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FischMagazin







07.05.2021  Mülheim a. d. Ruhr: Saarn hat jetzt Fischtheke und Sushi-Bar

Im Saarn-Center in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) hat Edeka Paschmann seine Filiale "Zuhause im Dorf Saarn" eröffnet, meldet die Mülheimer Woche. Nachdem sich Tengelmann aus dem Center im Kern des Mülheimer Stadtteils Saarn zurückgezogen hatte, wurde das Center kernsaniert. Alleine Edeka investierte gut 5 Mio. Euro in den Umbau, teilte Betreiber Falk Paschmann mit. Bereits bei Ankündigung stieß die Fischtheke auf Begeisterung bei den Saarnern, die sich außerdem seit Eröffnung Ende April an einer Sushi-Bar bedienen können.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
04.05.2021 Hann. Münden: Hit-Markt mit Sushi-Bar, Fischtheke und Räucherofen
03.05.2021 Hilden: Bei Breidohrs bildet Frischfisch die Marktmitte
28.04.2021 Krefeld: Globus übernimmt real-Markthalle




Icefish




07.05.2021  Ostseefischerei: Hilfen bei "endgültiger Einstellung der Fangtätigkeit"

Fischer in den Küstenländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein können Prämien für eine dauerhafte Stilllegung ihrer Schiffe beantragen. Eine entsprechende Änderung der Verordnung über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) ist am 6. Mai in Kraft getreten. Die Höhe der Unterstützung bemisst sich dabei nach der Größe der Schiffe. Die Prämien werden je zur Hälfte aus dem EMFF der EU sowie aus Bundesmitteln finanziert. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat für das Programm 2,2 Mio. Euro bereitgestellt. Bundesministerin Julia Klöckner sagte dazu: "Die Fischbestände nachhaltig zu bewirtschaften ist eine Notwendigkeit, um unsere Küstenfischerei insgesamt zu erhalten. Gleichzeitig müssen wir den einzelnen Betrieb im Auge behalten und die Menschen, die davon leben."

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
22.03.2021 Mecklenburg: Lauterbacher FG löst sich auf und schließt Fischladen
27.11.2020 Mecklenburg-Vorpommern: Lösungsansätze für Küstenfischer
20.10.2020 Ostseefischerei: TAC 2021 für Hering in westlicher Ostsee halbiert



SeafoodExpo




06.05.2021  Bremerhaven: Steinhauer & Specht schließt Ende 2021

Der alteingesessene Bremerhavener Seefischgroßhandel Johann Steinhauer & Carl Specht wird zum 31. Dezember 2021 das Geschäft einstellen. Das teilte die Geschäftsführerin Martina Mesterharm mit. Der Fischgroßhandel besteht mindestens seit 1932, als der Vater des langjährigen Inhabers Manfred Mesterharm die Fischmanufaktur startete bzw. übernommen hatte. Manfred Mesterharm, Jahrgang 1939, gab die Geschäftsführung offiziell im Jahre 2010 ab, arbeitete jedoch weiterhin im Betrieb mit. Die sieben Beschäftigten bei Steinhauer & Specht schneiden ausschließlich von Hand, verwenden nur eine Enthäutungsmaschine. Täglich werden in den Räumen der Halle XII Abt. 3 in der Straße Am Lunedeich 35 rund 1,5 Tonnen Frischfisch geschnitten, inzwischen nicht ausschließlich Seefische, sondern auch Zander, Wels, Forellen und Viktoriaseebarsch.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
01.04.2021 Kloosterboer BLG Coldstore: Heitland wird zweiter Geschäftsführer
17.03.2021 Bremerhaven: Sándor Seafood bezieht Neubau
30.11.2020 Bremerhaven: Wilhelm Petersen zieht in größere Räume



KIN




05.05.2021  Lübeck: Fischfleisch aus dem Labor

Das Lübecker Start-up Bluu Biosciences arbeitet daran, auf der Basis von Zellkulturen Fischprodukte herzustellen. Damit sei das Spin-off des Lübecker Fraunhofer Instituts das erste Unternehmen in Europa überhaupt, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von zellbasiertem Fisch spezialisiert hat, meldet der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Dr. Sebastian Rakers, Leiter der Arbeitsgruppe Aquatische Zelltechnologie und Aquakultur am Fraunhofer Institut und gleichzeitig Co-Gründer und Geschäftsführer von Bluu Biosciences, beschreibt das Verfahren: "Wir isolieren Fischzellen aus einer kleinen Biopsie. Dafür muss der Fisch, den wir benutzen, noch nicht mal sterben."

Aus einem kleinen Stückchen Muskel werden sogenannte Stammzellen isoliert. Bluu Biosciences regt die Stammzellen in einem Bioreaktor zum Wachsen an. Auf diese Weise entsteht quasi ein Stück Fischfilet. In Lübeck seien bereits Versuche mit dem Fleisch von Lachs, Forelle und Karpfen erfolgreich gewesen. Dr. Rakers geht davon aus, dass sie den ersten Lebensmittel-Prototypen bis Ende 2022 erstellen werden. Mit ersten Produkten für den Markt, also für den Verbraucher sei bis 2025 zu rechnen. "Allerdings werden das im ersten Schritt Fischbällchen, Fischpaste oder Fischstäbchen sein", schränkt der Biotechnologe ein. In fünf bis zehn Jahren, so seine Hoffnung, könne Bluu Biosciences dann schließlich auch strukturierte Produkte wie zum Beispiel Lachssteak anbieten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
01.03.2021 Fischalternativen: Weizenkomponenten für authentische Textur
06.11.2018 USA: Start-ups entwickeln Fischfleisch im Labor








05.05.2021  Cuxhaven: Royal Greenland gründet Joint-Venture für Frischfisch

Royal Greenland hat in Cuxhaven zum 1. Mai diesen Jahres ein Joint-Venture-Unternehmen für frischen und aufgetauten Fisch gegründet, das den gesamten (west-)europäischen Markt ansprechen will. Partner und Anteilseigner der neuen Royal Fresh GmbH ist Carsten Frydkjær, der unter anderem 2009 gemeinsam mit Niels Nordmann die dänische Gruppe Prime Ocean gegründet hatte. Zum Jahresbeginn hatte Frydkjær seine Anteile an Nordmann verkauft, der damit die Mehrheit an dem Skagener Unternehmen hält. Mit Royal Fresh wird Royal Greenland sein Produktportfolio um andere, bislang nicht geführte Arten erweitern. Der Schwerpunkt bei Royal Fresh liegt auf atlantischem Kabeljau, norwegischem Lachs und Schwarzem Heilbutt.

Der neue Betrieb in der Cuxhavener Neufelder Straße 37-41 wird von einem Team geführt, das Carsten Frydkjær zum Teil von Prime Ocean "mitbringt", sowie weiteren Beschäftigten der Royal Greenland-Belegschaft in Cuxhaven. Geschäftsführer sind Carsten Frydkjær und Lars Nielsen, Verkaufsleiter für Deutschland ist Michael Cancujo, den Verkauf für Belgien, Frankreich und die Niederlande betreut Chris Frydkjær, für dänische, aber auch französische Kunden ist Nick Frydkjær zuständig und die Produktion leitet Peter Frydkjær. Royal Greenland hatte bereits im Jahre 2010 seine Produktion für Seehasenrogen nach Cuxhaven verlegt, 2013 kam eine Verpackung für weitere Fertigprodukte hinzu und 2018 wurde schließlich die Verarbeitung von Refreshed-Ware aus Grönland ebenfalls dort installiert.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.03.2020 Royal Greenland: "Seafood wird weiterhin seinen Weg auf die Teller finden"
22.04.2019 Dänemark: Royal Greenland schließt Produktion für Eismeergarnelen
11.12.2013 Dänemark: Prime Ocean setzt zunehmend auch auf Weißfisch



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04.05.2021  Sashimi Royal: Søren Mattesen übernimmt Geschäftsführung

Sashimi Royal: Søren Mattesen übernimmt Geschäftsführung

Søren Mattesen übernimmt zum 1. August 2021 die Geschäftsführung von Sashimi Royal und Maximus, dänischer Züchter von Gelbschwanzmakrelen. Das teilt die Nordic Aquafarms Group mit, seit Oktober 2020 Muttergesellschaft des Yellow Kingfish-Produzenten. Mattesen war die letzten 16 Jahre Geschäftsführer von Vilsund Blue, Muschelproduzent am dänischen Limfjord. Er übernimmt den Posten von Interimsgeschäftsführer Torben Kristensen von Nordic Aquafarms Technology. Als Produktionsleiter der beiden Nordic-Töchter Sashimi Royal/Maximus und Fredrikstad Seafoods wurde Roger Fredriksen berufen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
03.02.2021 Dänemark: Entlassungen und Verluste bei Vilsund Blue
08.07.2020 Limfjord: Muschelfischer melden 30 bis 50 Prozent Umsatzeinbruch
26.07.2019 Dänemark: Sashimi Royal will 2020 die Gewinnzone erreichen



[04.05.2021] Norwegen: WWF widerspricht erstmals einer MSC-Zertifizierung
[04.05.2021] Hann. Münden: Hit-Markt mit Sushi-Bar, Fischtheke und Räucherofen
[04.05.2021] Russland: Weniger Alaska-Pollack, aber mehr AP-Filets

[03.05.2021] Bodensee: Pläne für Felchen-Aquakultur aufgegeben
[03.05.2021] Hilden: Bei Breidohrs bildet Frischfisch die Marktmitte
[03.05.2021] "Welt-Thunfischtag": Deutschland Vorreiter bei Nachhaltigkeit

[30.04.2021] Klimaschutz: "Fischkonsum müsste um 50 Prozent steigen"
[30.04.2021] Russland: MSC-Zertifikat für Russian Pollock Plant
[30.04.2021] Dänemark: Seafood Danmark mit weniger Umsatz, aber höherem Gewinn
[30.04.2021] Schweden: 100.000 t-Lachsfarm wird weiter konkretisiert

[29.04.2021] Emden: Fischereitag wird auf November 2021 verschoben
[29.04.2021] Thüringen: Fischladen als Rettungsanker für Gastwirtin
[29.04.2021] Dänemark: Thorfisk schließt Fabrik wegen Corona

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