19.05.2022

Island: Iceland Seafood International rutscht in die Verlustzone

Firmeninfos
Iceland Seafood International (ISI) meldet für das erste Quartal 2022 rote Zahlen. "Extreme" und "rapide" Preiserhöhungen über seine Produktsegmente, getrieben durch starke Nachfrage und eine instabile Liefersituation, hätten dazu geführt, dass die Gruppe Nettoverluste von 700.000 Euro einfuhr, während ISI im 1. Quartal des Vorjahres Gewinne von 2,7 Mio. Euro notierte, schreibt IntraFish. Gleichzeitig stiegen die Umsätze um 11 % auf 115,9 Mio. Euro. ISI betonte, dass es Zeit benötige, diese Kosten an den Kunden weiterzugeben, insbesondere, wenn man den Lebensmitteleinzelhandel beliefere. Während der Corona-Pandemie hatte ISI den LEH-Anteil seines Geschäfts erhöht, wodurch es die aktuellen Preiserhöhungen besonders stark zu spüren bekomme. Insbesondere die Nordeuropo-Abteilung der Gruppe – Irland und Großbritannien – sei von dem Kostenanstieg betroffen, da in dieser Region ganz überwiegend der LEH bedient werde. So gingen die Umsätze der "North Europe division" um 10 % auf 28,6 Mio. Euro zurück, während die ISI-Umsätze in Südeuropa auf 54,1 Mio. Euro stiegen. Allerdings profitieren die Isländer davon, dass seine Fabriken für VAP-Produkte nah an den europäischen Märkten liegen. Die deutsche Tochter von ISI ist ISG Iceland Seafood in Bremerhaven.
Island: Iceland Seafood International rutscht in die Verlustzone
Foto/Grafik: Björn Marnau/FischMagazin
Iceland Seafood International (ISI) meldet für das erste Quartal 2022 rote Zahlen.
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