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News aus der Fischbranche




Seafood Star 2018

Seafood Star 2018

FischMagazin zeichnet die besten Fachgeschäfte, Konzepte, Marketing-Ideen und Events im Fischhandel mit dem Branchenpreis Seafood Star aus. Bis zum 1. September läuft die Bewerbungsphase für den Seafood Star 2018.

Bewerben Sie sich jetzt, wir haben das Verfahren weiter vereinfacht. Laden Sie den Bewerbungsbogen einfach herunter und füllen Sie ihn direkt aus.

Der Seafood Star 2018 wird im Februar im Rahmen der Bremer Fischmesse vergeben.







25.07.2017  Illegale Fischerei: Trawler aus Heiligenhafen vor Helgoland aufgebracht

Illegale Fischerei: Trawler aus Heiligenhafen vor Helgoland aufgebracht

Am vergangenen Freitag, den 21. Juli, ist ein deutscher Hecktrawler etwa sechs Seemeilen südlich der Insel Helgoland vom Küstenschutz angehalten worden, weil das Fischereifahrzeug augenscheinlich im schleswig-holsteinischen Küstenmeer der illegalen Industriefischerei nachging. Bei der Kontrolle des 40 Meter langen Schiffs durch zwei Beamte des Polizei-Küstenbootes "Helgoland" gegen 15:30 Uhr bestätigte sich der Verdacht, dass eine nicht zulässige Art der Schleppnetzfischerei betrieben wurde, teilt die Polizeidirektion Itzehoe mit. Der Kapitän des in Heiligenhafen beheimateten Fangschiffs musste daraufhin das Netz an Bord nehmen und die Fischerei beenden. Außerdem stellten die Beamten fest, dass neben anderen Unterlagen auch die für das befahrene Seegebiet erforderlichen Seekarten nicht an Bord vorhanden waren. Nach Abschluss der Kontrolle erhielt der Kapitän Anweisung, das Seegebiet zu verlassen und einen Hafen anzulaufen. Der Trawler löschte nach Angaben des Portals "Vesseltracker" die rund 340 Tonnen illegal gefangenen Fisch im dänischen Westküstenhafen Thyborøn, den das Schiff heute wieder verließ. Wegen der Verstöße wurden Anzeigen gefertigt.

Lesen Sie zur illegalen Fischerei auch im FischMagazin-Archiv:
25.01.2017 Brunsbüttel: Illegale Fischerei vor der deutschen Küste
01.06.2017 Meeresschutz: Illegale Fischerei führt zu mehr "Geisternetzen"
08.03.2017 IUU-Fischerei: Rechtsanwälte bemängeln Kontrolle in Deutschland



Polfish 2017




24.07.2017  Schottland: Kabeljaufischerei in der Nordsee jetzt MSC-zertifiziert

Mehr als ein Jahrzehnt, nachdem die Kabeljaubestände in der Nordsee zusammengebrochen waren, haben jetzt schottische und englische Fischer, zusammengeschlossen in der Scottish Fisheries Sustainable Accreditation Group (SFSAG), das Zertifikat des Marine Stewardship Councils (MSC) erhalten. Die Premium-Supermarktkette Waitrose hatte schon im Juni begonnen, wieder Nordseekabeljau von schottischen Fangschiffen in 56 ihrer Theken in Schottland und England zu verkaufen. Nach Angaben des MSC waren die Kabeljaubestände in der Nordsee von in der Spitze 270.000 t - in den 1970er Jahren - auf 44.000 t im Jahre 2006 zurückgegangen. Von 2004 bis 2009 hatte der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) eine Einstellung der Fischerei empfohlen. Die jüngste Empfehlung des ICES nannte für 2017 eine Laicherbiomasse (spawning stock biomass - SSB) von 174.300 t, auf deren Grundlage das Gremium eine 2017er Fangquote von bis zu 47.431 t vorschlug. Die endgültige Quote beträgt 39.220 t und liegt damit 16,54% höher als im Vorjahr.

Lesen Sie zum Kabeljau auch im FischMagazin-Archiv:
23.06.2017 Island: 6% mehr Kabeljau, 20% mehr Schellfisch
21.06.2017 Norwegen: ICES empfiehlt Senkung der Kabeljau-Quote für 2018
12.05.2017 Island: Größter Kabeljau-Bestand seit Beginn der Aufzeichnungen



fish international




24.07.2017  Polen: Schwedischer Fonds übernimmt Jerzy Maleks neue Lachsräucherei

Ein neu gegründeter skandinavischer Investmentfonds hat 75% der Anteile der polnischen Lachsräucherei Milarex gekauft, melden die Undercurrent News. Summa Equity, gegründet 2016 in Schweden von ehemaligen Führungskräften von Altor und Nordic Capital, wollen Milarex zu einem der führenden europäischen Produzenten von veredelten Lachsprodukten aufbauen, sagt Reynir Indahl, geschäftsführender Gesellschafter bei Summa. In fünf bis sechs Jahren soll die in Slupsk an der polnischen Ostseeküste gelegene Räucherei an der Osloer Börse gelistet werden. Vorstandsvorsitzender bei Milarex wird Jon Hindar, bis 2016 CEO des norwegischen Lachsproduzenten Cermaq. Jerzy Malek, der vor fünf Jahren seine Lachsräucherei Morpol an Marine Harvest verkauft hatte, wird 25% der Anteile halten und soll "eine aktive Rolle" im Vorstand spielen. Milarex hat die Produktion 2016 aufgenommen und produziert derzeit 5.500 t Fertigprodukte, doch die Fabrik sei auf eine Kapazität von über 30.000 t ausgelegt, heißt es in einer Mitteilung von Summa. Malek, der Anfang des Jahres angekündigt hatte, den italienischen Räucherer Fjord zu kaufen, habe bereits 50 Mio. Euro in Milarex investiert. Milarex arbeite seit seiner Gründung profitabel und erwarte für 2017 einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro. Hauptmärkte sind Deutschland, Italien und Frankreich.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
28.02.2017 Italien: Lachsräucherei Fjord steht zum Verkauf
23.06.2016 Norwegen: Geir Molvik neuer CEO von Lachszüchter Cermaq
17.12.2012 Norwegen: Marine Harvest erwirbt 48,5 Prozent der Morpol-Aktien




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21.07.2017  Sylt: 50 Jahre Gosch Sylt

Sylt: 50 Jahre Gosch Sylt

Seit 50 Jahren gibt es "Gosch" auf Sylt. Das Jubiläum nimmt Jürgen Gosch zum Anlass, heute auf dem Exerzierplatz in List zu feiern, meldet die Bild-Zeitung. Mit einer seiner Lieblingsanekdoten erinnert der 78-Jährige an die Gründungszeit: "Zum Anfang hatte ich nur eine kleine Bude. Weil ich anfangs keinen Alkohol ausschenken durfte, habe ich einen Trick angewendet: weiße Brause, Korn und eine Nordseekrabbe. Ging als Suppe durch! Später bekam ich dann die reguläre Erlaubnis." Goschs Krabbensuppe Sylter Art wird heute allerdings nach einer anderen Rezeptur hergestellt. Inzwischen betreibt Gosch auf Sylt elf Verkaufsstellen mit 370 Mitarbeitern, daneben gibt es 40 Franchise-Filialen mit 1.400 Beschäftigten. Jürgen Gosch denkt übrigens noch nicht an den Ruhestand. "Ich hör erst auf, wenn ich keine Freude mehr habe", zitiert Bild Hamburg den Jubilar.

Lesen Sie zu Gosch auch im FischMagazin-Archiv:
22.03.2017 Kiel: Gosch-Filiale direkt an der Förde eröffnet
07.10.2014 Gosch gibt Filiale auf der Reeperbahn auf
21.09.2012 Sylt: Gosch weiht mit 350 Gästen "Jünnes Düne" ein



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21.07.2017  Fischmarkt Deutschland: Lachs bleibt die Nr. 1

Der Lachs bleibt trotz des beachtlichen Preisanstiegs der Speisefisch Nr. 1 in Deutschland. Das teilte jetzt das Fisch-Informationszentrum (FIZ) in Hamburg mit. Als Maßstab für den Preiszuwachs nannte FIZ-Geschäftsführer Dr. Matthias Keller den Preiszuwachs bei Räucherfischwaren, bei denen Lachs einen Anteil von etwa 90 Prozent habe. Allein in den ersten fünf Monaten 2017 sei der durchschnittliche Verbraucherpreis in diesem Segment um mehr als 10 Prozent auf derzeit 17,10 Euro/Kilo gestiegen. Dennoch sei der Markt in Deutschland stabil, sagte Keller. Verbraucher akzeptierten offensichtlich höhere Preise, schränkten sich aber möglicherweise leicht beim Konsum ein. "Allerdings kommt man bei Lachs - wie auch bei Nordseekrabben - doch so langsam in Preisregionen, wo es schmerzt", zitiert die Nordwest-Zeitung den FIZ-Vertreter. Der Importpreis für Frischlachs im Ganzen lag im ersten Quartal 2017 bei durchschnittlich 7,67 Euro/kg gegenüber 5,86 Euro/kg im Vorjahr - ein Plus von 30 Prozent. Lachsfilet kostete im selben Zeitraum 11,66 Euro/kg (I/2016: 9,28 Euro/kg). Eine Ursache für den Preisanstieg seien die Kosten, die durch die Lachslaus und ihre Bekämpfung entstünden und bei etwa 1,- Euro/kg lägen, ein weiterer Grund Ausfälle durch eine Algenpest in Chile im Frühjahr dieses Jahres.

Lesen Sie zum Lachspreisanstieg auch im FischMagazin-Archiv:
30.06.2017 Chile: Rekordverdächtige Lachsproduktion könnte Weltmarktpreis drücken
26.05.2017 Lachspreise: Eine Ursache sind die Ausfälle in Chile
24.03.2016 Lachs: Rekordpreise von über 7,50 Euro/kg gefährden das Geschäft



21.07.2017  Norwegen/Chile: Vier Lachsproduzenten werden neue Mitglieder der GSI

Die Lachszüchter Australis Seafoods, Bjoroya, Midt-Norsk Havbruk und Nova Sea haben sich jüngst der Global Salmon Initiative (GSI) angeschlossen, meldet das Portal IntraFish. Damit gehören jetzt 16 Lachszucht-Unternehmen als Mitglieder und acht als assoziierte Mitglieder der GSI an. Die Produzenten bekennen sich damit zu den drei Hauptprinzipien der GSI: Nachhaltigkeit, Transparenz und Kooperation. Sie beteiligen sich an dem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht der GSI und streben gemeinsam nach einer Aquaculture Stewardship Council (ASC)-Zertifizierung.

Lesen Sie zur Global Salmon Initiative (GSI) auch im FischMagazin-Archiv:
27.10.2016 Global Salmon Initiative: 20 Prozent der Farmen jetzt ASC-zertifiziert
12.06.2015 Global Salmon Initiative: Vier große Züchter steigen aus
19.09.2014 Island: Fjardalax ist neues Mitglied der Global Salmon Initiative (GSI)




[20.07.2017] Vietnam: Fast 30 Shrimp-Kooperativen erhalten ASC-Zertifikat

[19.07.2017] Ostsee: Schon für 2018 empfehlen Experten höhere Dorschquoten
[19.07.2017] Sachsen: Kirschauer ernten erstmals Warmwassergarnelen
[19.07.2017] Norwegen: Atlantic Sapphire-Aktie startet "erstaunlich gut"
[19.07.2017] USA: Shrimp-Fischerei leidet unter fehlenden ausländischen Arbeitskräften

[18.07.2017] Schweden: Weitere Zanderfischereien MSC-zertifiziert

[17.07.2017] Vietnam exportiert 16 Prozent mehr Shrimps im ersten Halbjahr
[17.07.2017] Großbritannien: Erster Räucherlachs mit Geschützter geografischer Angabe
[17.07.2017] Argentinien landet 60 Prozent mehr Rotgarnelen an
[17.07.2017] Dänemark: Kreislaufanlage für Gelbschwanzmakrele erstmals besetzt

[14.07.2017] Braunschweig: Erfolgreicher Prozessauftakt für Deutsche See
[14.07.2017] Laschinger Seafood erweitert Geschäftsführung
[14.07.2017] Dänemark: Atlantic Sapphire geht an die Börse trotz Langsand-Massensterben

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