13.08.2009
Griechenland: Hellenic ist noch nicht am Ende
Der seit Oktober 2008 unter Bankenaufsicht stehende griechische Fischzüchter Hellenic Fish Farming sucht weiter nach einer Zukunftsperspektive, schreibt das Portal IntraFish. Mehrere Rettungspläne wurden in den vergangenen zehn Monaten von den Finanzinstituten verworfen. Zum einen wollten die drei großen Wettbewerber Nireus, Selonda und Dias den angeschlagenen Doraden- und Wolfsbarsch-Züchter übernehmen, aber auch Dias alleine hatte ein Angebot gemacht. Jetzt werde erneut an einem Rettungsszenario gearbeitet, ließen ungenannte Insider verlautbaren. Ein Analyst der griechischen National P & K Securities zweifelte jedoch an einem Gelingen, da sich „das Unternehmen in einem wirklich schlimmen Zustand“ befinde. Zwar hätten sich die Preise für Dorade inzwischen wieder erholt und seien von 2,30 €/kg im Oktober 2008 auf gegenwärtig etwa 5,00 €/kg gestiegen, ein noch immer nicht ideales Niveau. Weiterhin können türkische Züchter Dorade günstiger produzieren und verkaufen. Der Gewährsmann sei jedoch sicher, dass es „irgendeine Form von Kompromiss“ geben werde.
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