10.03.2025

Niederlande: Tests zu passiver Fischerei auf Nordseekrabben

In den Niederlanden wird nahezu ein Jahr lang die Fischerei auf Nordseekrabben mit Körben getestet, melden die Visserij Nieuws. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der unabhängigen Forschungseinrichtung Wageningen Marine Research (WUR), Standort IJmuiden, wird der Garnelenkutter "OL-7" noch bis Ende diesen Jahres mit insgesamt 180 Körben Crangon crangon befischen. Skipper Folkert Sloot setzt dabei drei verschiedene Korbarten ein, die mit Heringen beködert sind und die Garnelen mit Licht anzulocken suchen. Die an Langleinen befestigten Körbe passen auf einen einzigen Anhänger. Sloot legt die Leinen zwischen der niederländischen Nordseeinsel Schiermonnigkoog und dem Deich bei Lauwersoog aus, vom tieferen Wasser bis fast zum Festland. "Ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, passiv auf Garnelen zu fischen, kann man erst am Ende des Projektes sagen, wenn man während sämtlicher Jahreszeiten gefischt hat", sagt WUR-Fischereiwissenschaftler Pieke Molenaar. Die Garnelen je Korb werden dabei gezählt und es gibt offenbar erhebliche Unterschiede zwischen den Körben. Die erste Testwoche habe allerdings kaum genug Tiere ergeben, um damit ein Krabbenbrötchen zu belegen, teilt Folkert Sloot mit.
Niederlande: Tests zu passiver Fischerei auf Nordseekrabben
Foto/Grafik: Pieke Molenaar/WUR
In den Niederlanden wird nahezu ein Jahr lang die Fischerei auf Nordseekrabben mit Körben wissenschaftlich getestet. Dabei werden unterschiedliche Fangkorbarten eingesetzt.
Niederlande: Tests zu passiver Fischerei auf Nordseekrabben
Foto/Grafik: Pieke Molenaar/WUR
Fischer Folkert Sloot legt die Leinen mit den Garnelenfangkörben zwischen der Nordseeinsel Schiermonnigkoog und dem Deich bei Lauwersoog aus, vom tieferen Wasser bis fast zum Festland.
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