Der niedersächsische Fischverarbeiter Forellen Abel übernimmt zum 1. Juli 2026 den Generalimport der norwegischen Premium-Lachsmarke Frøya für Deutschland und möglicherweise auch für die angrenzenden Nachbarländer. Das teilte Inhaber Peter Abel mit.
Die EU-Kommission begrüßt den Beschluss der Nordostatlantischen Fischerei-Kommission (NEAFC), auf Russlands einseitige Quotenfestlegung bei der nordostatlantischen Makrele mit einem Maßnahmenbündel zu reagieren.
Die Globus-Gruppe schließt zum 30. September 2026 ihren einzigen Supermarkt in Hamburg, meldet das Hamburger Abendblatt. Damit sei der Handelskonzern aus dem Saarland "mit der Expansion in den Norden gescheitert".
Samherji, isländische Fischerei- und Fischverarbeitungsgruppe, konnte seinen Betriebsgewinn 2025 dank hoher Kabeljaupreise und trotz herausfordernder Marktbedingungen bei Lachs und Seesaibling aus Aquakultur steigern.
Das isländische Fischereiunternehmen Skinney-Þinganes und der westfälische Lagerautomatisierer Westfalia Technologies, Borgholzhausen (Kreis Gütersloh), haben im Südosten von Island ein vollautomatisches Hochregallager in Silobauweise in Betrieb genommen.
Österreichs Hauptstadt Wien hat seit diesem Frühjahr "endlich ein ordentliches Süßwasser-Fischgeschäft", schreibt Tobias Müller in der Wiener Tageszeitung Der Standard. Gemeint ist der Stand von Alex Moser in der neuen, im November 2025 eröffneten Naschmarkthalle, einer überdachten Erweiterung des berühmten Wiener Marktes.
Vorverpackter frischer Fisch aus der Kühltheke in Supermärkten kann auf Mallorca deutlich teurer sein als das gleiche Produkt an der Fischbedientheke, schreibt die Mallorca-Zeitung unter Verweis auf eine Untersuchung der Verbraucherorganisation OCU. Die "Organización de Consumidores y Usuarios" hatte die Preise von Dorade, Wolfsbarsch, Seehecht und Lachs in zehn Supermarktketten verglichen.
Islands Institut für Meeres- und Süßwasserforschung (MFRI) hat die Fangquotenempfehlungen für das Quotenjahr 2026/27 veröffentlicht, meldet die Iceland Review. Positiv ist die Empfehlung für den Capelin, für dessen Fischerei eine TAC von 358.044 t und damit ein Anstieg um 81 % empfohlen wird.
Die niederländische Universität Wageningen (WUR) hat im Rahmen eines Projektes untersucht, inwieweit passive Garnelenfischerei im Wattenmeer technisch und wirtschaftlich realisierbar ist. Nun lädt die WUR Interessierte und Beteiligte zu einer Abschlussveranstaltung dieses Projektes "Passive Garnelenfischerei im Wattenmeer" ein, und zwar für Freitag, den 19. Juni, von 13:00 bis 16:00 Uhr in die Fischauktion Harlingen, Nieuwe Visserhaven 25.
Die EU-Kommission plant, bei dem nächsten EU-Sanktionspaket gegen Russland auch Alaska-Seelachs mit aufzunehmen, schreibt die Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa sehen die Pläne vor, die Einfuhr von Alaska-Seelachs aus Russland in die Europäische Union innerhalb von zwei Jahren um die Hälfte zu reduzieren.