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News aus der Fischbranche




30.07.2016  Frosta: Neuer Finanzvorstand

Maik Busse (50) ist seit dem 1. Juli neuer Finanzvorstand beim Tiefkühlkost-Hersteller Frosta in Bremerhaven. Busse folgt auf Dr. Stephan Hinrichs, der das Unternehmen Ende vergangenen Jahres verlassen hatte. Busse war zuvor drei Jahre lang bei der Kellogg (Deutschland) GmbH als Finance Director Germanics für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortlich. Weitere Stationen seiner Berufsbiographie: CFO bei dem Cerealien-Hersteller Dailycer und bei Masterfoods (Mars) Deutschland.




Seafood Star 2017





29.07.2016  Irland: ASC-Zertifikat für zwei weitere Lachsfarmen von Marine Harvest

Marine Harvest Ireland (MHI), größter Lachszüchter auf der "grünen Insel", hat für eine Lachsfarm bei Ahabeg an der Bantry Bay (Grafschaft Cork) und eine bei Inishfarnard an der Kenmare Bay (Grafschaft Kerry) Zertifikate des Aquaculture Stewardship Councils (ASC) erhalten, schreibt IntraFish. In Ahabeg sollen in diesem Jahr 2.000 t Lachs mit einem Durchschnittsgewicht von 5,4 kg geerntet werden, heißt es im Auditierungsbericht des Zertifizierers SAI Global. In Inishfarnard dürfen laut Lizenz 500 t produziert werden, tatsächlich sei es jedoch erheblich mehr. MHI produziert in Irland mit derzeit 270 Beschäftigten rund 10.000 t Lachs. In den kommenden fünf Jahren sollen 22 Mio. Euro in "eine Erneuerung der Lizenzen" investiert werden, kündigt MHI-Geschäftsführer Jan Feenstra an. Denn derzeit könne MHI die Nachfrage für sein Produkt nicht bedienen. Etwa 88 Prozent der Produktionsmenge werden exportiert nach Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Polen, in die Schweiz, die USA und Kanada sowie in geringerem Umfang nach Asien. 2015 setzte MHI mit Produkten von 16 Standorten entlang der irischen Westküste 72,2 Mio. Euro um.

Lesen Sie zu MHI auch im FischMagazin-Archiv:
23.05.2016 Irland: Aquakultur steigerte Produktion 2015 um 27 Prozent
23.12.2015 Irland: Umstrittene Mega-Lachszucht soll nicht gebaut werden
04.08.2014 Irland: Marine Harvest schließt Millionen-Vertrag über Lachsverarbeitung




Fischwirtschafts-Gipfel




29.07.2016  Türkei: Sagun-Gruppe startet neue Fabrik für Wolfsbarsch, Dorade, Thunfisch

Die türkische Sagun-Gruppe hat diesen Monat die Arbeit in einem neuen Verarbeitungs- und Verpackungsbetrieb in Izmir (Investitionen: 7 Mio. Euro) aufgenommen, meldet IntraFish. Auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern schneiden etwa 85 Beschäftigte Wolfsbarsch und Dorade, Regenbogenforelle und Roten Thunfisch. Sagun züchtet seit 15 Jahren Thun, hat den Fisch bislang aber nur im Ganzen exportiert. Die neue, nach BRC, IFS, HACCP und ISO zertifizierte Fabrik produziert Fische ganz oder ausgenommen, Filets und wertgesteigerte LEH-Produkte. Außerdem kann bei -70 ºC schockgefrostet werden. Produziert wird für den Export u.a. in die EU, die USA, VAE, Japan und Südkorea.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
07.07.2016 Türkei: Weitere Forellenfarm erhält ASC-Zertifikat
19.10.2015 Türkei: Kopuzmar erfolgreich mit Wolfsbarsch und Dorade
15.05.2014 Türkei: BioMar will Fabrik für 50.000 Tonnen Fischfutter bauen



6.999 Seafood-Anbieter im direkten Zugriff



29.07.2016  Rumänien: Fischkonsum steigt auf niedrigem Niveau

Die Rumänen essen mehr Fisch, aber auf weiterhin niedrigem Niveau. Im vergangenen Jahr wuchs der Binnenmarkt für Fisch und Meeresfrüchte um 3% auf 350 Mio. Euro - das entspricht bei 19,870 Mio. Einwohnern 17,61 Euro pro Kopf und Jahr. Am besten verkauft sich Makrele, doch Lachs steht wertmäßig auf Platz 1 des Artenrankings. Die Daten stammen aus einer Studie von Romfood Trading, einem der größten Importeure und Händler von Fisch und Seafood in Rumänien. Mitursächlich für das Verzehrplus seien eine Lohnerhöhung im vergangenen Jahr und eine Senkung der Mehrwertsteuer (VAT) von 24 auf 20% zum 1. Januar 2016, meint Romfood-Geschäftsführer Cristiano Darmanescu.

Lesen Sie zu Rumänien auch im FischMagazin-Archiv:
13.10.2015 Rumänien: Lachskonsum wächst auch dank Lidl
14.07.2015 Störkaviar: Falscher Kaviar aus Bulgarien und Rumänien
11.07.2014 Rumänien: 65 Kilo Störkaviar, vier Tonnen Störfleisch beschlagnahmt



26.07.2016  Norwegen: Lachszüchter Opfer eines Identitätsdiebstahls

Norwegen: Lachszüchter Opfer eines Identitätsdiebstahls

Der norwegische Lachszüchter Salten Aqua ist das Opfer eines versuchten Betrugs, eines "Identitätsdiebstahls" geworden, meldet das norwegische Portal iLaks. Unbekannte hatten unter dem Namen der Salten N950-Fabrik in Sor-Arnoy eine Internetseite www.salten-N950.eu erstellt und versucht, Lachs und weiteres Seafood zu verkaufen, das nicht existiert. Die Seite ist mit Logo und Profil der Fabrik einschließlich falschen Email- und Telefonkontakten sowie Registrierungsnummern professionell gestaltet.

Offenbar wurde der Betrug, als ein Kunde beschloss, die Schlachtfabrik zu besuchen, um den Lachs, den er über die falsche Internetseite gekauft hatte, zu sehen. Dem irischen Käufer war verdächtig vorgekommen, dass der geforderte Preis seiner Meinung nach - gemessen am Marktpreis - zu niedrig war. "Als er in Sor-Arnoy eintraf, fanden wir schnell heraus, dass wir zuvor nie irgendwelche Geschäfte, ja nicht einmal Kontakt gehabt hatten", sagte Betriebsleiter Johan Edvard Andreassen, "aber egal, der irische Kunde war von dem, was er sah, so beeindruckt, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit dennoch bei uns kaufen wird. Etwas Gutes hat das alles also gehabt." Sorgen mache er sich mehr über die betrogenen Käufer als über sich selbst. Die benachrichtigte norwegische Polizei habe inzwischen einen Internet-Fahnder mit dem Fall betraut, teilte Geschäftsführer Geir Wenberg mit



26.07.2016  Chile: Marine Harvest verlässt Verband Salmon Chile

Der weltgrößte Lachszüchter Marine Harvest hat mitgeteilt, dass das Unternehmen aus dem Handelsverband der chilenischen Lachszüchter, SalmonChile, ausscheide, meldet das Portal IntraFish. "Marine Harvest und SalmonChile sind uneins, in welcher Weise sich dieser wichtige Sektor der chilenischen Industrie in Zukunft entwickeln und verbessern soll. Deshalb ist es besser für beide Seiten, unsere Mitgliedschaft zu beenden", teilte der Geschäftsführer von Marine Harvest Chile, Per-Roar Gjerde, mit. Das Zuchtunternehmen erklärte, dass es an der Zeit sei, nachdem die Industrie über mehrere Jahre lang durch Krisen beeinträchtigt worden ist, den chilenischen Lachssektor strikter und wirkungsvoller zu regulieren. Marine Harvest habe seine Vorschläge bei mehreren Gelegenheiten mit SalmonChile diskutiert, teilte Gjerde mit: "Und wir können abschließend nur sagen, dass wir mit dem Weg der chilenischen Industrie nicht einverstanden sind." Enttäuscht sei er insbesondere über den Umgang mit der diesjährigen Algenkrise in Chile. Marine Harvest betonte jedoch auch, dass sie von dem Potential des chilenischen Lachszuchtsektors überzeugt seien, sich weiterhin für ein verbessertes Regelwerk einsetzen werden und dabei mit anderen Akteuren der Branche zusammenarbeiten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
19.07.2016 Norwegen: Marine Harvest erntet weniger als erwartet
31.03.2016 Chile: 32.700 Lachse bei Entlausung verendet
22.07.2015 Norwegen: Bis zu 10.000 Lachse aus Marine Harvest-Farm entkommen




25.07.2016  Vietnam: Minister entlässt korrupte Lebensmittelkontrolleure

Funktionäre des vietnamesischen Zentrums für Aquakultur-Prüfungen sind entlassen worden, nachdem eine Untersuchung ergeben hatte, dass seit 2013 in größerem Umfang Zertifikate für Aquakultur-Erzeugnisse, von denen einige gesundheitsschädlich gewesen seien, gefälscht worden waren. Das meldet das Portal Fish Information & Services (FIS). Angeordnet hatte die behördliche Untersuchung Vietnams stellvertretender Premierminister Trinh Dinh Dung, der das Landwirtschaftministerium beauftragt hatte, in Kooperation mit der Polizei die in Verdacht geratene Behörde zu prüfen, schreiben die VietNam News. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass aufgrund von gefälschten Dokumenten mehr als 800 Produkte von 70 Unternehmen, die nicht den geforderten Standards entsprachen, vermarktet werden konnten. Die Hersteller zahlten den beteiligten Beamten Geldbeträge nach Produktzahl. Selbst das Sekretariat des Fischerei-Direktorats sei beteiligt gewesen. Die Straftäter müssen jetzt 1,2 Mrd. VND - umgerechnet 49.000 USD - an Bestechungsgeldern zurückzahlen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
21.06.2016 Vietnam: Schulterschluss für ASC-Zertifizierung
07.04.2016 Vietnam: Geschäftsführer wegen Kreditbetrugs verhaftet
20.01.2011 Japan: Fangverbote für vier Unternehmen wegen massiver Korruption



[25.07.2016] Oberbayern: Zuchtfische im Wert von 150.000 Euro verendet

[22.07.2016] Sachsen: Kormoran beschert Karpfenzüchter bis zu 50 Prozent Verlust

[20.07.2016] Niederlande: Warenhauskette Hema erhält ASC-Zertifikat
[20.07.2016] Spanien: Sieben Fischereien werden für MSC-Programm vorbereitet

[19.07.2016] Kanada reduziert Fangquote für Eismeergarnelen um 42 Prozent
[19.07.2016] Norwegen: Marine Harvest erntet weniger als erwartet

[18.07.2016] Besatzfisch: Bundesweite Info-Veranstaltungen

[15.07.2016] Miesmuschelsaison startete besonders früh
[15.07.2016] Lehrfilm zur Aquakultur in Warmwasserkreislaufanlagen
[15.07.2016] Dänemark: Wöchentliche Fischauktion für Touristen in Esbjerg

[14.07.2016] USA: Alaska-Pollack-Fänge der B-Saison "wie im Vorjahr"

[13.07.2016] Norwegen: Lerøy verliert 150.000 Lachse bei Entlausung
[13.07.2016] Salomonen: Fischerei auf Bonito und Gelbflossen-Thun erhält MSC-Zertifikat

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