18.05.2022

Bremerhaven: Kurzarbeit bei Frozen Fish

Firmeninfos
In Bremerhaven hat mit Frozen Fish der erste TK-Fischproduzent Kurzarbeit angemeldet, weil die Lieferketten nicht funktionieren. Die Ursachen für das fehlende Arbeitsaufkommen sind vielfältig. Ein wichtiger Faktor ist die Null-COVID-Strategie in China, wo der in Bremerhaven veredelte Weißfisch zunächst geschnitten wird. Dort dürfe der Fisch nicht mehr als Bulkware angeliefert werden, sondern müsse zunächst in Bursan in Container umgeladen werden, was zu einer zeitlichen Verzögerung führe, erklärt der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Fischindustrie und des Fischgroßhandels Dr. Matthias Keller. Manche Container würden nicht mitgenommen, Seefrachtrouten würden geändert, nennt Keller weitere Ursachen. Das werde in jedem Fall zu weniger Volumina am deutschen Markt führen. Allerdings liege die 2020/21 pandemiebedingt gestiegene Nachfrage nach TK-Fischprodukten inzwischen wieder auf einem Niveau, das sich knapp unter 2019 bewege, zumal steigende Preise auf die Nachfrage drückten. Die Situation der TK-Fischindustrie werde weiterhin durch eine Verknappung beim Verpackungsmaterial erschwert und durch den Zwang, mangelbedingte Rezepturänderungen auf bereits vorproduzierten Verpackungen deklarieren zu müssen.
Bremerhaven: Kurzarbeit bei Frozen Fish
Foto/Grafik: André Nikolaus/FischMagazin
In Bremerhaven hat der erste TK-Fischproduzent Kurzarbeit angemeldet, weil die Lieferketten nicht funktionieren.
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