09.04.2020

Alaska: Wildlachsfischerei trifft intensive Vorkehrungen gegen Corona

Mehrere tausend Arbeitskräfte aus zahlreichen US-Bundesstaaten treffen auch diesen Sommer wieder in Alaska ein, um in der Fischerei und Verarbeitung von Wildlachs zu arbeiten. Wenn es nach den Bürgermeistern der örtlichen Gemeinden ginge, würde die Wildlachsfischerei in diesem Jahr ausfallen, um die einheimische Bevölkerung keiner erhöhten Infektionsgefahr durch das Corona-Virus auszusetzen. Doch alle Fang- und Verarbeitungsunternehmen, darunter führende Akteure wie Trident Seafoods, Ocean Beauty Seafoods und Silver Bay Seafoods, haben umfassende Maßnahmen getroffen, um Arbeitskräfte und Bevölkerung voneinander getrennt zu halten, meldet das Portal IntraFish. So biete Trident allen Beschäftigten kostenlose Grippeimpfungen an, lässt täglich deren Gesundheitszustand kontrollieren und die Temperatur messen. Copper River Seafoods verteilt Gesichtsmasken an seine Arbeiter und hat jede Form buffetartiger Verpflegung ausgesetzt. Auch bei Peter Pan Seafoods ist "Persönliche Schutzausrüstung" (PPE) vorhanden und wurden Pläne für den Fall von Infektionen erstellt. Entsprechend teilte ein Sprecher von Alaskas Gouverneur Mike Dunleavy mit, dass es keine Pläne für eine Schließung der Lachsfischerei gebe.

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