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Das Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission (RASFF) ist ein Netz, über das Informationen verteilt werden über unmittelbare oder mittelbare Risiken für die menschliche Gesundheit, die von Lebensmitteln oder Futtermitteln ausgehen. Schnellwarnungen werden versendet, wenn sich das risikobehaftete Lebens- oder Futtermittel bereits am Markt befindet und deshalb sofortiger Handlungsbedarf besteht. Informationsmeldungen betreffen ein Lebens- oder Futtermittel, bei dem eine Gefahr festgestellt wurde, bei dem die anderen Mitglieder des Netzwerks aber nicht sofort reagieren müssen, da das Produkt ihre Märkte nicht erreicht hat.

Schnellwarnungen

Datum Melder Produkt Grund für Meldung Herkunft Menge
14.11.17FrankreichPazifische Felsenaustern (Crassostrea gigas)PSP-ToxinePSP-Toxine
PSP-Toxine: PSP steht für Paralytic Shellfish Poisoning - wasserlösliche Algengifte, die von einzelligen Algen, sogenannten Dinoflagellaten, des Salzwassers gebildet werden. Stellen für den Menschen eine Gefahr dar, wenn sie durch den Verzehr kontaminierter Meeresfrüchte, vor allem Muscheln, aufgenommen werden. Es handelt sich bei PSP-Toxinen um Amino-Purine mit stark neurotoxischer Wirkung (Neurotoxine). Sie blockieren auf unterschiedliche Weise die Leitung physiologischer Reize in motorischen und sensiblen Nerven. Dies führt zu Herzkammerflimmern und Atemstillstand. Die letale (tödliche) Dosis für Menschen beträgt 0,5 - 10 mg/Person/Mahlzeit. PSP-Toxine sind sehr hitzebeständig und werden durch Kochen nicht vollständig zerstört. (Quellen: Fachinformationszentrum Berlin GmbH, Berlin; Digitale Bibliothek Thüringen; Deutsche Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin DRTM)
Frankreich-
14.11.17Spaniengefrorener Makrelenhai (Isurus oxyrinchus)QuecksilberSpanien-
13.11.17Ecuadorvakuumverpackter, aufgetauter Gelbflossen-Thun (Thunnus albacares)Lebensmittelvergiftung verursacht durch Histamin in dem genannten ProduktItalien mit Rohmaterial aus Ecuador via Spanien-
10.11.17Portugalgefrorener Tintenfisch CadmiumRohmaterial aus Vietnam, hergestellt in Spanien-
10.11.17Italienaufgetaute Schwertfischscheiben (Xiphias gladius)QuecksilberSpanien-
10.11.17Schweizgefrorener, geschnittener Schwertfisch (Xiphias gladius)QuecksilberSpanien-
10.11.17Spaniengekühlter Tintenfisch (Loligo spp.)CadmiumSpanien mit Rohmaterial aus Indien
10.11.17Spaniengefrorener Blauhai (Prionace glauca) in ScheibenQuecksilberSpanien-
10.11.17Frankreichgekühlter SchwertfischQuecksilberSpanien-
10.11.17IrlandRiesenkalmar (Dosidicus gigas) in KonservenFremdkörperSpanien-
10.11.17Italiengefrorener Makrelenhai (Isurus oxyrinchus)QuecksilberSpanien-
09.11.17Italiengefrorener Schwertfisch (Xiphias gladius)QuecksilberSpanien-
09.11.17Italienaufgetaute Schwertfischscheiben (Xiphias gladius)QuecksilberSpanien-
09.11.17Dänemarkgekühlter RäucherlachsListeria monocytogenesListeria monocytogenes
Polen-
08.11.17Italiengefrorener Schwertfisch (Xiphias gladius)QuecksilberGroßbritannien via Spanien-


Informationsmeldungen

Datum Melder Produkt Grund für Meldung Herkunft Menge (kg)
14.11.17Italiengefrorene und rohe Garnelen (Penaeus spp.)SulfitEcuador-
13.11.17Italiengekühlte MakrelenParasitenbefallParasitenbefall
Frankreich5,00
13.11.17Spanienaufgetaute Gelbflossen-Thunfilets (Thunnus albacares)lebensmittelbedingter Krankheitsausbruch (Histamin) vermutlich verursacht durch das genannte ProduktSpanien-
10.11.17ItalienSardellenfilets in Olivenöl in der DoseHistaminHistamin
Marokko-
10.11.17Estlandgefrorener Buckellachs (Oncorhynchus gorbuscha)Parasitenbefall mit AnisakisUSA21.482,48
10.11.17Italiengefrorene und rohe Garnelen (Penaeus spp.)SulfitEcuador1.440,00
09.11.17ItalienSardellenfilets in Olivenöl in der DoseHistaminHistamin
Marokko-
08.11.17EU-KommissionSardellenfilets in Olivenöl in der DoseHistaminHistamin
Marokko-
08.11.17Italiengekühlter Schwertfisch (Xiphias gladius)QuecksilberSpanien-
08.11.17Italiengekühlter RäucherlachsListeria monocytogenesListeria monocytogenes
Estland verpackt in Italien-
08.11.17ItalienSardellenfilets in Olivenöl in der DoseHistaminHistamin
Marokko-
08.11.17EstlandGarnelen (Penaeus spp.)Salmonella Weltevredenunbekannte Herkunft, verpackt in Dänemark-
08.11.17FinnlandGarnelen (Penaeus spp.)Salmonella Weltevredenunbekannte Herkunft, verpackt in Dänemark-
07.11.17FinnlandGarnelen (Penaeus spp.)Salmonella Weltevredenunbekannte Herkunft, verpackt in Dänemark-
06.11.17NiederlandeMuschelnEscherichia coliFrankreich20,00


Grenzzurückweisungen

Datum Melder Produkt Grund für Meldung Herkunft Menge (kg)
14.11.17Papua-Neuguineagefrorener Gelbflossen-Thun (Thunnus albacares)unzureichende Temperaturkontrolle unzureichende Temperaturkontrolle
eine der häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen oder Lebensmittelverderb. Bei tiefgefrorenen Lebensmitteln muss die Temperatur bis zur Abgabe an den Verbraucher an allen Punkten des Erzeugnisses ständig bei minus 18 Grad C oder tiefer gehalten werden. Von dieser Temperatur sind folgende Abweichungen nach oben zulässig: beim Versand kurzfristige Schwankungen von höchstens 3 Grad C und beim örtlichen Vertrieb und in den Tiefkühlgeräten des Einzelhandels im Rahmen redlicher Aufbewahrungs- und Vertriebsverfahren Abweichungen von höchstens 3 Grad C (§ 2 Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel TLMV). Frischfisch muss eingebettet in Eis oder mit einer Temperatur von max. +2 Grad C angeliefert werden.
Papua-Neuguinea-
13.11.17Ecuadorgefrorener Riesenkalmar (Dosidicus gigas)CadmiumEcuador-
10.11.17Italiengekühlter Graubarsch (Pagellus bogaraveo)BleiTunesien110,00
08.11.17Italiengekühlte Sardinellen (Sardinella spp.) in SonnenblumenölHistaminHistamin
Tunesien1.452,14
08.11.17Italiengekühlte Sardinellen (Sardinella spp.) in SonnenblumenölHistaminHistamin
Tunesien1.452,14
08.11.17Italiengekühlter SchwertfischParasitenbefallParasitenbefall
Sri Lanka-
06.11.17EU-Kommissiongefrorene und getrocknete GarnelenmischungChloramphenicolChloramphenicol
Chloramphenicol ist ein Breitbandantibiotikum. Die Anwendung von Chloramphenicol ist bei Lebensmittel liefernden Tieren gemäß der EU-Rückstandsmengen-Verordnung für Lebensmittel tierischen Ursprungs in der Europäischen Union generell verboten.
Myanmar-
06.11.17Spaniengekühlter Strumpfbandfisch Parasitenbefall mit AnisakisMarokko803,70
03.11.17GriechenlandRiesenkalmar (Dosidicus gigas)CadmiumEcuador26.000,00
03.11.17Spaniengefrorener Tintenfisch unzureichende Temperaturkontrolle unzureichende Temperaturkontrolle
eine der häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen oder Lebensmittelverderb. Bei tiefgefrorenen Lebensmitteln muss die Temperatur bis zur Abgabe an den Verbraucher an allen Punkten des Erzeugnisses ständig bei minus 18 Grad C oder tiefer gehalten werden. Von dieser Temperatur sind folgende Abweichungen nach oben zulässig: beim Versand kurzfristige Schwankungen von höchstens 3 Grad C und beim örtlichen Vertrieb und in den Tiefkühlgeräten des Einzelhandels im Rahmen redlicher Aufbewahrungs- und Vertriebsverfahren Abweichungen von höchstens 3 Grad C (§ 2 Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel TLMV). Frischfisch muss eingebettet in Eis oder mit einer Temperatur von max. +2 Grad C angeliefert werden.
Indien20.000,00
30.10.17Niederlandegefrorener Gelbflossen-Thun (Thunnus albacares)KohlenmonoxidbehandlungKohlenmonoxidbehandlung
Kohlenmonoxidbehandlung: Kohlenmonoxid konserviert die Farbe des Fisches, aber nicht den Fisch selbst. In der Europäischen Union ist diese Behandlung deshalb nicht erlaubt. Dennoch wird insbesondere bei Thun- und Schwertfisch, gelegentlich auch bei Tilapia (Buntbarsch) und Bernsteinmakrelen, Kohlenmonoxidbehandlung festgestellt, da insbesondere der Marktwert von Thunfisch auf dem Erscheinungsbild des Muskelfleischs und dessen Farbe basiert. (Quelle: Eurofins Food Testing Newsletter, März 2007)
Vietnam10.040,00
30.10.17Spaniengefrorene Sardinenunzureichende Temperaturkontrolle unzureichende Temperaturkontrolle
eine der häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen oder Lebensmittelverderb. Bei tiefgefrorenen Lebensmitteln muss die Temperatur bis zur Abgabe an den Verbraucher an allen Punkten des Erzeugnisses ständig bei minus 18 Grad C oder tiefer gehalten werden. Von dieser Temperatur sind folgende Abweichungen nach oben zulässig: beim Versand kurzfristige Schwankungen von höchstens 3 Grad C und beim örtlichen Vertrieb und in den Tiefkühlgeräten des Einzelhandels im Rahmen redlicher Aufbewahrungs- und Vertriebsverfahren Abweichungen von höchstens 3 Grad C (§ 2 Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel TLMV). Frischfisch muss eingebettet in Eis oder mit einer Temperatur von max. +2 Grad C angeliefert werden.
Indien26.000,00
27.10.17Großbritanniengefrorener Hummer (Homarus spp.)unzureichende Temperaturkontrolle unzureichende Temperaturkontrolle
eine der häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen oder Lebensmittelverderb. Bei tiefgefrorenen Lebensmitteln muss die Temperatur bis zur Abgabe an den Verbraucher an allen Punkten des Erzeugnisses ständig bei minus 18 Grad C oder tiefer gehalten werden. Von dieser Temperatur sind folgende Abweichungen nach oben zulässig: beim Versand kurzfristige Schwankungen von höchstens 3 Grad C und beim örtlichen Vertrieb und in den Tiefkühlgeräten des Einzelhandels im Rahmen redlicher Aufbewahrungs- und Vertriebsverfahren Abweichungen von höchstens 3 Grad C (§ 2 Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel TLMV). Frischfisch muss eingebettet in Eis oder mit einer Temperatur von max. +2 Grad C angeliefert werden.
USA1.144,10
25.10.17Niederlandegefrorene Garnelen (Penaeus spp.)Nitrofuran (Metabolit), Furazolidon (AOZ)Indien-
20.10.17Frankreichgekühlte FischereiprodukteQuecksilberAlgerien20,00
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