19.10.2021

Tierrechtler protestieren gegen geplante Lachsfarm in Malchow

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Die Tierschutzorganisation Peta ruft zum Protest gegen den geplanten Bau einer landgestützten Lachsfarm in Malchow (Mecklenburg-Vorpommern) auf, meldet der Nordkurier (Neubrandenburg). Dort will der brandenburgische Investor Patrick von Hertzberg in einer Halle mit 23 Becken Atlantischen Lachs züchten, und zwar in einer dritten Ausbaustufe bis zu 15.000 Tonnen. Die Tierrechtler von Peta fordern, Fische grundsätzlich vom Speiseplan zu streichen. Aufzucht und Tötung seien angesichts existierender veganer Alternativen unnötig. Die Meeresbiologin und Peta-Aktivistin Dr. Tanja Breining kritisiert, dass die Lachse in "sterile geruchslose Becken" gesperrt würden, als "massive Tierquälerei, die wir unbedingt verhindern möchten". Bereits in Eberswalde, dem zunächst für die Lachszucht ins Auge gefassten Standort, hatte Peta gegen die Farm protestiert, auch weil die Lachse unter anderem mit Fischmehl ernährt werden. Die Initiatoren des Protests wollen 10.000 Unterschriften gegen die Fischfarm sammeln und sie der Stadt Malchow übergeben. Noch vor Weihnachten solle eine Protestaktion vor Ort in Malchow stattfinden, kündigt Tanja Breining an.
Tierrechtler protestieren gegen geplante Lachsfarm in Malchow
Foto/Grafik: Peta
Die Tierrechtsorganisation Peta sammelt auf ihrer Homepage Unterschriften gegen die geplante Lachsfarm von BeLLa Berliner Landlachs in Malchow.
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