waren.