14.04.2022

USA: Erfolgreiche Alaska-Seelachs-Saison

Die sich ihrem Ende zuneigende US-amerikanische Fangsaison A für Alaska-Pollack darf in mehrfacher Hinsicht als erfolgreich gelten, meldet IntraFish. Denn größere gefangene Fische, vollständige Belegschaften in den Betrieben und keine größeren coronabedingten Schließungen haben dafür gesorgt, dass zusätzliche Mengen an tiefenenthäuteten Filets und PBO-Filetblöcke, das heißt ohne Stehgräten bzw. praktisch grätenfrei, produziert werden konnten – wichtige Produktformen für Fastfood-Ketten wie McDonald's und TK-Seafood-Produzenten, erklärte ein Vertreter eines in Dutch Harbor/Alaska ansässigen Verarbeiters. Die Schiffe hätten in diesem Jahr Fische von bis zu 700 und 800 Gramm gefangen. Im vergangenen Jahr hingegen führten kleinere Sortierungen dazu, dass die Betriebe mehr Surimi produzierten, weil sie nicht genug große Fische hatten, um VAP-Filets für den Foodservice zu schneiden. Außerdem habe die US-Regierung Anfang April mehrere zehntausend zusätzliche Arbeitserlaubnisse für Saisonarbeitskräfte für das zweite Halbjahr 2022 bewilligt, was den Fabriken in Alaska helfe. Denn in der Trump-Ägide war die Ausgabe dieser so genannten "H-2B-Visa" dramatisch reduziert worden. Entsprechend konnten bis Stand 2. April im Vergleich zum Vorjahr fast 8,8 % mehr tiefenenthäutete Filets und fast 25 % mehr PBO-Filets produziert werden.
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