28.10.2020

Alaska: Weniger Alaska-Pollack für alle Produktformen

Wenige Wochen vor Ende der diesjährigen Fangsaison für den Alaska-Seelachs stellen erste Fangunternehmen ihre Aktivitäten bereits ein, weil die Bedingungen in der Beringsee enttäuschend seien, schreibt IntraFish. Einige Insider bezweifeln, dass die erwartete Gesamtfangmenge von 757.651 t erreicht werde. Bislang sei die Rohmaterialmenge für die drei wichtigsten Produktformen geringer als im Vorjahr. die Surimi-Produktion soll etwa 16,5% niedriger ausfallen als 2019, bei den tiefenenthäuteten Filets hinke man fast 14,4% hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurück und bei den Filets ohne Mittelgräte bleibe die Produktionsmenge sogar 28% hinter der 2019er-Produktion zurück. Die Preise für die B-Saison bewegten sich zwischen 3.500 USD (= 3.064 Euro) und 3.600 USD (= 3.151 Euro) je Tonne PBO-Filetblockware, doch für eine Prognose der 2021er Preise sei es noch zu früh, meinten einige Produzenten. Weltweit dürften sich im kommenden Jahr die Fangmengen für den Alaska-Pollack um 3,8% erhöhen, teilt das International Groundfish Forum mit. Das sei einer um 7,6% angehobenen Fangquote in Russland zu verdanken. Während dort 2021 insgesamt 1,884 Mio. t AP gefangen werden dürfen, rechnet man für die USA mit einer 2021er AP-Quote von 1,507 Mio. t.

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