08.04.2026

Garnelen: Aldi Süd setzt auf tierschutzgerechte Betäubung – bis 2035

Der Discounter Aldi Süd hat angekündigt, bis zum Jahr 2035 für alle Zuchtgarnelen die elektrische Betäubung oder tierschutzgerechte Alternativen einzuführen, und zwar in ganz Europa, den USA und Australien, teilt die Aldi Süd-Gruppe mit. Außerdem solle die Augenstielablation ab 2030 verboten werden. Aldi Süd sei damit der erste deutsche Supermarkt, der einen konkreten Zeitplan für den Garnelen-Tierschutz veröffentlicht, teilt die Tierschutzorganisation International Council for Animal Welfare (ICAW) mit. Weder Rewe noch Edeka noch Lidl hätten bislang ein vergleichbares zeitgebundenes Ziel gesetzt, sagt Jonas Becker, Direktor für Invertebraten-Tierschutz beim ICAW. Garnelen seien das meistgegessene Tier Deutschlands mit einem Konsum von rund 2,5 Milliarden pro Jahr. Zum Vergleich: Jährlich werden hierzulande rund 650 Millionen Hühner verzehrt. In Großbritannien haben sich nach Angabe des ICAW mittlerweile elf große Supermärkte, darunter Tesco, Sainsbury's, Waitrose und Marks & Spencer, öffentlich und mit konkretem Zeitplan zur Umstellung auf elektrische Betäubung verpflichtet. Diese soll nach aktuellem Forschungsstand die tierschutzgerechteste Schlachtmethode sein.
Garnelen: Aldi Süd setzt auf tierschutzgerechte Betäubung – bis 2035
Foto/Grafik: Wikicommons
Der Discounter Aldi Süd hat angekündigt, bis zum Jahr 2035 für alle Zuchtgarnelen die elektrische Betäubung vor der Schlachtung oder tierschutzgerechte Alternativen einzuführen.
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