13.01.2022

USA: Erste Aussteller sagen Seafood North America ab

Zwei große Unternehmen haben ihre Beteiligung an der Seafood North America (SENA) in Boston (USA) abgesagt, meldet das Portal IntraFish. Zunächst teilte der Seafood-Verarbeiter Peter Pan Seafood aus Alaska mit, dass er eine Teilnahme an der vom 13. bis 15. März 2022 stattfindenden Messe angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage nicht verantworten könne. "Angesichts steigender Corona-Fallzahlen sind wir der Ansicht, dass es unverantwortlich wäre, die Seafood-Show in Boston in diesem Jahr zu besuchen", begründete Mitinhaber Rodger May die Entscheidung. Heute erklärte auch ein führender Lachszüchter, die Cermaq Group, Tochterunternehmen von Mitsubishi, nicht als Aussteller nach Boston zu kommen. "In der gegenwärtigen Situation können wir es nicht riskieren, dass eine Teilnahme an Boston einen negativen Einfluss auf unsere Möglichkeiten und die Fähigkeit, unsere Kunden zu beliefern, hat", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Die die SENA ausrichtende Messegesellschaft Diversified Communications betonte jedoch, dass die Messe unter Einhaltung eines entsprechenden Hygienekonzeptes – dazu gehören Impf- und Maskenpflicht für Aussteller und Besucher – stattfinden werde. Zahlreiche Einkäufer wichtiger Unternehmen, darunter Amazon Fresh, Costco, McDonald's, Red Lobster, Sysco, Wegmans und Whole Foods, hätten ihren Messebesuch – unter Vorbehalt – zugesagt. Auf ihrer Website listet Diversified aktuell etwa 447 Seafood-Unternehmen und 208 Techniker. Im letzten Vor-Corona-Jahr hatten sich noch 1.329 Aussteller auf einer Fläche von 23.847 Quadratmetern präsentiert. In diesem Jahr verteilen sich die Aussteller auf 19.593 Quadratmeter.

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