16.03.2022

Followfood schließt nun doch Fischfabrik in Russland

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Ursprünglich hatte der Lebensmittelhändler Followfood seine eigene Fischfabrik am russischen Peipussee trotz des Krieges in der Ukraine weiter betreiben wollen. Jetzt haben sich die Inhaber und Geschäftsführer Jürg Knoll und Harri Butsch aus Solidarität mit der Ukraine entschlossen, "den Betrieb vorerst auf Eis zu legen", schreibt das Handelsblatt online in einem aktualisierten Artikel über die Friedrichshafener. Die 80 Mitarbeiter, die in dem Werk südlich von St. Petersburg Zanderfilet für den deutschen Markt schneiden, würden zunächst weiter bezahlt. Zu Beginn des Krieges hatte Jürg Knoll sich gegen eine Schließung ausgesprochen, denn: "Wenn wir dichtmachen, kämen unsere langjährigen Mitarbeiter in Existenznot." Das Russlandgeschäft stehe für knapp fünf Prozent vom Umsatz der Bio-Marke. Für Knoll sei der Krieg besonders schmerzlich: "Schließlich sind wir mit Followfood in Russland groß geworden."
FischMagazin
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