27.08.2026
Lachspreise: Knapperes Angebot treibt die Preise
Für die letzten Monate des Jahres 2026 erwarten Analysten ein leichtes Anziehen der Lachspreise, obgleich die Ernte in Norwegen, die besser ausfalle als erwartet, "ein wenig Druck aus dem Kessel" nehmen könne. Eine Verschärfung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage für Atlantischen Lachs führe im zweiten Halbjahr zu höheren Preise, zitiert IntraFish Gorjan Nikolik, leitender Analyst bei der Rabobank. Während die US-amerikanische Zollpolitik den Lachsmarkt kaum beeinflusse, sei das Verhältnis zwischen einer moderat steigenden Produktion in Norwegen und einem schwächerem Wachstum in Chile relevanter. Für Norwegen prognostiziert Nikolik auf Basis von Kontali-Zahlen eine Erntemenge von 1.748 Mio. t und damit etwa 3 % mehr als die 1.697 Mio. t des Jahres 2025. Chile werde voraussichtlich 800.400 t Atlantischen Lachs produzieren und damit etwa soviel wie die 807.300 t im Jahre 2025. Nikolik erwarte, dass Chiles Produktion in den kommenden Jahren wieder ein jährliches Wachstum von 3 bis 4 % erreichen werde, wobei die Entwicklung von Faktoren wie dem Klimaphänomen El Niño und Gesetzesänderungen beeinflusst werden könne.
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