15.06.2015

Bundesverband Fisch: Umsatzrückgang von 4,4 Prozent im letzten Jahr

Umsatzrückgänge und die Herausforderungen der neuen Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) prägten das Jahr 2014 für die Unternehmen der Fischindustrie und des Fischgroßhandels in Deutschland. "Noch nie sorgten die im Rahmen der neuen EU-Fischmarktpolitik erlassenen Rechtsvorschriften bei der Umsetzung in die Praxis für eine derart große Verunsicherung in der Branche", äußerte Dr. Peter Dill, Vorsitzender des Bundesverbandes Fisch, anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung. Außerdem standen die Betriebe unter zeitlichem und personellem Druck, die Vorgaben der neuen LMIV rechtzeitig und umfassend zu erfüllen. Der Branchenumsatz ging im Jahre 2014 um 4,4 % auf 2,05 Mrd. Euro zurück, der Auslandsumsatz fiel sogar überproportional um 12,5 % auf 466 Mio. Euro. Die Ertragslage litt unter den Kosten zur Sicherstellung der erwähnten neuen Informations- und Kennzeichnungsanforderungen und werde auch in den Folgejahren Spuren in den Bilanzen hinterlassen. Die Schwäche des Euros gegenüber dem US-Dollar belastet den Rohwareneinkauf auf Dollar-Basis. Trotz allem sieht der Bundesverband gute Chancen, die Einkaufsbereitschaft der Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte 2015 zu fördern.

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