21.07.2026

Belgien: Tintenfisch häufigste Art der Kutterfischerei

Die Anlandemenge der belgischen Fischereiflotte ist 2025 – nach einem Tiefpunkt im Jahre 2024 – wieder gestiegen, melden die Visserij Nieuws. Während die Anlandemenge von 15.033 t nur leicht auf 15.168 t (+ 0,9 %) stieg, legte der Wert von 83,9 Mio. Euro um 5,5 % auf 88,5 Mio. Euro zu. Über 80 % der Menge, nämlich 12.232 t, wurden über die flämischen Fischauktionen Zeebrügge (6.527 t), Ostende (5.458 t) und Nieuwport (247 t) gehandelt.

Die am häufigsten angelandete Art in der belgischen Kutterfischerei sind seit 2023 Tintenfische (Pfeilkalmar, Sepia und Oktopus), deren Anlandemenge 2025 auf 3.553 t stieg. Zum Vergleich: 2024 waren es erst 3.043 t und 2020 sogar nur 1.351 t. Unter den Top 5 auf Basis Menge folgen Seezunge (2.000 t), Scholle (1.564 t), Rochen (1.158 t) und Knurrhahn (732 t). Die Schollen-Menge, bis 2021 noch die am häufigsten angelandete Art, befinde sich "im freien Fall". Unter den Top 10 sind seit 2023 erstmals Jakobsmuscheln, von denen 532 t angelandet wurden. Auf Basis Wert liegt die Seezunge mit 35,7 Mio. Euro (= 40,4 % des Gesamtwertes) vorne, gefolgt von Tintenfischen (16,3 Mio. Euro), Seeteufel (5,9 Mio. Euro), Steinbutt (3,8 Mio. Euro) und Scholle (3,6 Mio. Euro). Als Lieferland für den deutschen Markt liegt Belgien mit einem Anteil von 0,8 % auf Rang 8 der EU-Länder.
Belgien: Tintenfisch häufigste Art der Kutterfischerei
Foto/Grafik: Hans Hillewaert/Wikipedia
Die am häufigsten angelandete Art in der belgischen Kutterfischerei sind seit 2023 Tintenfische (Kalmar, Sepia und Oktopus), deren Anlandemenge 2025 auf 3.553 t stieg. Foto: Gemeiner Kalmar, gefangen vor Belgien.
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