13.01.2021

Österreich produziert 4,1 Prozent mehr Speisefisch

Der Aufwärtstrend in der österreichischen Aquakultur hält an, meldet das Portal Schweizer Bauer. Nach Angaben der Statistik Austria wurden in dem Alpenland 2019 insgesamt 4.250 t Speisefisch in Aquakulturanlagen produziert. Die Zahl der produzierenden Unternehmen stieg um 8 auf insgesamt 500. Mehrere Zuchtfischarten legten bei der Produktionsmenge zu, nur wenige notierten Verluste. Bei Regenbogen- und Lachsforellen gab es einen Zuwachs im Vergleich zu 2018 von 4,3 % auf 1.417 t, während bei Bachsaiblingen ein Plus von 10,0 % auf 562 t zu verzeichnen war. Außerdem gingen 471 t Bach- und Seeforellen in den Markt (+2,2 %), 458 t Afrikanische Raubwelse (+8,9 %) und 329 t Elsässer Saiblinge (fast +10 %). Rückläufig hingegen war die Produktionsmenge bei Karpfen, von dem nur 619 t abgefischt wurden (-4,4 %), und bei Seesaiblingen, von denen 266 t gezüchtet wurden (-2,1 %). Die gute Performance der Zucht spiegelt sich bei der Satzfisch-Produktion: 2019 wurden in Österreich rund 20,4 Mio. Stück Laich verkauft und 21,1 Mio. Jungfische aller Altersstufen. Gegenüber 2018 waren das Zuwächse von 9,0 % bzw. 1,8 %. Aufgrund von Unbilden wie Fressfeinden (Fischotter, Fischreiher, Kormoran), Wassermangel aufgrund hoher Temperaturen und einem geringen Wasserzulauf mussten die Aquakulturbetriebe allerdings erneut hohe Einbußen hinnehmen.

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