17.06.2026

Island: Quotenkürzungen bei mehreren Weißfischarten

Islands Institut für Meeres- und Süßwasserforschung (MFRI) hat die Fangquotenempfehlungen für das Quotenjahr 2026/27 veröffentlicht, meldet die Iceland Review. Positiv ist die Empfehlung für den Capelin, für dessen Fischerei eine TAC von 358.044 t und damit ein Anstieg um 81 % empfohlen wird. Für den Kabeljau wird zu einer Quotensenkung um 1 % auf 201.674 t (2025/26: 203.822 t) geraten, wobei die Gesamtfangmenge in den kommenden zwei bis drei Jahren nicht steigen solle. Der Hintergrund: Die Bestände der Altersklassen 2021 und 2022 seien unterdurchschnittlich und jene der Jahre 2019 bis 2021 wiederum würden nur langsam wachsen, was auf den schwachen Capelin-Bestand in den letzten Jahren zurückgeführt werde. Für Schellfisch empfiehlt das Institut eine Reduzierung um 20 % auf 63.206 t und für Seelachs um 16 % auf 49.887 t. Die TAC für Goldbarsch könne und 5 % auf 43.319 t steigen, während beim Tiefseerotbarsch die Null-Quote bestehen bleibe, ebenso bleibe die Quote für den Grönland-Heilbutt mit 21.079 t nahezu stabil. Für den isländischen sommerlaichenden Hering soll die TAC um 22 % auf dann 80.307 t gesenkt werden.
Island: Quotenkürzungen bei mehreren Weißfischarten
Foto/Grafik: Björn Marnau/FischMagazin
Mehrere isländische Weißfischquoten sollen 2026/27 gesenkt werden, doch beim Kabeljau darf die Quote mit 201.674 t nahezu stabil bleiben. Foto: Kabeljauloins (Flugware) bei einem Bremerhavener Importeur.
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