02.09.2015

Schottland: Scottish Salmon Company schreibt rote Zahlen

Die Scottish Salmon Company hat im zweiten Quartal 2015 ein EBIT von -6,4 Mio. Euro gemeldet - ein erheblicher Einbruch gegenüber einem Plus von 17,1 Mio. Euro im zweiten Vierteljahr 2014, meldet das Portal IntraFish. "Beispiellose Preisschwankungen" und "biologische Herausforderungen" seien die Ursache für den Gewinneinbruch. Der Umsatz II/2015 lag bei 42,7 Mio. Euro, derweil es im Quartal II/2014 noch 46,3 Mio. Euro waren. Entsprechend fiel das EBIT/kg von 0,84 Euro auf 0,45 Euro - ein Minus von 46%. Die Erntemenge lag in diesem Quartal mit 7.349 t unter den 8.027 t des Vergleichsquartals. Für das Gesamtjahr rechne Scottish Salmon mit einer Erntemenge, die 10 Prozent hinter den Erwartungen zurückbleibe. "Mit der Lachszucht geht immer ein biologisches Risiko einher", heißt es in der Unternehmensmitteilung, "insbesondere das Risiko bezüglich der Qualität, Verfügbarkeit und Überlebensrate der Smolts, von Krankheiten, aber auch normative, des Abwuchses der Lachse sowie der Qualität und Verfügbarkeit des Futters."

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