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News aus der Fischbranche




23.02.2018  Irland: Nachhaltigkeitspreis für Räucherei

Die irische Räucherei The Burren Smokehouse (Lisdoonvarna/County Clare) ist am Mittwoch in Dublin mit Irlands Nachhaltigkeitspreis "Green Seafood Business of the Year" ausgezeichnet worden, meldet IntraFish. Die für ihren hochwertigen Bio-Räucherlachs und geräucherte Makrelenprodukte bekannte Räucherei habe ihren Energieverbrauch um 29 Prozent senken können, teilte Inhaberin Birgitta Hedin-Curtin mit. Lebensmittel- und Restabfall wurden um 19% verringert. Der von der irischen Seefischereibehörde BIM geförderte Preis zeichnet Seafood-Unternehmen aus, die herausragend sind im Hinblick auf nachhaltige Geschäftspraktiken.

Lesen Sie zu Irland auch im FischMagazin-Archiv:
20.12.2017 Irland: Alt-Eigentümer übernimmt die Marke Bantry Bay
23.11.2017 Irland (I): Quinlans übernimmt Räucherei Kenmare Select
11.05.2017 Irland: Neuer Geschäftsführer bei BIM




Ehlert




23.02.2018  USA: Landgestützte Lachszuchten mit 50.000 Tonnen Kapazität

Gleich zwei Unternehmen haben in den letzten Wochen angekündigt, im US-Bundesstaat Maine große landgestützte Lachsfarmen zu errichten, meldet IntraFish. Ende Januar wurden Pläne der norwegischen Nordic Aquafarms bekannt, dort in mehreren Ausbaustufen eine Lachsfarm für die Produktion von letztendlich 33.000 t Lachs im Jahr zu bauen. Kostenpunkt: rund 4 Mrd. NOK oder 410,5 Mio. Euro. Mit dieser Kapazität wäre das Projekt die weltweit zweitgrößte Farm, die Lachs an Land bis zur Marktreife abwachsen lässt - nach dem Komplex von Atlantic Sapphire im US-Bundesstaat Miami/USA, der im Endausbau insgesamt 90.000 t produzieren soll. Jetzt hat das in Bucksport/Maine ansässige Unternehmen Whole Oceans angekündigt, in einer ehemaligen Papiermühle in Belfast/Maine für 250 Mio. USD (etwa 203,4 Mio. Euro) eine Kreislaufanlage für die Produktion von eta 20.000 t Atlantischen Lachs im Jahr zu bauen. IntraFish zitiert ein Unternehmens-Statement, wonach dessen gesamte Produktion für die kommenden zehn Jahre schon verkauft sei.

Lesen Sie zur landgestützten Lachszucht auch im FischMagazin-Archiv:
19.12.2017 China: Skandinavier bauen Kreislaufanlage für bis zu 20.000 t Lachs
04.09.2017 Dänemark: Erster heimischer LEH-Kontrakt für Danish Salmon
08.08.2017 Norwegen: Pläne für neue landgestützte Lachszucht



fish international




23.02.2018  Russland: Erstmals Fischerei auf Königskrabben zertifiziert

Russland: Erstmals Fischerei auf Königskrabben zertifiziert

Die russische Fischerei auf die Kamtschatka-Krabbe (Paralithodes camtschaticus) ist als erste Königskrabben-Fischerei weltweit vom Marine Stewardship Council (MSC) als nachhaltig und gut gemanaged zertifiziert worden, meldet IntraFish. Die Bewertung wurde von dem unabhängigen Zertifizierer Acoura Marine durchgeführt. Die auch als Alaska-Königskrabbe bekannte Spezies lebt natürlicherweise im Ochotskischen und Japanischen Meer, im Beringmeer sowie im nördlichen Pazifischen Ozean. Ihr Körper (Carapax) wird bis zu 28 cm groß mit einer Spannweite der Beine von bis zu 1,80 Meter. Zwischen 1961 und 1969 wurde die Red King Crab von russischen Wissenschaftlern auch in der Barentssee angesiedelt, wo sie jetzt auf dem südlichen Schelf von Nordnorwegen im Westen bis zur russischen Insel Kolgujew im Osten vorkommt.

In Russland wird der Bestand seit dem Jahr 2004 kommerziell befischt. Der MSC-Klient, die Association of Crab Catchers of North, hält die komplette kommerzielle Fangquote für die Königskrabbe in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Russlands (REZ). Die Krabben werden mit zehn Fangschiffen befischt, die - teils biologisch abbaubare - Fallen verwenden. Im Jahre 2015 wurden 6.381 t angelandet. Camiel Derichs, Regionaldirektor Europa des MSC, hofft, dass die Zertifizierung auch andere Königskrabbenfischereien motiviert, sich zertifizieren zu lassen. Derzeit befischt auch Norwegen denselben Bestand in der Barentssee.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
15.12.2015 Norwegen: Höchste Fangquote für Königskrabben seit acht Jahren
08.10.2014 Alaska: Fangquote für Bristol Bay-Königskrabben um 16 Prozent erhöht
03.09.2014 Norwegen: Prognosen für gute Königskrabben-Fänge



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23.02.2018  Spanien: WWF-Einspruch gegen Thunfisch-Zertifizierung

Spanien: WWF-Einspruch gegen Thunfisch-Zertifizierung

Die Umweltorganisation WWF hat dem Vorschlag, die Echebastar-Fischerei auf Skipjack-Thunfisch im Indischen Ozean zertifizieren zu lassen, formal widersprochen, meldet IntraFish. Die auch als "Echebastar-Ringwadenfischerei auf Bonito im Indischen Ozean" bezeichnete Fischerei erfülle nicht die Umweltschutz-Anforderungen, die der MSC definiert, und sollte daher nicht zertifiziert werden, meint der WWF. Der Widerspruch des WWF gründet sich auf mehrere problematische Aspekte der Fischerei, darunter die Überfischung des Gelbflossen-Thuns im Indischen Ozean sowie fehlende Anlandekontrollmaßnahmen für diese Thunfischart, die bei der Bonito-Fischerei in erheblichem Umfang als Beifang anfällt.Außerdem, so der WWF, verwende die Fischerei nicht die besten zur Verfügung stehenden Praktiken für das Management der eingesetzten Fischsammler (FADs). Auch die für das Management der Fischerei verantwortliche Indian Ocean Tuna Commission (IOTC) erhebe weder hinreichende Daten zum FAD-Einsatz noch habe sie einen Managementplan für FADs bei dieser Fischerei aufgestellt. Auch wenn einige der Kritikpunkte nicht dem direkten Einfluss der Fischerei unterlägen, sollte eine Fischerei wie Echebastar ihren Einfluss nutzen, darauf zu bestehen, dass die IOTC ihrer Pflicht zu einem effektiven Management der Fischerei nachkomme.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.01.2018 Thunfisch: Nur 30 Prozent der Bestände gut gemanaged
08.08.2017 Mexiko: Umweltschützer kritisieren geplante Thunfisch-Zertifizierung
23.01.2013 Spanien: Erste tropische Thunfischerei beantragt MSC-Zertifizierung



23.02.2018  Honduras: EU importierte 22 Prozent mehr Shrimps

Die Europäische Union hat im vergangenen Jahr 10.850,6 t Shrimps aus Honduras importiert - ein Plus gegenüber 2016 von 22%, schreibt IntraFish. Eine Ursache: seit Oktober 2016 hat die EU die Einfuhrkontrollen für Shrimps aus Indien verschärft und lässt seitdem die Hälfte der von dort importierten Garnelen auf Antibiotika-Rückstände prüfen. "In Honduras verwenden wir keine Antibiotika", betont Javier Amador, Geschäftsführer der Handelsvereinigung Andah. In die USA exportierte Honduras 5.629,6 t (+ 13%) und nach Asien 6.219,8 t, ein Zuwachs von mehr als 80%. Insgesamt lag die Produktionsmenge des lateinamerischen Landes bei 49940 t, wovon 31.099 t für 180 Mio. Euro exportiert wurden.

Lesen Sie zum Shrimps-Markt auch im FischMagazin-Archiv:
12.01.2018 USA: Erstmals auch Shrimps aus Myanmar zurückgewiesen
11.01.2018 Argentinien: Gute Shrimp-Fänge, stabile Preise
18.12.2017 Thailand: 50.000 Tonnen weniger Shrimps als erwartet



22.02.2018  Spanien: Jedes zweite Fischgericht enthält den "falschen" Fisch

In jedem zweiten Fischgericht, das Restaurants in Spanien servieren, ist nicht die Fischart enthalten, die auf der Speisekarte angegeben ist. Das ergab eine Studie unter Leitung des Technologiezentrums AZTI (Centro tecnológico experto en innovación marina y alimentaria), für die 300 Proben aus 204 Restaurants in sämtlichen spanischen Provinzen per DNA-Test geprüft wurden, schreibt Fish Information & Services (FIS). Vor allem betroffen waren Fischarten wie Grouper, Buttermakrele, Hundshai, Seezunge, Seehecht und Roter Thun. Die Studie war Teil des von der EU und der baskischen Regierung geförderten Foodintegrity-Programms, an dem 60 Partner aus 18 europäischen Ländern sowie aus China und Argentinien teilnehmen.

Bei einer weiteren Untersuchung auf Initiative des spanischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerb, Abteilung Qualität und Lebensmittelindustrie, testete das AZTI Fisch aus Restaurants der "gehobenen Gastronomie", das heißt Gerichte zum Preis von mehr als 50,- Euro, und zwar in drei Provinzen des Baskenlandes. Das Resultat: nur 3 Prozent der Proben, nämlich 4 von 145, entsprachen nicht der Angabe auf der Speisekarte. Nun habe die baskische Regionalregierung angekündigt, diese Analyse in Kürze für Restaurants im Preiseinstiegsbereich zu wiederholen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
28.12.2017 Schottland: Loch Duart bekämpft Warenunterschiebung
24.04.2017 Großbritannien: Kaum Warenunterschiebung im Fish & Chips-Shop
28.10.2016 Island: Jeder fünfte Fisch im Restaurant ist eine andere Art als die bestellte





21.02.2018  Färöer: Bakkafrost verkauft verstärkt nach Osteuropa

Der führende Lachszüchter auf den Färöer Inseln, Bakkafrost, hat im vergangenen Jahr mehr Lachs nach Osteuropa, das heißt vor allem nach Russland, verkauft als im Vorjahr. Waren es im 4. Quartal 2016 noch 17%, stieg der Exportanteil in IV/2017 auf 21%, schreiben die Undercurrent News. Die Nordea Bank erklärt auch Bakkafrosts um 13% höhere Gewinnmarge mit dem Verkauf nach Russland, das die Norweger aufgrund des Handelsembargos nicht beliefern dürfen. Insgesamt erntete Bakkafrost 2017 54.614 t Lachs und damit fast 15% mehr als 2016 mit 47.542 t.

Lesen Sie zu den Färöer Inseln auch im FischMagazin-Archiv:
02.01.2018 Färöer: Der profitabelste Schwarmfisch-Trawler
13.08.2016 Färöer: Bakkafrost grenzt sich vom Walfang ab
01.07.2016 Färöer Inseln: Bakkafrost übernimmt Lachszüchter Faroe Farming






[19.02.2018] Frühjahrshering: Mit Qualität und Größe zufrieden

[16.02.2018] Schottland: St. James Smokehouse baut neue Verarbeitung
[16.02.2018] Chile: Blühende Algen töten ein Prozent der Lachs-Biomasse
[16.02.2018] Störkaviar: Agroittica will mit Kleinverpackungen wachsen

[15.02.2018] Direktvermarktung: Fisch aus dem Regiomaten
[15.02.2018] Island: Größter Lachszüchter erzielte im 4. Quartal positives Ergebnis

[14.02.2018] Chile: Exportwert für Lachs lag 2017 auf Rekordniveau
[14.02.2018] Holland: "Lerøy Seafood Center - der Tesla der europäischen Lachsproduktion"
[14.02.2018] Chile: Algen töten 1.600 Tonnen Lachs

[13.02.2018] Parlevliet & Van der Plas übernimmt Deutsche See
[13.02.2018] Österreich: Aquaponik-Anlage im Mehrparteienhaus
[13.02.2018] Wien: Erstes Fischrestaurant akzeptiert Bitcoin
[13.02.2018] Ostsee: Früher Start der Heringssaison

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