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News aus der Fischbranche




20.04.2018  14. Friesenkrone Matjesmeisterschaft: Ein Matjesgericht auf dem Löffel

14. Friesenkrone Matjesmeisterschaft: Ein Matjesgericht auf dem Löffel

Unter dem Motto "Taste the Matjes! - Ein Matjesgericht auf dem Löffel" findet am 6. und 7. Juni 2018 die 14. Friesenkrone-Matjesmeisterschaft. Dieses Jahr treten in dem beliebten Nachwuchswettbewerb beim Finale in Hamburg je ein kreativer Kochazubi und sein Ausbilder (Küchenchef, Postenchef oder Hoteldirektor) gegen bundesweite Teams an. Zwei raffinierte Löffelgerichte mit Sjø, dem echt norwegischen Matjesfilet von Friesenkrone, gehen pro Team in den Wettbewerb. Neben dieser Hauptzutat sind die restlichen Zutaten für Teilnehmer wie Publikum eine Überraschung: In den Wochen vor Bewerbungsschluss werden Woche für Woche mehr davon auf der Facebook-Seite sowie auf der Homepage von Friesenkrone enthüllt. Im ersten Warenkorb für die Matjesmeisterschaft waren Rentiermoos, Sauerrahm und Topinambur. Mit einer der drei Zutaten müssen die Teams im Wettkampf arbeiten, zwei überzeugende Löffelkreationen sollen die hochkarätig besetzte Fachjury begeistern. Zu gewinnen gibt es Ruhm, Ehre und den begehrten Matjesmeister-Pokal sowie attraktive Geld- und Sachpreise. Bewerbung bis 11. Mai 2018 unter matjesmeisterschaft@friesenkrone.de

Lesen Sie zur Friesenkrone auch im FischMagazin-Archiv:
30.03.2017 Friesenkrone: Variationen mit "Sjö" in der Kantine der Rentenbank
20.02.2017 Friesenkrone lädt zur 13. Matjesmeisterschaft ein - "Matjes rockt!"
12.08.2016 Friesenkrone rockt Wacken-Fans mit Streetfood





Heidbrink




20.04.2018  Bundesmarktverband diskutiert aktuelle Themen

Bundesmarktverband diskutiert aktuelle Themen

Die Mitglieder des Bundesmarktverbandes, des Dachverbandes der deutschen Fischwirtschaft, haben gestern anlässlich ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin über aktuelle Themen der Branche diskutiert. Auf der Agenda standen etwa Plastik im Meer, der Brexit und soziale Standards in der Wertschöpfungskette, teilt Verbandsgeschäftsführer Dr. Matthias Keller mit. So appelliert der Bundesmarktverband an die politischen Entscheidungsträger, bei den anstehenden Verhandlungen der EU mit Vertretern Großbritanniens die Vereinbarung über Fangrechte für EU-Fischer in britischen Gewässern und den zollfreien Handel von Fisch und Meeresfrüchten und daraus hergestellten Lebensmitteln als Paket zu verhandeln, um ausreichend Gewicht in den Gesprächen zu haben. Die Vortrags- und Podiumsveranstaltung, zu der der Dachverband interessierte Politiker, Behördenvertreter und Wissenschaftler in die Bremer Landesvertretung geladen hatte, informierte in diesem Jahr über "Fischfang 4.0 - Mit innovativer Technik in die Zukunft!". Vertreter der deutschen Hochsee- und Kutterfischerei stellten ihre Schiffsneubauten vor.

Lesen Sie zum Bundesmarktverband auch im FischMagazin-Archiv:
10.02.2012 Fischwirtschaft startet bundesweites Schulprojekt "School of Fish"
17.02.2011 Deutsche Fischwirtschaft stellt Positionen zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik vor



Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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16.04.2018  Norwegen: Komplettes Baader-System für Lachsproduzent Williksen

Norwegen: Komplettes Baader-System für Lachsproduzent Williksen

Der norwegische Lachsproduzent Nils Williksen stattet seine neue Verarbeitung in Rørvik vollständig mit Maschinen des Lübecker Herstellers Baader aus. "Dieses Projekt ist eine von mehreren Lieferungen dieser neuen Technologie an norwegische Kunden", erklärt Kjell A. Lind-Olsen von Baader Norwegen. Das Herz ist eine Betäubungs- und Entblutungsmaschine vom Typ Baader 101, von der die Lachse zum Ausbluten und Herunterkühlen in die Spiraltanks von Baader laufen. "Wir werden auch die Abteilung, in der die Lachse ausgenommen werden, mit der neuesten Technik ausstatten", sagt Lind-Olsen, "dort wird das neue Baader 1570 Speed-Feed System automatisch die neue Baader 144, in der die Fische ausgenommen werden, beschicken. Jeder einzelne Lachs wird mit Hilfe fortschrittlicher Kameratechnik sorgfältig untersucht, um ein Maximum an Qualität zu erzielen." Die Vorteile dieser Anordnung sind eine Kapazitätsteigerung bei gleichzeitiger Reduzierung der in der Produktion benötigten Arbeitskräfte. "Für uns von Baader ist es wichtig, dass Nils Williksen uns für das gesamte Projekt beauftragt hat. Wir sehen das als Bestätigung dafür, dass Baader als System-Lieferant weit mehr ist als ein reiner Maschinenlieferant", betont Kjell A. Lind-Olsen.

Lesen Sie zu Baader auch im FischMagazin-Archiv:
12.07.2017 Baader stattet "weltbeste" Lachsfabrik aus
18.10.2016 Lerøy unterzeichnet großen Vertrag mit Baader
20.04.2016 Brüssel: Effiziente neue Baader, Räucherbeutel und ein frischer Fischereiminister




13.04.2018  China: Zölle auf US-Soja verteuern Fischfutter

Chinas Ankündigung, die Zölle auf Agrarprodukte aus den USA zu erhöhen, weil die US-Administration 1.300 Produkte aus China mit Zöllen belegen will, wird von Experten als "reale Bedrohung" für die dortigen Produzenten von Futter für die Aquakultur betrachtet, schreibt IntraFish. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums wird China in diesem Jahr 95 Mio. t Sojabohnen aus den USA importieren bei einer Eigenproduktion von 14,4 Mio. t. Während das Gros dieser Mengen in der Schweine- und Geflügelzucht endet, ist der Anteil der Aquakultur seit 2005 erheblich gestiegen: konsumierte Chinas Fischzucht-Sektor 2005 geschätzte 4,5 Mio. t Sojamehl, waren es 2015 schon 9 Mio. t bei einer Futterproduktion insgesamt von 55 Mio. t. Im Jahre 2017 wurden in China in toto 53,47 Mio. t Fisch in Aquakultur produziert, ein Plus von 4% gegenüber 2016 und von 8,2% im Vergleich zu 2015. Auf Soja aus den USA, die 60% nach China exportieren, will China jetzt 25% Zoll erheben.

Anders Caroe, der die Niederlassung des dänischen Futterproduzenten Aller Aqua in Qingdao leitet, sieht diesen Zollsatz "als wirkliche Bedrohung", da Engpässe bei US-Soja zu einem Preisanstieg führen würden - selbst wenn Sojabohnen aus Südamerika die Lücke füllen könnten. Andere Inhaltsstoffe wie Weizen seien keine Alternative, weil sie nicht so effizient wie Sojamehl und -öl seien, meint Enrico Bachis, Direktor für Marktforschung bei der IFFO, dem internationalen Zusammenschluss der Fischmehl- und Fischölproduzenten: "Es wäre eine große Herausforderung, die Tierfutterrezepturen an ein geringes Sojaangebot anzupassen, ohne die Qualität des Endproduktes zu beeinträchtigen." Bachis hält es für möglich, dass andere Länder die Produktion von Sojabohnen intensivieren und dass parallel die Rohmaterialpreise und die Preise für Fischfutter, das Sojabohnmehl und -öl enthält, steigen. Andererseits könne der Einsatz von weniger Soja dazu führen, dass der Anteil von Fischmehl und -öl in der Futterzusammensetzung wieder steigt.

Lesen Sie zu Fischfutter auch im FischMagazin-Archiv:
30.10.2017 Fischmehl: Produktion in Europa sinkt um 18 Prozent
10.08.2017 Dänemark: Aller Aqua-Bilanz leidet unter Währungsschwankungen
29.06.2017 EU-Kommission setzt Zulassung für Ethoxyquin aus



13.04.2018  Glückstadt: Matjesproduzent will verkaufen

Glückstadt: Matjesproduzent will verkaufen

Heiko Raumann (80), einer der beiden Produzenten von "Original Glückstädter Matjes" geht in den Ruhestand, meldet die Norddeutsche Rundschau. Der gesamte Komplex mit Produktionshalle, Restaurant und Wohnung in der Glückstädter Schmiedestraße 2 stehe voll eingerichtet zum Verkauf. Raumann führte von 1977 bis 2012 das Hotel und Restaurant "Raumanns Gasthaus" am Markt. 1993 begann er zusätzlich mit der Produktion des mildgesalzenen "Original Glückstädter Matjes", den er gemeinsam vor allem mit seiner Frau Monika produziert, unterstützt von zusätzlichen Kräften während der Saison. Raumann hatte das Handwerk der Matjesverarbeitung als erster von dem in Glückstadt legendären Helmut Sievers erlernt, später folgte der Gastronom Henning Plotz. Beide gemeinsam gründeten vor einigen Jahren eine Schutzgemeinschaft, um den Begriff zu schützen. Das Ergebnis: seit 2015 ist die Bezeichnung "Glückstädter Matjes" durch die EU als "geschützte geografische Angabe" (g.g.A.) eingetragen und damit weltweit geschützt. Ein Nachfolger könnte mit entsprechender Konzession sofort loslegen, sagt Raumann: "Wenn gewünscht, würde ich eine Zeit lang mit Rat und Tat zur Seite stehen und meine Rezepte weitergeben."

Lesen Sie zum Matjes auch im FischMagazin-Archiv:
09.03.2018 Löbnitz: Fekoma hat Betrieb eingestellt
08.06.2017 Fokken & Müller sowie Abrahams erneut Kulinarische Botschafter Niedersachsens
30.03.2017 Friesenkrone: Variationen mit "Sjö" in der Kantine der Rentenbank



12.04.2018  Wien: Der erste Aquaponik-Betrieb in Österreich

Wien: Der erste Aquaponik-Betrieb in Österreich

Das Wiener Start-up "Blün" ist das erste österreichische Aquaponik-Unternehmen, schreibt das Portal heute.at. Das charmante Kunstwort "Blün", zusammengesetzt aus Blau für das Wasser und Grün für die Pflanzen, beschreibt die Kombination aus Fischzucht und Gemüseanbau. Im Bezirk Donaustadt teilen sich die vier Land- und Forstwirte Gregor Hoffmann, Michael Berlin, Bernhard Zehetbauer und Stefan Bauer seit Anfang 2017 mit Blün-Gesellschafter Bauer dessen Gartenbauanlage in der Schafflerhofstraße 156 am östlichen Stadtrand Wiens. Inzwischen produziert Blün in seiner Aquaponik-Anlage jährlich zwölf Tonnen "Wiener Barsch" (Tilapien) und "Wiener (Raub-)Welse" sowie acht bis zehn Tonnen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Auberginen.

Täglich werden rund zehn Prozent des benötigten Wassers als Frischwasser hinzugefügt. Dank der Verwendung des Fischwassers für die rund 400 Quadratmeter großen Gemüsegewächshäuser benötige die Pflanzenproduktion rund 70 Prozent weniger Dünger, sagt Stefan Bauer. Das Gros des Fischs und des Gemüses wird von Donnerstag bis Sonnabend ab Hof verkauft. Außerdem werden einige ausgesuchte Handelspartner wie Meinl am Graben, einige Wiener Märkte und Gastronomie-Partner beliefert, darunter so klingende Namen wie das "Heuer" am Karlsplatz. Aktuell koste das entgrätete Welsfilet 35,- Euro/kg und der ganze Barsch 24,- Euro/kg. Weil "die Geschäftsidee voll eingeschlagen" habe, planen die Jungunternehmer mehrere kleine City-Farmen in Wien.

Lesen Sie zur Aquaponik auch im FischMagazin-Archiv:
13.02.2018 Österreich: Aquaponik-Anlage im Mehrparteienhaus
19.01.2018 Kanada: Bitcoin-Schürfen beheizt Aquaponik-System
23.06.2017 Belgien: Dirk Belmans jetzt bei Barschzüchter Aqua4C



12.04.2018  Spanien: 8,3 Mio. Euro Strafe wegen illegaler Fischerei

Spaniens Fischereiministerium hat gegen die drei Fischereiunternehmen Figoríficos Florindo e Hijos, Bacamar und Pesquera Piñeiro sowie gegen acht Verantwortliche Geldstrafen in Höhe von insgesamt fast 8,3 Mio. Euro verhängt, meldet Fish Information & Services (FIS). Bestraft wurde damit die Schwarzfischerei (IUU-Fischerei) der illegalen Fangschiffe "Thunder" (IMO 6905408) und "Tchaw" (IMO 6818930), die inzwischen beide nicht mehr operativ sind: die "Thunder" sank im April 2015 vor Sao Tomé und Principe, die "Tchaw" wird seit Oktober 2010 im Hafen von Vigo festgehalten. Die Verurteilten dürfen außerdem 11 bis 12 Jahre lang nicht mehr fischen und erhalten für 12 bis 14 Jahre keine Fördergelder mehr.

Lesen Sie zur Schwarzfischerei auch im FischMagazin-Archiv:
26.10.2017 Vietnam erhält von der EU die "Gelbe Karte"
21.09.2017 Spanien: Hohe Entschädigung für beschlagnahmten illegalen Fisch
08.03.2017 IUU-Fischerei: Rechtsanwälte bemängeln Kontrolle in Deutschland



[12.04.2018] Brüssel: Seafood Futures Forum erwartet mehr als 400 Teilnehmer

[10.04.2018] Hamburg: Edeka Minden-Hannover will Hagenah übernehmen

[09.04.2018] Vietnam: Pangasius-Exporte legen zu trotz schwieriger Marktsituation
[09.04.2018] Peru: 79% mehr Sardellen
[09.04.2018] Honduras: GGM steigert Produktion um 26,5 Prozent

[06.04.2018] Norwegen: Heringspreise auf Sieben-Jahres-Tief
[06.04.2018] Eurasburg: Schwabens erste Garnelenzucht
[06.04.2018] Eupen: Neues Fischgeschäft

[05.04.2018] Dresden: Konsum Schillergalerie jetzt mit Fischtheke
[05.04.2018] Ecuador fängt 31,5 % weniger Thun
[05.04.2018] USA: Genetisch modifizierter Lachs ab 2019 im Handel
[05.04.2018] Cuxhaven: Sonderausstellung zur Geschichte der Fischverarbeitung

[04.04.2018] Gastronomie: "Betrug auf dem Tisch mit falschem Fisch"

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