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News aus der Fischbranche




4. Fischwirtschafts-Gipfel am 20. und 21 Februar 2017
Programm und Anmeldung jetzt online

Fischwirtschafts-Gipfel
Alle zwei Jahre trifft sich die Fischbranche in Hamburg zum Fischwirtschafts-Gipfel, um die aktuellen Herausforderungen der Branche zu erörtern gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Forschung, Einkaufsentscheidern aus dem Lebensmittelhandel, dem Foodservice und Politikern. Im Februar 2017 ist es wieder so weit. Zwei Tage lang werden in Vorträgen und Podiumsdiskussionen Handlungsempfehlungen gegeben, wie die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftszweiges und der darin agierenden Unternehmen gestärkt werden kann.


Weitere Informationen





20.02.2017  Friesenkrone lädt zur 13. Matjesmeisterschaft ein - "Matjes rockt!"

Friesenkrone lädt zur 13. Matjesmeisterschaft ein - "Matjes rockt!"

Unter dem Motto "Matjes rockt!" lädt der Heringsspezialist Friesenkrone zur 13. Friesenkrone Matjesmeisterschaft 2017 ein. Gesucht werden drei Matjes-Snacks: "Hot & spicy" für den harten Rocker, "Mild & exotisch" für die Rockröhre und "Für den Tag danach" als Katerfrühstück oder zum Schampus. Bewerben können sich Zweierteams bestehend aus zwei Koch-Azubis oder Koch-Azubi und Jungkoch/-köchin (Auszubildende nach März 2014). Alle weiteren Details finden sich ab Ende Februar 2017 auf der Website: www.Friesenkrone.de Fürs Finale am 31. Mai 2017 in Marne und am 1. Juni 2017 in Hamburg werden aus allen Bewerbern die fünf besten Teams ausgewählt. Sie können dann live vor Publikum zeigen, was sie drauf haben. Eine hochkarätig besetzte Fachjury entscheidet, welches Team Friesenkrone Matjesmeister 2017 wird. Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre den begehrten Matjesmeister-Pokal sowie attraktive Geld- und Sachpreise. Ein Publikumspreis wird ebenfalls vergeben. Vollständige Bewerbung bis zum 21. April 2017 unter matjesmeister@Friesenkrone.de

Lesen Sie zu Friesenkrone auch im FischMagazin-Archiv:
29.11.2016 Eathealthy Award 2016 für Mini-Heringsfrikadellen von Friesenkrone
12.08.2016 Friesenkrone rockt Wacken-Fans mit Streetfood
10.08.2015 Wacken: "Be metal, eat fish ... " - Fisch-Promotion auf dem Festival



Seafoodexpo 2017




17.02.2017  Dänemark: Gesetzesänderung soll neue Fischfarmen ermöglichen

Dänemark: Gesetzesänderung soll neue Fischfarmen ermöglichen

Die dänische Regierung hat einen Gesetzesentwurf im Parlament eingebracht, der eine Expansion mariner Fischzuchten möglich machen sollen, melden die Undercurrent News. Dänemark müsse sich einen größeren Anteil am wachsenden Markt für Zuchtfisch sichern und damit mehr Arbeitsplätze im Lande selbst schaffen, kommentierte Esben Lunde Larsen, Minister für Umwelt und Ernährung, den Vorstoß. Neue Fischfarmen sollen die Möglichkeit erhalten, eventuelle Einflüsse auf die Umwelt durch kompensatorische Maßnahmen zu reduzieren. So könnten beispielsweise Meeresfischfarmen ihre ökologischen Auswirkungen durch die gleichzeitige Zucht von Algen oder Muscheln reduzieren. Dank der neuen Regularien sollen Farmen an Standorten errichtet werden können, an denen dies heute nicht erlaubt ist. In den letzten 15 Jahren seien in Dänemark keine neuen dauerhaften Fischzuchten gegründet worden, sagte Larsen, aber die neuen Vorschriften könnten einen Felsen aus dem Weg zu mehr Wachstum in dem Sektor räumen. Die jeweiligen Anforderungen würden von der Lage und der Größe der geplanten Anlage sowie den konkreten Umweltbedingungen vor Ort abhängen.

Lesen Sie zur Fischzucht in Dänemark auch im FischMagazin-Archiv:
14.10.2016 Dänemark: 80.000 Regenbogenforellen nach Schiffskollision entkommen
25.01.2016 Dänemark: Neue Umweltgesetzgebung ermöglicht Produktionssteigerung
03.12.2015 Dänemark: Erstmals wieder Lachs aus landgestützter Zucht



Polfish 2017




17.02.2017  China: Erstmals BAP-Zertifikat für Flusskrebse

China: Erstmals BAP-Zertifikat für Flusskrebse

Erstmals hat ein Verarbeiter von Flusskrebsen von der Global Aquaculture Alliance (GAA) eine Zertifizierung nach deren Best Aquaculture Practices (BAP) erhalten, meldet das Portal IntraFish. Die 2004 gegründete chinesische Fabrik Xuzhou Jinjiang Foodstuffs Co. produziert gekochtes Flusskrebsschwanzfleisch für den Export vor allem in die USA. Nachdem im selben Monat erstmals eine Verarbeitung für den Seesaibling, den Artic charr, eine BAP-Zertifizierung erhalten hatte, umfasst das BAP-Programm jetzt aktuell 14 verschiedene Arten von gezüchtetem Seafood (siehe auch nebenstehende Tabelle).

Lesen Sie zum BAP-Programm auch im FischMagazin-Archiv:
15.11.2016 Sozialstandard: Englische Behörde Seafish zertifiziert Arbeitsbedingungen
03.03.2014 Kolumbien: Erster Forellen-Verarbeiter weltweit erhält BAP-Zertifikat
28.02.2014 Island: Fjar∂alax ist erste europäische Lachszucht mit BAP-Zertifikat



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16.02.2017  Island: Anlanderückgang um 90 Prozent durch Fischerstreik

Island: Anlanderückgang um 90 Prozent durch Fischerstreik

Islands Fangschiffe haben im Januar insgesamt nur 7.610 t Fisch angelandet - ein Minus von 90% verglichen mit der Fangmenge des Vorjahresmonats, meldet IntraFish. Das, heißt es bei Statistics Iceland, sei die direkte Folge des seit mehr als zwei Monaten andauernden Streiks fast sämtlicher Fischer des Landes. Im Januar 2016 lag die Fangmenge bei 73.612 t. Nur die kleinen Boote mit Haken und Leine fahren derzeit zum Fang raus. Sie landeten im Januar 94% allen Fischs an. Von den 7.473 t Grundfisch im Januar dieses Jahres waren 5.928 t Kabeljau - im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 23.233 t. Die Rotbarschfischerei fiel im Januar quasi aus: nur 35 t wurden gefischt - gegenüber 3.134 t im Vergleichsmonat. Auch bei einer Betrachtung des Gesamtjahres schlagen sich die Ausfälle in der Statistk nieder: in den zwölf Monaten von Februar 2016 bis Januar 2017 landeten isländische Schiffe 295.000 t oder 23% weniger an als von Februar 2015 bis Januar 2016.

Lesen Sie zum Fischerstreik auch im FischMagazin-Archiv:
15.02.2017 Bremerhaven spürt Auswirkungen des Fischerstreiks auf Island
13.02.2017 Island: Streik festgefahren - Beteiligte warten auf Eingreifen der Regierung
24.01.2017 Island: Fischer-Streik lässt Arbeitslosigkeit steigen



16.02.2017  Forschung zu Fischfutter: Rotalgen statt Fischmehl

Forschung zu Fischfutter: Rotalgen statt Fischmehl

Mit Fischfutter, das auch Rotalgen, Miesmuscheln und Seeringelwürmer enthält, könnte der Verbrauch von Fischmehl in der Fisch-Fütterung im großen Stil verringert werden. Das ist das Ergebnis von Fütterversuchen, die Rostocker Forscher um Prof. Dr. Petra Wolf, Inhaberin des Lehrstuhls für Ernährungsphysiologie und Tierernährung, in der Versuchsstation Born durchgeführt haben. Die Idee hatte der Forschungstaucher und Doktorand Gregor Thum: ihm waren bei Expeditionen an den küstennahen Ostsee-Riffen Nienhagen und Rosenort große Mengen an Algen und wirbellosen Tierchen aufgefallen. Während die Ernte an den Riffen schwierig und kostspielig ist, verweist das Projekt Baltic IMTA Integrated multitrophic aquaculture auf eine Alternative: die gemeinsame Zucht von Rotalgen und Miesmuscheln. Eine Laboruntersuchung ergab die Eignung als Futtermittelzutaten: einige Komponenten sind sehr eiweißreich und haben günstige Gehalte an essentiellen Aminosäuren sowie Spurenelementen.

Gemeinsam mit der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern, Versuchsstation Born, testeten die Rostocker Uni-Forscher ein Forellenfutter, dem bis zu 35 Prozent der neuen Naturprodukte hinzugefügt wurden. Das Ergebnis: die Forellen haben mit Appetit gefressen und sich gut entwickelt. "Es gab keinerlei Anzeichen, die gegen das Futter sprechen", resümiert Frau Prof. Wolf. Partner bei dem Projekt war unter anderem das Institut für Biowissenschaften, Arbeitsgruppe Ökologie unter Leitung von Prof. Dr. Henrik Schubert. Als nächstes soll geprüft werden, ob sich die Zutaten für das Naturfutter kostengünstig und in ausreichender Menge gewinnen lassen bzw. künstlich vermehrt werden können.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
13.02.2017 Fischfutter: AgriProtein und Christof Industries planen 200 Fliegenfarmen
17.10.2016 Niederlande: Skretting verwendet Algenöl in Lachsfutter
28.08.2015 Oldenburg: Nachhaltiges Fischfutter macht Fischmehl und Antibiotika verzichtbar



16.02.2017  Hamburg: Bis zu 80 Prozent weniger Stint als im Vorjahr

"Dramatisch weniger Stint als üblich", schreibt das Hamburger Abendblatt, holen die Fischer derzeit aus der Unterelbe. Elbfischer Lothar Buckow, der auch ein Fisch-Restaurant betreibt, schätzt, dass seine Fänge um gut 80 Prozent eingebrochen seien. Fischer Walter Zeeck, dessen Söhne mit dem Familien-Kutter "Ostetal" zwischen Brunsbüttel und Finkenwerder unterwegs sind, beliefert Restaurants und den Großhandel in Hamburg. Normalerweise, so Zeeck, würden sie zu dieser Jahreszeit um die 1.000 Kilo pro Tag fischen, doch derzeit seien es nur um die 200 kg. Die geringen Fangmengen wirkten sich auf die Preise aus: während der Fisch vor zwei Jahren im Kleinverkauf etwa 2,50 Euro/kg kostete, werde das Kilo jetzt für bis zu 5,- Euro gehandelt, sagt Zeeck. Die Ursachen für die schwache Präsenz des "Gurkenfischs" sind unklar. Die beiden Elbfischer sind sich einig: durch die Elbvertiefungen komme es im Sommer immer wieder zu Sauerstofflöchern in der Elbe, die dann die Stintbrut zu großen Teilen vernichte. Die Umweltbehörde nennt als mögliche Gründe auch natürliche Schwankungen der Population etwa durch meteorologische oder hydrologische Einflüsse - oder "eine intensive Befischung in der Elbmündung".

Lesen Sie zum Stint auch im FischMagazin-Archiv:
24.02.2016 Stint-Saison: "Noch nie so viele Stinte so früh im Jahr"
12.11.2014 Kutterfischer verkaufen neuerdings direkt an Privatkunden
22.03.2010 Langer Winter verkürzt die Stint-Saison




[15.02.2017] Hamburg: Das "Laschori" schließt in Blankenese
[15.02.2017] Bremerhaven spürt Auswirkungen des Fischerstreiks auf Island

[14.02.2017] Dänemark: Vilsund Blue kauft Muschelfirma Seafood Rømø
[14.02.2017] Chile wird 2017 bis zu 20 Prozent mehr Lachs produzieren
[14.02.2017] USA: 10 Prozent weniger Alaska Pollack-Export nach Deutschland
[14.02.2017] Finnland: Große Herings- und Sprottenfischerei startet MSC-Verfahren

[13.02.2017] Island: Streik festgefahren - Beteiligte warten auf Eingreifen der Regierung
[13.02.2017] Chile: Produktion von Atlantischem Lachs fiel 2016 um 17%
[13.02.2017] Fischfutter: AgriProtein und Christof Industries planen 200 Fliegenfarmen

[06.02.2017] ASC kritisiert Carrefour-Auslistung von Pangasius

[30.01.2017] Kaltwassergarnelen: Fangquote 2017 für Westgrönland leicht erhöht

[27.01.2017] Island: Streik könnte bis Mitte Februar andauern
[27.01.2017] Holland: Klaas Puul baut neue Shrimp-Fabrik in Volendam

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