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News aus der Fischbranche




29.09.2016  Indien will bis 2020 jährlich Seafood für 10 Mrd. USD exportieren

Indiens Regierung rechnet damit, dass eine sichere und nachhaltige Aquakultur dazu beitragen könne, die Seafood-Exporte des Landes bis zum Jahre 2020 auf einen Exportwert von 10 Mrd. USD per anno zu steigern, schreibt Fish Information & Services (FIS). Das teilte der Vorsitzende der Marine Products Exports Development Authority (MPEDA), A. Jayathilak, bei einer Pressekonferenz auf der 20. India International Seafood Show 2016 mit. Offiziellen Statistiken zufolge exportierte Indien 2015/16 rund 945.000 t Fisch- und Meeresprodukte im Wert von 4,7 Mrd. USD. Der Generalsekretär der Seafood Exporters Association of India (SEAI), Elias Sait, erwähnte ein Beispiel der Wertsteigerung von Seafood-Produkten. Eine wachsende Zahl von Fluglinien operiere vom Flughafen Visakhapatnam (Vizag Airport) in Andhra Pradesh und könne Sashimi-Thunfisch nach Japan fliegen. Dieser hochwertige Thunfisch erlöse dreimal soviel wie herkömmliche Thun-Qualitäten. Die Seafood-Messe in Indien mit 166 Ausstellern wurde von 1.200 Delegierten aus dem Land selbst sowie 200 Ausländern besucht, darunter Vertreter aus Japan, den USA und Deutschland. Zu den deutschen Besuchern gehörten Sven Kamlade (Rari Food International), Hans Voggenthaler und Renaud Kieffer (Hans Voggenthaler Tiefkühlservice) sowie Dix und Claus von der Decken (Export Partners Overseas).

Lesen Sie zu Indien auch im FischMagazin-Archiv:
27.09.2016 Shrimps: Weltweite Produktion steigt schon 2016 wieder
14.10.2015 Indien: Krankheiten mindern Shrimp-Erträge
17.02.2015 Indien: Abad Fisheries startet neue Shrimp-Verarbeitung



Fischwirtschafts-Gipfel




28.09.2016  Global GAP: Erstes Fischprodukt mit GGN-Label bei Netto Stavenhagen

Global GAP: Erstes Fischprodukt mit GGN-Label bei Netto Stavenhagen

Das Handelshaus Clama hat mit einer TK-Regenbogenforelle unter seiner Marke "Sea Pride" das erste Produkt auf dem deutschen Markt vorgestellt, das das neue Verbraucherlabel von Global G.A.P. trägt. Teil des Labels ist auch die individuelle GGN - Global G.A.P.-Nummer - des Produktes, mit der der Käufer auf der Internetseite GGN.ORG Informationen über die in diesem Fall türkische Farmforelle erhalten kann. Clama-Geschäftsführer Martin Hofstede gehörte mit zu den ersten Unterstützern dieser neuen Idee von Global G.A.P.. "Die Mehrzahl der Verbraucher erwartet heute, dass ein Produkt hohen sozialen, ökologischen und ethischen Standards entspricht, selbst bei Produkten für den Massenmarkt", hatte Hofstede bei der Vorstellung des neuen Labels auf der diesjährigen Seafood Expo Global (SEG) in Brüssel gesagt und erklärt: "Der Global G.A.P.-Standard steht im B2B-Bereich nicht zur Diskussion und unter diesem Aspekt ist ein GGN-Label nur logisch und für die Kommunikation zum Verbraucher sehr willkommen." Seit August, keine vier Monate nach dieser ersten Präsentation auf der SEG 2016, finden die Verbraucher das Label auf ersten Verpackungen im Handel. Ein erklärender Kurzfilm zum neuen GGN-Label bei Netto Stavenhagen findet sich im Internet unter Youtube.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.09.2016 Niederlande: ASC und MSC kooperieren mit Bio und Fairtrade
22.04.2016 Global G.A.P stellt eigenes Verbraucherlabel für Seafood vor
18.04.2012 ASC stellt Konsumenten-Label vor



9.430 Fisch-Adressen im direkten Zugriff



28.09.2016  Lachsproduktion global: Zuwachs von 90.000 t für Chile erwartet

Lachsproduktion global: Zuwachs von 90.000 t für Chile erwartet

Die Lachsproduktion in Chile könnte bis zum Jahre 2018 wieder auf 576.000 t Erntegewicht steigen, schreiben die Undercurrent News. Diese optimistische Prognose mache die Bank Nordea in einem aktuellen Bericht, erstellt nach einer Reise in das südamerikanische Land. Die Zahlen für 2018 errechneten die Analysten Kolbjørn Giskeødegård und Anders Hagen auf Basis von Smolt-Besatzzahlen des laufenden Jahres, die wiederum die Grundlage für die Ernte 2018 bilden. Damit hätte Chile wieder nahezu die Erntemenge des Jahres 2015 erreicht. Durch die toxische Algenblüte, die das Land im Februar und März diesen Jahres traf, hatte die Branche geschätzte 26 Mio. Fische in einigen Sektionen der Region 10 verloren. Das entspreche rund 100.000 t erntereifer Tiere. Um einen Fischmangel im 4. Quartal 2016 zu vermeiden, hatten Chiles Lachszüchter die Ernte seit März zurückgefahren. Ein Streik und eine Blockade in der Branche im Mai hatten dabei "geholfen", bis August 80.000 t weniger abzufischen. Das entspricht nahezu dem für das Gesamtjahr 2016 erwarteten Ausfall.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
23.09.2016 China verbietet die Einfuhr ganzer norwegischer Lachse
20.09.2016 Russland: Fischerei auf Kamtschatka-Lachse erhält MSC-Zertifizierung
14.09.2016 USA: Die besten Sockeye Wildlachs-Fänge seit 20 Jahren in der Bristol Bay



28.09.2016  Argentinien hebt Fangbegrenzung für Shrimp-Fänger auf

Die Shrimpfischer in Argentinien dürfen in der laufenden Fangsaison ohne eine auf ihr Boot bezogene Mengenbegrenzung fischen, meldet Fish Information & Services (FIS). Das habe der Föderale Fischereirat (CFP) angesichts der derzeit reichhaltigen Shrimpbestände beschlossen. Seit dem Jahre 2008 sind die jährlichen Fangmengen der Argentinischen Rotgarnele (Pleoticus muelleri) von 45.000 t im Jahre 2007 über 127.000 t (2014) auf 145.000 t (2015) gestiegen und liegen aktuell schon bei 113.000 t. Die Aufhebung des Limits bis Ende 2016 erfolgte auf Wunsch der Schiffseigner, deren Boote ihre Quote zum Teil schon ausgefischt haben. Parallel startet eine neue Bestandsuntersuchung zu den Garnelen.

Lesen Sie zur Argentinische Rotgarnele auch im FischMagazin-Archiv:
15.03.2016 Argentinien: Fischerei auf Rotgarnele soll MSC-Zertifikat erhalten
09.12.2013 Argentinien: Rekordanlandungen von Rotgarnelen
28.06.2013 Argentinien exportierte 13 Prozent mehr Fisch und Seafood seit Jahresbeginn



28.09.2016  Spanien: Viel Mikroplastik in Speisefischen

Forscher des Spanischen Instituts für Ozeanographie (IEO) haben die Aufnahme von Mikroplastik durch Konsumfischarten vor der Atlantik- und der Mittelmeerküste des Landes untersucht und dabei zum Teil hohe Plastikanteile in den Mägen der Tiere gefunden, schreibt Fish Information & Services (FIS). Für eine erste Untersuchung analysierten die Wissenschaftler insgesamt 212 Grundfische von hoher kommerzieller Bedeutung: 72 Kleingefleckte Katzenhaie (Scyliorhinus canicula), 12 Europäische Seehechte (Merluccius merluccius) und 128 Rote Meerbarben (Mullus barbatus). Das Ergebnis: 37 der Fische, also fast jeder sechste, enthielten Mikroplastik, und zwar vor allem die Barben. "Es gibt keine Hinweise auf negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, aber es wäre wert, dies zu untersuchen", sagte Juan Bellas, Autor des Artikels in der Fachzeitschrift "Marine Pollution Bulletin". In einer weiteren Studie, erstellt von Mitarbeitern des IEO Oceanographic Centres auf den Balearen, fanden die Autoren Salud Deudero und Carmen Alomar bei der Analyse von Gelbstriemen (Boops boops) Plastik-Polymerfasern in 70% der Fische. Dabei habe das Plastik bei den beprobten Fischen zwischen 42 und 80% des Mageninhalts ausgemacht.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
15.05.2012 Pazifik: Neun Prozent der Fische haben Plastik im Magen




27.09.2016  Niederlande: ASC und MSC kooperieren mit Bio und Fairtrade

Niederlande: ASC und MSC kooperieren mit Bio und Fairtrade

In Holland üben der Aquaculture Stewardship Council (ASC) und der Marine Stewardship Council (MSC) in diesem Jahr den Schulterschluss mit drei weiteren Labels für Nachhaltigkeit: "Beter Leven" für Fleisch- und Molkereiprodukte, "BioNext organic" für Obst und Gemüse sowie dem Fairtrade-Label. Dabei reiht sich die gestern begonnene und in diesem Jahr zum vierten Mal veranstaltete "Think Fish Week" ein in drei entsprechende Kampagnen-Wochen der genannten Partner: die "Bio10days" vom 15. bis 25.09., die "Beter Leven Week" vom 24. bis 30.10. sowie die "Fairtrade Week" vom 29.10. bis 6.11.2016. Identifikationsfigur und quasi Klammer der Kampagne ist "Debbie Duurzaam", sinngemäß: "Nelly Nachhaltig". Debbie liebt alles, was nachhaltig ist - auf holländisch: "duurzaam". Nachhaltigkeit ist ihr Lebensstil, denn sie liebt das Leben und alles, was der Umwelt gut tut, dem Planeten, den Meeren, den Tieren und den Menschen. Wenn Debbie einkauft, hält sie Ausschau nach Labeln wie ASC und MSC für Fisch und Meeresfrüchte sowie den drei anderen genannten. "Debbie ist der Link zwischen den vier eigenständigen, aber sich ergänzenden Marketing-Kampagnen, die in diesem Herbst von den Zertifizierungsprogrammen organisiert werden", heißt es in einer Pressemitteilung.

Lesen Sie zur Think Fish Week auch im FischMagazin-Archiv:
14.09.2016 Benelux: Think Fish Week wirbt für ASC- und MSC-Produkte
25.09.2014 Niederlande: Zweite "Think Fish"-Woche wirbt für ASC- und MSC-Produkte



27.09.2016  USA: Klimawandel könnte Alaska-Pollack nach Russland treiben

Die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung gefährden die US-amerikanischen Bestände des Alaska-Pollack in mehrerer Hinsicht. Zum einen drohe dem Bestand eine erhebliche Reduzierung, zum anderen könne er seine traditionellen Gewässer in Alaska wenigstens teilweise verlassen, schreibt der Wissenschaftler Terry Johnson von der Sea Grant Alaska and University of Alaska Fairbanks in seiner Studie "Climate Change and Alaska Fisheries". So fanden Wissenschaftler eine Korrelation zwischen dem Abschmelzen des Poleises und dem Rückgang der AP-Bestände. In Jahren mit höheren Meerestemperaturen verlieren der Alaska-Pollack und seine Beutetiere an Gewicht. Fressfeinde des jungen Alaska-Pollack würden ihm aufgrund geringerer Nahrungsalternativen stärker nachstellen. Entsprechend erwarten Fischereiforscher, dass die Rekrutierung beim AP bis Mitte dieses Jahrhunderts um 32 bis 58% zurückgehen könnte. Gleichzeitig befürchten sie, dass Pollack-Populationen über die Grenze nach Russland wandern könnten. Die russische Behörde für Fischereimanagement habe geschätzt, dass 35% der AP-Biomasse von der US-amerikanischen Seite in das Einzugsgebiet der russischen Fangflotte ziehen könnten.

Lesen Sie zum Alaska-Pollack auch im FischMagazin-Archiv:
14.07.2016 USA: Alaska-Pollack-Fänge der B-Saison "wie im Vorjahr"
15.04.2016 Alaska-Pollack: US-Industrie produziert Rekordmengen an Surimi
04.06.2015 USA: Deutschland kauft 12 Prozent mehr Alaska-Pollack



[27.09.2016] Shrimps: Weltweite Produktion steigt schon 2016 wieder

[26.09.2016] Island: Icelandic-Gruppe verkauft Frischfisch-Verarbeiter Ny-Fiskur
[26.09.2016] Dänemark will Aquakultur mit 11,7 Mio. Euro fördern

[23.09.2016] China verbietet die Einfuhr ganzer norwegischer Lachse

[22.09.2016] Chiles Aquakultur produziert 14 Prozent weniger

[21.09.2016] Norwegen: Schiff fängt 190 Rote Thunfische an einem Tag
[21.09.2016] Chile: Industriefischerei auf Krustazeen erhält MSC-Zertifikat

[20.09.2016] Russland: Fischerei auf Kamtschatka-Lachse erhält MSC-Zertifizierung

[15.09.2016] Essen: GastroTageWest 2016 legen Fokus auf "to go"

[14.09.2016] Brüggen: 500 Forellen aus Zuchtbecken gestohlen
[14.09.2016] USA: Die besten Sockeye Wildlachs-Fänge seit 20 Jahren in der Bristol Bay
[14.09.2016] Benelux: Think Fish Week wirbt für ASC- und MSC-Produkte

[13.09.2016] Lüneburg: Ehemalige Pickenpack-Führung startet Beratungsfirma

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