22.06.2022

Fischmarkt Deutschland: Lieferketten weiterhin herausfordernd

Die Unternehmen der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels standen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie erneut vor umfangreichen Herausforderungen. "Der weiterhin eingeschränkte Außer-Haus-Markt und eine damit einhergehende schwächere Nachfrage sowie strenge Hygienemaßnahmen und teilweise hohe Krankenstände hatten unmittelbar negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit", zählt Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Branche, nur einige Schwierigkeiten auf. Gleichzeitig sei die gesamte Branche mit steigenden Rohstoff- und Energiepreisen sowie Materialmangel, Verzögerungen und exorbitant hohen Kosten in der Logistik konfrontiert. Insbesondere die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten stellte die Unternehmen vor nicht enden wollende Anpassungsprozesse und höhere Kosten, die nicht in gleichem Ausmaß und auch nur mit Verzögerungen an die Endverbraucher weitergegeben werden konnten. Entsprechend konnten die Unternehmen der Fischindustrie bezogen sowohl auf den Absatz als auch auf den Umsatz von Fisch und Seafood nicht an das Niveau des Jahres 2020 anknüpfen. Dennoch habe sich die Zahl der Beschäftigten um 0,6 % auf 5.502 Personen erhöht.
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