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03.08.2021  Frankfurt: "Rettomat" startet am Hauptbahnhof

Mit dem "Rettomat" startet die Deutsche Bahn (DB) ein nachhaltiges Angebot am Frankfurter Hauptbahnhof. Seit Ende Juli können Reisende und Besucher gegenüber der Markthalle zwischen Gleis 3 und 4 Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel kaufen, die überschüssig sind bzw. deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor oder nach dem Ablauf steht, die aber noch genießbar sind. Auch Getränke hält der Rettomat bereit. Der rund um die Uhr zugängliche Automat ist ein gemeinsames Projekt der DB mit dem Berliner Start-up Sirplus und dem Automatenbetreiber Selecta Deutschland. Die Waren werden deutlich günstiger als im Handel angeboten. Abgelaufene Lebensmittel werden vor Verkauf von Sirplus "strengstens" auf Genießbarkeit geprüft. Sirplus bringt überschüssige Lebensmittel in "Rettermärkten" und im Onlineshop zurück in den Kreislauf. Durch die direkte Zusammenarbeit mit 800 Produzenten und Großhändlern rettet Sirplus auf diesem Weg Lebensmittel, die die Tafeln nicht abholen, die aber noch verzehrbar sind. Der Rettomat in Frankfurt ist nicht der erste seiner Art. Bereits im Februar 2020 war am Berliner "Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße" die Premiere mit zwei "Rettomaten". Dieser Probelauf ist inzwischen beendet.

Lesen Sie zu Lebensmittel-Automaten auch im FischMagazin-Archiv:
26.03.2020 Direktvermarktung: Bodenseefischer stellt Frische-Automat auf
15.02.2018 Direktvermarktung: Fisch aus dem Regiomaten
04.08.2017 Frankreich: Züchter verkauft Austern im Automaten



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03.08.2021  Norwegen: Lachstransport wird dauerhaft aufs Meer verlegt

Norwegen: Lachstransport wird dauerhaft aufs Meer verlegt

Das norwegische Pilotprojekt "Lachsroute", das seit August 2020 einen Teil der Lachsexporte des Landes von der Straße auf die See verlegt hat, wird ab dem 1. Oktober 2021 zur Dauereinrichtung, meldet das Portal des Maritimt Magasin, einer Fachzeitschrift für Seefahrt. Vor einem Jahr hatte die färingische Reederei Smyril Line ihr RoRo-Cargo-Schiff "Akranes" erstmals eingesetzt, um aus der mittelnorwegischen Region Tröndelag insbesondere Frischlachs über Dänemark auf Märkte in Mittel- und Südeuropa zu transportieren. Zu den ersten Nutzern gehörten Lerøy Seafood, einer der größten Lachsproduzenten des Landes, aber auch die Kverva-Tochter Nutrimar, Exporteur von Lachsmehl und -öl, Seetang und Hühnchen. Ingvild Nygård, Logistikleiterin bei Nutrimar, nannte bereits im Januar 2021 auf dem Portal iLaks drei positive Aspekte der neuen Lachsroute: Straßenverkehr und damit Treibhausgas-Emissionen werden reduziert, außerdem werden auf der Insel Hitra neue Arbeitsplätze geschaffen. Da Norwegens Küstenverwaltung seit 2017 ein Subventionssystem für die Verlagerung von Gütertransport von der Straße aufs Meer unterhält, erhalten die Betreiber Smyril Line Cargo, daneben auch die DFDS Logistics für eine Schiffsverbindung zwischen Oslo (N) und Hirtshals (DK), Fördergelder in Höhe von 44,4 Mio. NOK, rund 4,2 Mio. Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.03.2021 Studie: Wie norwegischer Lachs klimafreundlich transportiert werden kann
05.03.2021 Norwegen: Ausnahmegenehmigung für Fabrikschiff "Norwegian Gannet"
24.06.2008 Studie: Umdenken in der Debatte um Food Miles erforderlich






03.08.2021  China: Baiyang investiert 30 Mio. Euro in neue Seafood-Produktion

Einer der weltweit größten Tilapia-Produzenten, die chinesische Baiyang Industrial Investment Group, will 236 Mio. Chinesische Yuan (= 30,7 Mio. Euro) in den Bau einer neuen Fabrik für die Verarbeitung von Fisch und Meeresfrüchten in der Sonderwirtschaftszone Hainan investieren, meldet IntraFish. Gegründet im Jahre 2000, hat Baiyang inzwischen 3.967 Beschäftigte und verschifft im Jahr 2.000 Container Tilapia. Ehemals auf den US-Markt fokussiert, sucht Baiyang angesichts des anhaltenden Handelskonfliktes mit den USA nach weiteren Märkten. Trotz guter wirtschaftlicher Aussichten ist der Börsenwert von Baiyang aufgrund der Corona-Pandemie um 25,5 Mio. Euro eingebrochen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
25.11.2020 BVL: Tilapia und Pangasius häufig mit Listerien kontaminiert
26.11.2019 Tilapia: Hofbauer neuer CEO der Regal Springs Group
01.11.2019 Handelskrieg USA-China: Schwere Auswirkungen, doch Geschäft geht weiter



Icefish




02.08.2021  Dänemark: Danish Salmon schreibt weiterhin rote Zahlen

Die landgestützte Lachszucht Danish Salmon meldet für das abgelaufene Finanzjahr 2020/21 trotz eines auf 6,2 Mio. Euro gestiegenen Umsatzes einen Verlust von fast 753.000 Euro, schreibt IntraFish. Seit 2013 habe der Züchter bislang nur im Geschäftsjahr 2018 Gewinn erwirtschaftet. 2019 betrug der Umsatz 5,9 Mio. Euro, der Verlust 336.000 Euro. Nach mehrheitlicher Übernahme von 66 % durch die Marubeni Corporation, Skagen Salmon und Nippon Suisan will Danish Salmon seine Produktion bis Anfang 2022 von zuletzt 1.100 t auf 2.750 t mehr als verdoppeln. Von der damit verbundenen Reduktion der Kosten per Kilo verspreche sich der Produzent in Hirtshals den Sprung in die Gewinnzone.

Lesen Sie zur landgestützten Lachszucht auch im FischMagazin-Archiv:
12.07.2021 Dänemark: Atlantic Sapphire verliert 400 Tonnen in Hvide Sande
14.08.2020 Dänemark: Spatenstich für landgestützte Lachszucht in Skagen
06.11.2019 Dänemark: Danish Salmon kämpft mit technischen Problemen



KIN




02.08.2021  Brexit: Bis zu 60 Mio. Euro sollen Folgen für Fischerei abmildern

Die Fischerei ist der verhältnismäßig am stärksten vom Brexit betroffene Wirtschaftszweig. Deshalb stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Überbrückungshilfen zur Verfügung. "In einer ersten Phase greifen wir den Fischern in Deutschland mit fünf Millionen Euro unter die Arme", teilte am vergangenen Freitag Bundesministerin Julia Klöckner mit. Perspektivisch seien insgesamt 60 Mio. Euro an Unterstützung vorgesehen. Insbesondere in der Anfangsphase führte und führt der Brexit zum Verlust von Fangrechten, zum zeitweiligen Verlust des Zugangs zu norwegischen Gewässern unmittelbar nach dem Austritt Großbritanniens sowie zur zeitweiligen Unmöglichkeit von Quotentauschen mit dem UK.

Darüber hinaus hat die EU-Kommission eine sogenannte Brexit-Anpassungsreserve (BAR) vorgeschlagen, um insbesondere folgende Maßnahmen zu fördern: Stilllegungen von Fischereifahrzeugen, den sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen sowie Kurzarbeit, eine Anpassung von Erzeugerorganisationen und Verarbeitungsunternehmen sowie die Umstellung der Fischverarbeitung. Hierfür seien für Deutschland 41 Mio. Euro vorgesehen, die so die Pläne durch eine interne Umschichtung der Deutschland innerhalb der BAR zustehenden Mittel auf 60 Mio. Euro aufgestockt werden sollen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
18.03.2021 Nordsee: Abkommen ermöglicht Wiederaufnahme der Fischerei
29.01.2021 Dänemark: Fischer fordern Auktionsverbot für norwegischen Fisch
15.01.2021 Bremerhaven: Brexit zwingt Hochseefischer derzeit an die Kaje






02.08.2021  Großbritannien: Brexit führt weiterhin zu Verzögerungen

Die durch den Brexit bedingten Probleme beim Export von Fischprodukten aus Großbritannien nach Europa würden weniger, insbesondere für größere Lachsproduzenten, die große Ladungen exportieren könnten, meldet IntraFish unter Berufung auf die Scottish Salmon Producers Organisation (SSPO). Kleinere Produzenten, die weiterhin gezwungen sind, Sendungen per Lkw zusammen mit anderen Produkten zu verladen, leiden anhaltend unter ernsthaften Verzögerungen, manchmal ausgelöst durch kleine bürokratische Irrtümer. Deshalb plädiere die SSPO für die Schaffung einer grenzübergreifenden Taskforce, um die mit dem Brexit verbundenen bürokratischen Probleme zu lösen.

Lesen Sie zum Brexit auch im FischMagazin-Archiv:
29.06.2021 Brexit: Großbritannien exportierte 52 Prozent weniger Fisch
17.05.2021 Niedersachsen: Fischerei im Zeichen von Corona und Brexit
07.04.2021 Großbritannien: Muschelindustrie droht mit Klage wegen Exportverbot



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[02.08.2021] Heiligenhaus: Akzenta-Markt eröffnet mit "imposanter Fischtheke"

[29.07.2021] Brexit: Britischer Zoll meldet dramatisch falsche Exportzahlen für Lachs

[28.07.2021] Großbritannien: H Forman & Son macht Mitbewerber g.g.A. streitig

[27.07.2021] Umweltverschmutzung: Drogen im Abwasser gefährden Fische

[26.07.2021] Online-Handel: Rohlik startet ASC-Sortiment - auch in Deutschland

[23.07.2021] Hamburg: Fischwirtschafts-Gipfel auf 2022 verschoben
[23.07.2021] Norwegen: Kabeljauzüchter verliert 48.000 Fische
[23.07.2021] Österreich: Dry-aged Karpfen, Aalruten-Leber und Hechtblase

[22.07.2021] Alaska-Seelachs: Zu kleine Fische stimmen weiterhin bedenklich
[22.07.2021] Fernsehtipp: Die Tricks mit vegetarisch und vegan

[21.07.2021] Wechsler Feinfisch: Lieferung mit leichten Einschränkungen

[20.07.2021] Deutsche Edelfisch: Finanzaufsicht stellt erneuten Verstoß fest

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