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News aus der Fischbranche




15.01.2018  Cuxhaven: Zwei neue Trawler für die deutsche Hochseefischerei

Cuxhaven: Zwei neue Trawler für die deutsche Hochseefischerei

In Cuxhaven wurden am vergangenen Freitag zwei neue Trawler für die Hochseefischerei getauft, teilt der Deutsche Hochseefischerei-Verband (DHV) mit. Die beiden neuen Schiffe - die NC 100 "Cuxhaven" und die NC 105 "Berlin" - gehören beide zur Deutschen Fischfang-Union (DFFU), einem Tochterunternehmen der isländischen Samherji-Gruppe. Die Schiffe mit einer Länge von jeweils 81,22 m und einer Breite von 16 m wurden von Rolls Royce entworfen, der auch die Hauptmotoren produzierte. Sie wurden in der norwegischen Myklebust-Werft in Ålesund gebaut, nachdem in der polnischen Crist-Werft in Gdynia die Sektionen vorgefertigt und der Rumpf montiert worden waren.

Beide Schiffe verfügen über eine Maschinenleistung von 3.600 kW und eine Bruttoraumzahl (BRZ) von 3.969. Sie sind - unter anderem aufgrund ihres treibstoffsparenden "Wave-Piercing-Designs" - wesentlich effizienter und umweltfreundlicher als die beiden älteren Schiffe, die sie ersetzen: die "Kiel" und die "Baldvin" wurden an neue Eigner in Portugal und Polen verkauft. "Auch in Bezug auf Ausrüstung, Verarbeitung und Sozialstandards für die Crew, die bis zu 35 Personen groß sein kann, sind die Schiffe erstklassig", schreibt der DHV. Die "Cuxhaven" verfügt zusätzlich über eine hochmoderne Fischmehlanlage. An der feierlichen Taufe am Cuxhavener Steubenhöft nahmen mehr als 350 Gäste teil, darunter Haraldur Gretarsson, Geschäftsführer der DFFU, Dr. Ulrich Getsch, Bürgermeister der Stadt Cuxhaven, und Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.05.2015 Sassnitz/Rügen: Angela Merkel tauft neuen Hochseetrawler
31.10.2014 Parlevliet & Van der Plas bauen neuen Hochseetrawler
10.02.2009 Letzter deutscher Hochseetrawler in ausländischer Hand



Ehlert




15.01.2018  Norweger essen 15 Prozent weniger Fisch

Die Norweger haben im vergangenen Jahr 15 Prozent weniger Fisch gegessen als ein Jahr zuvor, meldet das Portal IntraFish. "Es ist aufsehenerregend, dass der durchschnittliche Achtklässler heute mehr Süßigkeiten isst als Fisch und dass er fast viermal soviel rotes Fleisch ist wie Seafood," kommentierte die Geschäftsführerin des Norwegian Seafood Councils (NSC), Renate Larsen, "in Norwegen machen wir uns Gedanken über einen Lebensstil, zu dem die Aspekte Gesundheit und Nachhaltigkeit gehören. Insofern ist es schwer verständlich, dass wir uns entscheiden, Seafood dabei nicht zu berücksichtigen, das doch zu diesen beiden Trends passt." Ein Grund für den sinkenden Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch und Meeresfrüchten in Norwegen sei der so genannte Generationen-Effekt: der ältere Teil der Bevölkerung hat von jung auf viel Seafood gegessen, aber die jüngere Generation isst zu wenig Seafood. 2017 habe allerdings auch der Preisanstieg kurzfristig zu dem Rückgang beigetragen. Jetzt will der NSC mit einer Kampagne "Dreimal die Woche" der Jugend zeigen, wie leicht Seafood zuzubereiten sei und wie breit das Produktspektrum ist. Das Ziel: bis zum Jahre 2021 sol der Pro-Kopf-Konsum im Lande um 20 Prozent steigen.

Lesen Sie zum Pro-Kopf-Konsum auch im FischMagazin-Archiv:
13.12.2016 Neue Finfish-Studie 2016: Pro-Kopf-Konsum geht auf 24,1 kg zurück
12.10.2015 Finfish Study 2015: EU-Einfuhr von Seafood steigt 1,7 Prozent auf 14,4 Mio. t



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15.01.2018  Island: Schwarmfischfänge sorgten 2017 für 10 Prozent mehr Anlandungen

Island: Schwarmfischfänge sorgten 2017 für 10 Prozent mehr Anlandungen

Island hat im vergangenen Jahr insgesamt 1,2 Mio. Tonnen Fisch angelandet und damit 10 Prozent mehr als 2016, schreibt IntraFish. Das Mengenplus sei vor allem auf gute Schwarmfischfänge zurückzuführen. So verdoppelte sich beim Capelin die Fangmenge nahezu von 101.089 Tonnen auf 197.000 Tonnen. Beim Blauen Wittling lagen die Fänge mit 228.928 Tonnen immerhin 22 Prozent höher als 2016. Demgegenüber wurden 6 Prozent weniger Grundfische angelandet als 2016 (siehe Tabelle).

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
20.12.2017 Island: Drei Fischereien sollen als nachhaltig zertifiziert werden
15.11.2017 Island fängt im Oktober 84 Prozent mehr Hering
03.02.2015 Island: Schellfisch- und Seelachs-Fischereien erneut als nachhaltig zertifiziert




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15.01.2018  Seychellen: Erste Fischfarm startet im August

Auf den Seychellen soll im August erstmals eine Fischfarm den Betrieb aufnehmen, meldet die Seychelles News Agency. In dem von der EU geförderten Pilotprojekt der Fischereibehörde SFA, das sich in der Nähe des SFA-Gebäudes im Osten der Hauptinsel Mahé befindet, sollen zunächst vier Arten gezüchtet werden: ein Riffbarsch (Epinephelus fuscoguttatus), Kaiserschnapper (Lutjanus sebae), Grauer Schnapper (Lutjanus griseus) und eine Pompano-Art (Trachinotus blochii). Die Brut soll aus den Gewässern des Inselstaates kommen. Ein möglicher Zielmarkt sei Asien. In der Vergangenheit waren auf den Seychellen schon Shrimps gezüchtet worden (1989 bis 2009) und seit 1995 werden auf Praslin Perlaustern produziert.

Lesen Sie zu den Seychellen auch im FischMagazin-Archiv:
19.11.2013 EU und Seychellen schließen Fischereiabkommen
15.07.2013 Seychellen ratifizieren internationalen Vertrag gegen Schwarzfischerei
12.10.2011 Seychellen: FoS-Zertifikat für Thun-Fischerei mit Langleine




12.01.2018  Fish International: ASC präsentiert neuen Farmstandard Wolfsbarsch/Dorade

Fish International: ASC präsentiert neuen Farmstandard Wolfsbarsch/Dorade

Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) wird auf der Messe fish international in Bremen am Montag, den 26. Februar 2018, ab 11:00 Uhr seinen neuen Standard für die Aquakultur von Wolfsbarsch und Dorade vorstellen. In den letzten 20 Jahren ist die Zucht von "sea bass" und "sea bream" im Mittelmeer extrem gewachsen. Das ist nicht ohne Auswirkungen auf das verwundbare Ökosystem der Region geblieben. Deshalb hat der ASC im vergangenen Jahr einen Farmstandard erarbeitet, der sich mit den wichtigsten Folgen des Farmings von Wolfsbarsch und Dorade befasst. Die Präsentation auf der Messe wird einen Einblick in den neuen ASC-Standard gewähren und seine Anforderungen sowie wichtigsten Unterscheidungsmerkmale vorstellen. Außerdem soll über die praktischen Erfahrungen eines Produzenten, der Andromeda Group, gesprochen werden, die an den Pilotauditierungen teilgenommen hat. Die Gruppe mit Hauptsitz im griechischen Paiania wird zeigen, welche betrieblichen Veränderungen der Standard erfordert, und wird erklären, warum das Unternehmen entschieden hat, sich nach dem neuen ASC-Standard zertifizieren zu lassen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.11.2017 Türkei: Gümüsdoga expandiert mit Wolfsbarsch und Dorade
05.01.2018 Panama: Weltweit erste Cobia-Zucht erhält ASC-Zertifikat
21.12.2017 MSC und ASC planen weitere gemeinsame Standards



12.01.2018  USA: Erstmals auch Shrimps aus Myanmar zurückgewiesen

Die US-amerikanische Lebensmittelkontrollbehörde (FDA) hat in diesem Jahr vergleichsweise wenig importierte Shrimps wegen Rückständen antibiotisch wirksamer Substanzen zurückgewiesen, meldet Fish Information & Services (FIS). Während im Jahre 2015 noch 404 Sendungen aufgrund von Antibiotika-Belastung beanstandet wurden, waren es im Jahre 2017 nur noch 55 und damit so wenig wie zuletzt im Jahre 2012. Die in den USA wegen Antibiotika bemängelten Importe stammen zu 85,5 Prozent aus nur drei Ländern, nämlich China einschließlich Hongkong, Vietnam und Indien. Für die USA angeblich erstmals sei eine Sendung Garnelen aus Myanmar wegen verbotener Antibiotika aufgefallen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
11.12.2017 Antibiotikarückstände: Rewe ruft ja! King Prawns zurück
22.11.2017 Shrimps: EU-Importeure wechseln von Indien zu Vietnam
31.08.2017 Indien: EU droht mit Einfuhrverbot für Shrimps



11.01.2018  Argentinien: Gute Shrimp-Fänge, stabile Preise

Argentinien: Gute Shrimp-Fänge, stabile Preise

Argentinien hat im vergangenen Jahr insgesamt 227.560 t Shrimps angelandet - ein Plus von 27% gegenüber 2016, schreibt IntraFish. Allerdings lagen die Fangmengen im November und Dezember 2017 leicht unter den Zahlen der Vorjahresmonate, und zwar 6% und 46%. Die Preise für die Argentinische Rotgarnele sind aufgrund niedriger Lagerbestände seit Ende 2017 stabil und hätten im Dezember - anders als im Jahr 2016 - nicht nachgegeben, zitiert IntraFish eine "Quelle". In Kürze will Argentinien seinen Exporteuren erlauben, auch nach Brasilien zu verkaufen. Produzenten versprechen sich davon, Produktmengen von gesättigten Märkten auf den dann neuen Markt zu verschieben.

Lesen Sie zur Argentinischen Rotgarnele auch im FischMagazin-Archiv:
07.08.2017 Shrimps: EU-Import steigt um 2 % auf 783.900 Tonnen
17.07.2017 Argentinien landet 60 Prozent mehr Rotgarnelen an
15.03.2016 Argentinien: Fischerei auf Rotgarnele soll MSC-Zertifikat erhalten




[10.01.2018] Österreich: Transgourmet steigert Marktanteil auf 33 Prozent
[10.01.2018] Tilapia: Regal Springs eröffnet Büro in Hamburg
[10.01.2018] Forschungsprojekt: Fischerei auf Plattfische soll umweltfreundlicher werden

[08.01.2018] Dänemark: Erste Gelbschwanzmakrele aus der Kreislaufanlage in Kürze
[08.01.2018] Gottfried Friedrichs: Neuer Leiter Lieferkettenmanagement

[05.01.2018] Panama: Weltweit erste Cobia-Zucht erhält ASC-Zertifikat
[05.01.2018] Belgien: Belmans wechselt zur Shore Group

[04.01.2018] Braunschweig: Nordsee-Filiale geschlossen
[04.01.2018] Russland: Größte Fangmenge seit 20 Jahren
[04.01.2018] Grevesmühlen: "Mord in der Garnelenfarm"

[03.01.2018] Fedderwardersiel: Kutterfisch übernimmt Genossenschaftsgebäude
[03.01.2018] China: 1,6 Millionen Tonnen geschmuggeltes Seafood

[02.01.2018] Färöer: Der profitabelste Schwarmfisch-Trawler

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