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News aus der Fischbranche




4. Fischwirtschafts-Gipfel am 20. und 21 Februar 2017
Programm und Anmeldung jetzt online

Fischwirtschafts-Gipfel
Alle zwei Jahre trifft sich die Fischbranche in Hamburg zum Fischwirtschafts-Gipfel, um die aktuellen Herausforderungen der Branche zu erörtern gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Forschung, Einkaufsentscheidern aus dem Lebensmittelhandel, dem Foodservice und Politikern. Im Februar 2017 ist es wieder so weit. Zwei Tage lang werden in Vorträgen und Podiumsdiskussionen Handlungsempfehlungen gegeben, wie die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftszweiges und der darin agierenden Unternehmen gestärkt werden kann.

Nutzen Sie den Frühbucher-Rabatt bis zum 23. Dezember.

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09.12.2016  Kieler Förde-Muscheln: Analysekosten treiben Preis auf 11,- Euro/kg

Kieler Förde-Muscheln: Analysekosten treiben Preis auf 11,- Euro/kg

Die Kieler Meeresfarm vermarktet ihre in der Kieler Förde an Leinen gezüchteten Miesmuscheln auch in diesem Jahr wieder direkt. Doch Wind und Wasserqualität haben dazu geführt, dass der Verkauf seit Saisonstart am 3. September in den ersten drei Monaten wiederholt - für insgesamt vier Wochen - pausieren musste. Zunächst hatte ein erster Herbststurm Anfang Oktober für zehn Tage verhindert, dass das kleine Ernteschiff Pontylus rausfahren konnte. Im November stoppte Inhaber Dr. Tim Staufenberger dann für 14 Tage den Verkauf, weil die "Muscheln nicht unseren hohen Ansprüchen" entsprachen. Qualitätsgründe sind es auch jetzt wieder, die zu einer vorübergehenden Einstellung des Verkaufs seit dem 7. Dezember geführt haben. Gewöhnlich werden die Miesmuscheln jeden Sonnabend von 14:00 bis 15:00 Uhr "direkt vom Kutter" am Kieler Tiessenkai verkauft. Zum Saisonstart wurden in Kooperation mit dem Schiffercafé und der Kombüse Kiel-Holtenau zubereitete Muscheln zum Probieren angeboten. Der Preis für die frischen Muscheln liegt derzeit bei 11,- Euro/kg, bedingt vor allem durch Laborkosten: "Aufgrund bestehender EU-Regularien fallen in dieser Saison leider immer noch erhebliche Zusatzkosten für die Analyse der Muschel-Inhaltsstoffe an." Ausschlaggebend für die Tauglichkeit der Muscheln als Lebensmittel ist vor allem die Anzahl an Escherichia coli-Bakterien.

Lesen Sie zu Miesmuscheln auch im FischMagazin-Archiv:
31.10.2016 Niederlande: MSC-Zertifikat für Miesmuschelfischerei
15.07.2016 Miesmuschelsaison startete besonders früh
01.10.2015 Dänemark: Wittrup Seafood baut neue Muschelfabrik für 5,4 Mio. Euro



7.013 Seafood-Anbieter im direkten Zugriff



08.12.2016  Neuseeland: Abalone erhalten ASC-Zertifikat

Neuseeland: Abalone erhalten ASC-Zertifikat

Blaue Abalone aus der Bream Bay (Nordland) in Neuseeland sind als erstes Produkt des Landes nach dem Standard des Aquaculture Stewardship Council (ASC) als nachhaltig und gut gemanaged zertifiziert worden, meldet das Portal IntraFish. Weltweit hat damit der vierte Abalone-Produzent ein ASC-Zertifikat erhalten. Moana New Zealand-Blue Abalone ist die einzige kommerzielle Abalone-Farm des Landes. Sie produziert im Jahr 120 Tonnen oder zwei Millionen Stück der Meerohr-Spezies Haliotis iris. Die Schnecke, die in dreieinhalb Jahren auf Marktgröße abwächst, werde auf dem heimischen Markt verkauft und exportiert, sagt Carl Carrington, Geschäftsführer der größten neuseeländischen Fischerei im Besitz von Maoris.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
28.11.2016 Weitere ASC-Standards in der Entwicklung
16.11.2016 Polen: Erste landgestützte Lachszucht erhält ASC-Zertifikat
25.01.2016 Südafrika: Erste Abalone-Farm erhält ASC-Zertifikat



07.12.2016  Nordseequoten 2017: Mehr Seelachs und Kabeljau für deutsche Fischer

Nordseequoten 2017: Mehr Seelachs und Kabeljau für deutsche Fischer

Die deutschen Fischer dürfen im kommenden Jahr erheblich mehr Seelachs und Kabeljau fischen. Das haben Norwegen und die EU bei den diesjährigen bilateralen Verhandlungen über die Gesamtfangmengen für die gemeinsam bewirtschafteten Bestände beschlossen, teilt der Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer (VDKK) mit. Auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen und bereits festgelegter Managementprinzipien gab es dabei teils deutliche Erhöhungen der Quoten. So wurde die TAC für den Seelachs um 55 Prozent auf jetzt 100.287 t heraufgesetzt und beim Kabeljau dürfen mit 39.220 t insgesamt 17 Prozent mehr gefischt werden als 2016. Besonders schwierig gestaltete sich die Festsetzung der Seelachsquote. Wissenschaftler des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) hatten zuletzt einen Anstieg um mehr als 90 Prozent vorgeschlagen. Das kommentierte Kai-Arne Schmidt, Geschäftsführer von Kutterfisch Cuxhaven: "Die Wissenschaftler haben den Seelachs in den letzten Jahren zu schlecht eingeschätzt, darin sehen wir uns bestätigt. 90 Prozent mehr wären aber zuviel des Guten gewesen. Das kann der Markt nicht so schnell aufnehmen."

Ebenfalls wichtig für die deutsche Kutterfischerei ist die Stabilisierung der Nordseescholle auf hohem Niveau. Die Quote blieb mit -1 Prozent und einer Fangmenge von 129.917 t nahezu konstant. Einige Quoten wurden erstmals heraufgesetzt, weil im Jahre 2017 in der EU erstmalig ein Rückwurf-Verbot zur Anwendung kommt. Untermaßige Fische, die früher ins Meer zurückgeworfen wurden, müssen jetzt angelandet werden. Teilweise gab es Quotenzuschläge, damit diese Fänge vollständig auf die Quote angerechnet werden können, ohne die Fischerei vorzeitig zu beenden. "Es ist davon auszugehen, dass die Beschlüsse er Norwegen-Verhandlungen, wie in den Vorjahren, durch den EU-Ministerrat am 12./13. Dezember bestätigt werden", sagt Claus Ubl vom VDKK.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
04.11.2016 Norwegen: Seelachs-Quote auf 150.000 t angehoben
12.09.2016 Dänemark: Fischerei auf Nordsee-Kabeljau erhält MSC-Zertifikat
10.12.2015 Fangquoten 2016: Bessere Marktversorgung mit Nordseefischen



06.12.2016  Mecklenburg-Vorpommern: Satzzander aus Hohen Wangelin jetzt ganzjährig

Mecklenburg-Vorpommern: Satzzander aus Hohen Wangelin jetzt ganzjährig

In der Warmwasser-Kreislaufanlage Hohen Wangelin (Mecklenburg-Vorpommern) können Zander mittlerweile saisonunabhängig an sechs Terminen im Jahr reproduziert werden, teilt das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mit. Noch bis Ende 2014 konnte in der Anlage nur einmal pro Jahr Nachwuchs erzeugt werden. "Mit der mehrmaligen Reproduktion wurden nun die Voraussetzungen für eine rentable Zanderaquakultur geschaffen", sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt. In einem separaten Teil der Anlage, die vom Institut für Fischerei der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei betreut wird, wird den Elterntieren mittels Wassertemperatur, Lichteinstrahlung und Bestrahlungsdauer ein natürlicher Jahresverlauf simuliert. Auf die Zugabe künstlicher Hormone kann bei diesem Verfahren verzichtet werden. Pro Durchgang werden zwischen 10.000 und 30.000 Satzzander produziert. Nach Anfütterung der Larven mit Naturnahrung werden die Zander mit Trockenmischfuttermitteln innerhalb von 15 Monaten bis zu einer Marktgröße von 1 kg aufgezogen. Jährlich werden in Hohen Wangelin ca. 8 t Speisezander und bis zu 15.000 Satzzander produziert. Die Speisefische werden an Teichwirtschaften und Fischereibetriebe verkauft, teilweise auch für Wiederbesatzmaßnahmen in natürlichen Gewässern verwendet.

Lesen Sie zu Hohen Wangelin auch im FischMagazin-Archiv:
15.08.2011 Zander-Zucht: Experimentalanlage im kommerziellen Maßstab
09.06.2010 Mecklenburg-Vorpommern: Spatenstich für Zanderproduktion
17.05.2010 Institut für Fischerei in Born forscht an Zander und Flussbarsch



03.12.2016  Wolfsbarsch/Dorade: Kilic will Nireus schlucken

Kilic, türkischer Produzent von Dorade und Wolfsbarsch, will seinen griechischen Mitbewerber Nireus übernehmen, meldet IntraFish. Im Mai 2015 hatten vier Kreditinstitute - Piraeus Bank, Alpha Bank, Eurobank und National-Bank - 75% der Nireus-Anteile übernommen und wollten den Züchter nach einer Sanierung in diesem Jahr wieder abgeben. Jetzt kündigte der stellvertretende Präsident von Kilic, Sinan Kiziltan, an, Nireus innerhalb der kommenden sechs Monate kaufen zu wollen. "Es muss eine Konsolidierung stattfinden", sagt Kiziltan, und: "Es ist entscheidend wichtig, wer es kauft." Nireus hatte für die ersten neun Monate 2016 seine Verluste auf 1,6 Mio. Euro reduzieren können.

Lesen Sie zu Dorade und Wolfsbarsch auch im FischMagazin-Archiv:
29.07.2016 Türkei: Sagun-Gruppe startet neue Fabrik für Wolfsbarsch, Dorade, Thunfisch
26.05.2016 Griechenland: US-Investor kauft Doraden- und Wolfsbarsch-Produzent
16.11.2015 Griechenland: Fusion von Selonda, Nireus und Dias im Gespräch



02.12.2016  Norwegischer Bio-Lachs darf wieder vermarktet werden

Bio-Lachs aus Norwegen darf in Deutschland wieder mit dem Hinweis auf seine biologische Herstellung vermarktet werden. Das hat zumindest die Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK) auf ihrer Sitzung am 10. November mehrheitlich mit sofortiger Wirkung beschlossen. Allerdings wurde der LÖK-Beschluss nur von 14 Bundesländern mitgetragen, während Thüringen und Baden-Württemberg das nicht taten. Auch die EU-Kommission hält weiterhin an ihrem Standpunkt fest, dass norwegische Aquakulturprodukte in der EU nicht als Bioware vermarktet werden dürfen. Zwar habe sich Norwegen bereit erklärt, die EU-Öko-Verordnung zu übernehmen, allerdings ohne einen klaren Termin zu nennen, bemängelte die EU-Kommission. Die LÖK begründete ihren Beschluss jedoch auch damit, dass es in den meisten anderen EU-Mitgliedstaaten offensichtlich keine Handelseinschränkungen mehr für Bio-Lachs aus Norwegen gebe: "Deutsche Unternehmen würden deutliche Wettbewerbsnachteile erleiden und möglicherweise auch auf längere Sicht wichtige Handelswege verlieren, wenn in Deutschland die Einfuhr weiterhin untersagt wäre." Außerdem sei der Lachs entsprechend den Bio-Richtlinien produziert worden. Lediglich die formelle Überführung von EU-Rechtsetzungen in nationales Recht fehle noch.

Lesen Sie zum Thema Bio auch im FischMagazin-Archiv:
08.10.2015 Cuxhaven: Kutterfisch erhält Bio-Zertifizierung
22.12.2014 Biofach 2015: Das Bio-Segment wird breiter
03.03.2014 Irland: Lachsfarm in der Bantry Bay quasi "ausgelöscht"



[02.12.2016] Saarland will "Catch and Release" verbieten

[01.12.2016] Listerien: Wechsler Feinfisch ruft geräucherte Forellenfilets zurück
[01.12.2016] Island: Fischexporteure leiden unter starker Krone
[01.12.2016] Chile erhöht Quote für Südlichen Seehecht um 2.000 Tonnen

[30.11.2016] Norwegen: Oslos Flughafen plant neue Seafood-Plattform für 88 Mio. Euro

[29.11.2016] Eathealthy Award 2016 für Mini-Heringsfrikadellen von Friesenkrone
[29.11.2016] Südafrika: Futtermaden-Hersteller erhält 16,5 Mio. Euro Kapitalspritze

[28.11.2016] Weitere ASC-Standards in der Entwicklung
[28.11.2016] Dänemark: Vega Salmon verlegt Hauptsitz nach Kolding

[25.11.2016] Österreichische Süßwasserfische in der Dose
[25.11.2016] Österreich: 140 Jahre Fisch-Gruber am Wiener Naschmarkt
[25.11.2016] Japan: Automatisierte Lachszucht wird von Land aus gesteuert

[24.11.2016] Warnung: Bakterien in Plötzen

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