06.05.2015

Nordseekrabben: Verhaltener Saisonstart

Seit Anfang März sind die Krabbenfischer an der deutschen Nordseeküste wieder auf Fangfahrt. "Wenn es das Wetter zulässt, dann sind die Fänge deutlich besser als im gleichen Zeitraum des Vorjahres", sagt Claus Ubl, Sprecher des Deutschen Fischerei-Verbandes (DFV). Denn die erste Jahreshälfte 2014 sei für die Fischer eine der schlechtesten der letzten Jahre gewesen. Die Preise waren auskömmlich, aber die Mengen fehlten. Erst im Herbst seien die Fänge deutlich besser geworden. Die guten Herbstfänge 2014 sind der Grund dafür, dass trotz guter Nachfrage noch Lagerbestände vorhanden sind. "Dadurch werden derzeit auf den Auktionen nur Preise von etwa 3,- Euro je Kilogramm erzielt", teilte Ubl Mitte April mit, "für die Verbraucher ist das Krabbenfleisch zur Zeit sehr preisgünstig." Aktuell (Stand: 6. Mai) bewegen sich die Preise je 100g zwischen 2,79 Euro (Aldi Süd) und 4,49 Euro (Krabben-Bremer, in Dorum geschält). In Deutschland gibt es etwas mehr als 200 Krabbenkutter, die zusammen im Schnitt pro Jahr 12.000 bis 14.000 Tonnen Nordseekrabben fangen.

Lesen Sie zur deutschen Krabbenfischerei auch im FischMagazin-Archiv:
19.03.2015   Büsum: Strategie "Echte Nordseefischerei" verzahnt Fischerei und Tourismus
04.08.2014   Nordseekrabben: Im ersten Halbjahr 40 Prozent niedrigere Fänge
28.03.2014   Krabbenfischereitag: Positive Zwischenbilanz für drei Forschungsprojekte
Stichworte
FischMagazin
FischMagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag