fischmagazin.de online
fischmagazin.de online
 
button

News aus der Fischbranche




Fischwirtschafts-Gipfel 2017 im Film

Über 300 internationale Teilnehmer versammelten sich am 20. und 21. Februar in Hamburg zum 4. Fischwirtschafts-Gipfel. Zwei Tage lang drehte sich auf der vom FischMagazin organisierten Veranstaltung alles rund um den Handel und die Erzeugung von Fisch und Seafood im In- und Ausland. Im Rahmen der Fachtagung wurde auch der Branchenpreis Seafood Star vergeben, der in diesem Jahr sein 10. Jubiläum feiert.






Die Vorträge der Referenten können Sie hier herunterladen





30.03.2017  Friesenkrone: Variationen mit "Sjö" in der Kantine der Rentenbank

Friesenkrone: Variationen mit "Sjö" in der Kantine der Rentenbank

Vier Variationen mit "Sjö", einem norwegischen Matjesfilet von Friesenkrone, konnten die Tischgäste im Betriebsrestaurant der Rentenbank in Frankfurt genießen, teilt der Heringsspezialist aus Marne mit. Dort hatte das neunköpfige Team um Küchenleiter Michael Schneider für eine Aktion anhand unterschiedlicher Rezepturen getestet, was man mit Sjö alles machen kann. Das Ergebnis war einmal ein Sushi mit Alge, eingelegtem Rettich, Gurke und Wasabi, zum zweiten Sjö mariniert mit weißem Balsamico und Nussöl auf Birne und Roter Beete mit einem Topping aus karamellisierten Nüssen. Die dritte Variation war ein Ceviche vom Sjö, mariniert mit Koriander, Limone und Olivenöl mit einem Topping aus roten Zwiebeln, Staudensellerie und Tomate. "Last but not least wollten wir den Matjes für sich selbst sprechen lassen und haben ihn pur mit einem Gurken-Dill-Salat mit Schmand kredenzt", sagt Schneider. Von gut 200 Mittagessengästen entschieden sich 98 für die Variationen vom Matjesfilet - und: "Die Reaktionen fielen überaus positiv aus." Dabei gab es als Alternativen zwei weitere Menüs, Suppe, ein großes Salatbuffet sowie eine gluten- und laktosefreie Ecke für Allergiker. Ab Ende Juli kommt der neue Sjö-Fang auf den Markt, die 700g-Packung mit 20 Einzelfilets. Dank seiner frischen, hellen Farbe, feiner Konsistenz und einer nur leichten Salznote sei der Sjö nicht mit herkömmlichem Matjes vergleichbar, betont Friesenkrone.

Lesen Sie zu Friesenkrone auch im FischMagazin-Archiv:
20.02.2017 Friesenkrone lädt zur 13. Matjesmeisterschaft ein - "Matjes rockt!"
29.11.2016 Eathealthy Award 2016 für Mini-Heringsfrikadellen von Friesenkrone
12.08.2016 Friesenkrone rockt Wacken-Fans mit Streetfood



Seafoodexpo 2017




30.03.2017  Ostafrika: Fischerei auf Octopus wird kartiert

Ostafrika: Fischerei auf Octopus wird kartiert

In Ostafrika wurde im März 2017 ein Gemeinschaftsprojekt gestartet, um die Octopus-Fischerei im südwestlichen Indischen Ozean (SWIO) zu kartieren und mittelfristig zu einer MSC-Zertifizierung zu führen, teilt der Marine Stewardship Council (MSC) mit. An dem Projekt sind Regierungsvertreter, Fischereimanager, Repräsentanten der Privatwirtschaft und Octopus-Fischer aus der SWIO-Region beteiligt, die mit dem MSC, dem African Union Interafrican Bureau for Animal Resources (AU-IBAR) und der Meeresschutzorganisation Blue Ventures kooperieren. Als Benchmark für die Nachhaltigkeit der Octopus-Fischerei im SWIO wird der MSC-Standard verwendet. Im Fokus stehen Fischereien aus den ostafrikanischen Ländern Madagaskar, Kenia, Tansania, Sansibar, Mosambik, von der Insel Rodrigues und den Komoren. Die Fischerei auf den Großen Blauen Kraken (Octopus cyanea) wird im SWIO seit Jahrhunderten praktiziert. Der bis zu 4 kg schwere achtarmige Kopffüßer wird sowohl lokal konsumiert als auch nach Europa exportiert. Das Projekt dient der Vorbewertung für eine mögliche MSC-Zertifizierung. Anfang 2016 war mit der spanischen Octopus-Fischerei im Westen Asturiens erstmals eine Fischerei auf Kraken MSC-zertifiziert worden.

Lesen Sie zum Octopus auch im FischMagazin-Archiv:
22.12.2016 Falkland Inseln: Galicische Flotte fängt 51 Prozent mehr Tintenfisch
18.11.2016 Förderung: MSC stellt 240.000 Euro für kleine Fischereien zur Verfügung
12.02.2016 Spanien: Weltweit erste Oktopus-Fischerei erhält MSC-Zertifikat



Polfish 2017




29.03.2017  Chile: 12,3 Mio. Euro für die Zucht von Schwarzem Seehecht

Chile finanziert ein neues Forschungsprojekt zur Aquakultur des Schwarzen Seehechts (Dissostichus eleginoides) mit 12,3 Mio. Euro, meldet Fish Information & Services (FIS). Dabei soll die Farmtechnik durch die Einführung biotechnologischer Werkszeuge und Innovationen gestärkt werden. Für Programmleiter Dr. Rodolfo Amthauer sei die Kultivierung einer Art, die gewöhnlich in 1.000 Metern Tiefe lebt und deren Biologie noch kaum erforscht ist, eine Herausforderung. Mehrere Projekte sollen unter anderem neue Erkenntnisse zu Aspekten der Fortpflanzung, Krankheiten, dem Immunsystem des Fischs und der Nahrung in unterschiedlichen Entwicklungsstadien liefern.

Lesen Sie zum Schwarzen Seehecht auch im FischMagazin-Archiv:
16.12.2013 Chile: Neue Quoten für Schwarzen Seehecht niedriger als 2013
07.03.2013 Chile startet Zucht von Schwarzem Seehecht
29.08.2011 Schwarzer Seehecht: Jeder fünfte falsch deklariert



Facebook




29.03.2017  Norwegen/Dänemark: Sekkingstad notiert "bestes Jahr seiner Geschichte"

Der norwegische Lachsexporteur Sekkingstad meldet für 2016 das "beste Jahr der Unternehmensgeschichte", schreibt das Portal iLaks.no. Der Umsatz stieg dank hoher Preise für Zuchtlachs und -forelle um 50% auf 3,177 Mrd. NOK (= 344,3 Mio. Euro; 2015: 225,4 Mio. Euro), der Betriebsgewinn konnte gegenüber 2015 auf 71,7 Mio. NOK (= 7,7 Mio. Euro; 2015: 3,3 Mio. Euro) mehr als verdoppelt werden, teilte Geschäftsführer Bård Sekkingstad mit. Davon profitierte auch der dänische Verarbeiter Skagerak Salmon, den Sekkingstad 2015 übernommen hatte, um verstärkt den LEH zu beliefern. Skagerak Salmon hatte jahrelang Verluste geschrieben, soll aber seit vergangenem Herbst wieder profitabel arbeiten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
01.03.2012 Dänemark: Skagerak Pelagic nimmt neue Fabrik in Betrieb




9.483 Fisch-Adressen im direkten Zugriff



29.03.2017  Norwegen: Lachszucht führt zum Rückgang bei Lippfisch-Beständen

Die Populationen von Lippfischen vor den Küsten Norwegens sind unter ihre natürlichen Bestandsgrößen gefallen - vermutlich, weil sie seit einigen Jahren verstärkt als Putzerfische für Lachsfarmen gefischt werden, schreiben die Undercurrent News. Laut einer Studie des Norwegischen Instituts für Meeresforschung (NIMR) ist der Klippenbarsch (Ctenolabrus rupestris), eine Art der Lippfische, in Proben aus Nicht-Fischerei-Zonen um bis zu 65% häufiger als in fischereilich genutzten Zonen. Die Lippfischart Goldmaid (Crenilabrus melops) war in den nicht befischten Zonen sogar um 92% häufiger anzutreffen, kam dort also fast doppelt so oft vor.

"Das zeigt uns, dass die Fischerei die natürlichen Bestände reduzieren könnte", bewertet Kim Hvalorsen, Teamleiter beim NIMR, die Ergebnisse, "das wurde bislang noch nie gezeigt, aber diese Zahlen könnten ein Indiz dafür sein, dass die Fischerei Auswirkungen hat." Nach Angaben des Wissenschaftlers fangen norwegische Fischer heute mehr als zehnmal soviele Lippfische wie noch vor acht Jahren: waren es 2008 keine zwei Millionen, so wurden im vergangenen Jahr 22 Millionen angelandet, um die Lachszuchten des Landes zu versorgen. Angesichts der neuen Erkenntnisse will Norwegens Fischereibehörde Fangbeschränkungen für Lippfische einführen und das Fischen von Tieren in den fruchtbarsten Größen verbieten. Parallel dazu nehme die Zucht von Lippfischen zu.

Lesen Sie zu den Putzerfischen auch im FischMagazin-Archiv:
14.10.2016 Schottland: Prince Charles besucht Marine Harvest-Lachsfarm
22.11.2014 >Norwegen: Lerøy setzt auf Seehasen zur Lachslaus-Bekämpfung
22.02.2012 Schottland: Lachsfarmer züchten gemeinsam Lippfische



28.03.2017  Regal Springs: Magdalena Wallhoff scheidet aus

Magdalena Wallhoff gibt ihren Posten als Verantwortliche für unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bei Regal Springs (engl. Corporate Social Responsibility Officer) auf, teilte der Tilapia-Produzent Mitte März mit. "Sie wird jetzt ihre Zeit und Kraft ihrer eigenen Familie widmen", begründete Regal Springs CEO Achim Eichenlaub das Ausscheiden. Magdalena Wallhoffs Vater Rudi Lamprecht hatte seinen Geschäftsführer-Posten im August letzten Jahres aufgegeben. Wer in Zukunft bei Regal Springs den Bereich CSR betreut, werde noch bekanntgegeben.

Lesen Sie zu Regal Springs auch im FischMagazin-Archiv:
10.10.2014 Tilapia: Regal Springs will mit neuem Verkaufsbüro Europa angehen
01.07.2014 Tilapia: Regal Springs will 2016 rund 165.000 Tonnen produzieren
01.08.2013 Mexiko: Regal Springs verdoppelt Tilapia-Produktion



[28.03.2017] Dänemark: Fischerei auf Sandaal, Sprotte und Franzosendorsch zertifiziert
[28.03.2017] Holland: Heiploeg will Fabrik erweitern

[27.03.2017] Frosta: Bereich Fisch wächst um 47 Prozent
[27.03.2017] Oberndorf: Dorfgemeinschaft züchtet und vermarktet Wels

[24.03.2017] Niederlande: Investor hat Mehrheit von Profish übernommen
[24.03.2017] Peru: El Niño-ähnliche Situation schädigt Scallop-Produktion
[24.03.2017] Frankreich: Neuer Geschäftsführer bei Labeyri Fine Foods

[23.03.2017] Bayern: Elf Menschen an Ciguatera erkrankt
[23.03.2017] Thailand: Menschenhändler zu langjährigen Haftstrafen verurteilt

[22.03.2017] Großbritannien: Thunfisch-Marke John West bis Ende 2017 nachhaltig
[22.03.2017] Kiel: Gosch-Filiale direkt an der Förde eröffnet

[21.03.2017] Fedderwardersiel: Butjadinger Fischereigenossenschaft vor dem Ende

[20.03.2017] Alaska: 2017 erheblich mehr Pink, aber weniger Sockeye-Lachs

weitere News News-Archiv
Home | Fisch-Adressen | Messen | Schnellwarnungen | Stellenmarkt | Seafood Star | Fischmagazin | Fachbücher | Kontakt | Impressum

© 2017 Fachpresse Verlag Hamburg
FischMagazin
Abonnieren
Probeheft
Mediadaten
Royal Greenland
Seafood Star
SeafoodstarAlle Preisträger
im Kurzporträt
Fischwirtschaft Gipfel 2017Fischwirtschaft
Gipfel 2017
Fachliteratur
Hering. Silber des Meeres


Garnelen


Kaviar


Tilapia


Alaska Seelachs


Wolfsbarsch und Dorade


White Shrimp