16.10.2026

Lachsfutter: Huhn im Fischfutter

Führende Lachszüchter setzen seit neuestem Nebenprodukte vom Huhn im Futter für ihre Fische ein, meldet unter anderem das Wochenmagazin Der Spiegel. Bis zum Jahr 2013 war es verboten, Zuchtfische mit tierischem Protein zu füttern. Seitdem hatten die Hersteller darauf verzichtet, mutmaßlich aus Angst auf Verbraucherreaktionen. "Nun ist das Tabu offenbar gefallen", schreibt das Magazin. Sowohl die Lerøy Seafood Group wie auch Mowi, Grieg Seafood und SalMar hätten in diesem Jahr erstmals wieder Lachsfutter eingesetzt, das vor allem Nebenprodukte, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet seien, enthalte, darunter Knochen, Leber und Hirn, aber keine Federn. Die EU-Kommission vertrete inzwischen den Standpunkt, dass es keine Gesundheitsrisiken gebe, solange kein Kannibalismus im Spiel sei. Die Neuerung soll vor allem die Kosten der Zuchtbetriebe senken. So habe sich der Preis für Lachsfutter auf Fischbasis in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt, Futter auf Geflügelbasis sei etwa halb so teuer. Lachsfarmer in Chile und Kanada würden diese Nebenprodukte bereits seit Jahren verwenden, heißt es auf investing.com.
Lachsfutter: Huhn im Fischfutter
Foto/Grafik: Solveig O. Landsvik/Wikipedia
Führende Lachszüchter setzen seit Neuestem auch Nebenprodukte vom Huhn im Futter für ihre Fische ein. Foto (Symbolbild): Fischfutter-Pellets.
Der Fischmagazin-Newsletter: Hier kostenlos anmelden
Fischmagazin
Fischmagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag