22.10.2019

Niederlande: LEH verwendet Blockchain für Tilapia-Rückverfolgung

Dank der Blockchain-Technologie können Kunden der holländischen Supermarktkette Jumbo jetzt für die dort angebotenen Tilapia-Produkte die komplette Produktions- und Handelskette einsehen, meldet das Portal Distrifood. Denn Produzent Regal Springs hat in Zusammenarbeit mit der Software-Schmiede SIM Supply Chain mit Hilfe der Blockchain entsprechende Informationen zur Verfügung gestellt, die der Käufer des Produktes über einen QR-Code abrufen kann. Im konkreten Falle des Tilapias erfährt er, dass der Fisch in Indonesien gezüchtet und zu TK-Filets verarbeitet und verpackt wurde, bevor er in den Hafen Rotterdam verschifft wurde. Anschließend werden die TK-Filets bei dem Importeur Seafood Connection in Urk gelagert, bevor die Tiefkühlbeutel an Jumbo ausgeliefert werden. Die bei Jumbo ebenfalls angebotenen frisch verpackten Tilapia-Filets werden bei dem Fischproduzenten Mayonna in Spakenburg aufgetaut und verarbeitet. Ziel des Blockchain-Pilotprojektes sei es, mehr Transparenz zu schaffen und weitere Verbesserungen in den Bereichen Biodiversität, Menschenrechte und Tierschutz zu erreichen, teilte Jumbo mit.

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