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News aus der Fischbranche




Werden Sie Seafood Star 2019!

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Die Bewerbungsrunde für den Seafood Star 2019 ist eröffnet. Bewerben Sie sich bis zum 10. September 2018 für den Branchenpreis der Fischwirtschaft, der seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Kategorien vom FischMagazin vergeben wird.

Die Preisträger werden in einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet auf dem 5. Fischwirtschafts-Gipfel, der vom 4.-5. März 2019 im Hotel Empire Riverside in Hamburg stattfinden wird.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie hier herunterladen.






21.07.2018  Trend: Zahlreiche Lokale für Poké Bowls

Der neue Gastronomie-Trend Poké Bowl startet aktuell richtig durch. Mehrere Tageszeitungen der Republik stellen in diesem Sommer die einschlägigen Bars und Restaurants der Metropolen vor. In Hamburg war es der 2-Sterne-Koch Karlheinz Hauser (Seven Seas), der schon vor einem Jahr mit dem Poké You im Mercedes me Store am Ballindamm den Pionier gab. Sein Grundkonzept: neben Bowls, die man sich selber zusammenstellen kann, gibt es vier feststehende Bowls, darunter eine vegetarische Variante mit Tofu. Die Preise bewegen sich von 9,90 bis 14,- Euro - auch das ist aktuell eine repräsentative Spanne. Der Gast kann aus etwas 45 Zutaten auswählen: im Preis enthalten sind neben der Basis - Thunfisch, Reis, Hühnchen oder Tofu - sechs verschiedene Toppings, zwei verschiedene Saucen, außerdem Nüsse, Chia-Samen oder Kokosnusschips.

Das Hamburger Abendblatt stellte jüngst alleine sieben Locations in der Hansestadt vor. Neben Restaurants, die sich auf die Poké Bowls fokussieren wie das Maui Poké Guys im Karolinenviertel oder die Poké Bar von Urban Foodie am Gänsemarkt haben andere Lokale eine Poké Bar integriert. Im Ombak Bagus Bowls, einem Teil des Uzwei Deli in den Großen Bleichen, wechselt die Zusammenstellung der Bowls ständig. Anfang Juli gab es eine "Spicy Big Island"-Bowl, bei der auf einem Reis-Mix oder Zucchini-Nudeln entweder Zitronenhuhn, Sashimi Lachs oder Tofu serviert wurden, dazu Toppings und eine vegane Wasabi-Mayo. Für das Kailu Poké in der Monkey Bar am Anleger Mühlenkamp hat sich Pächter Bastian Rößler die erfolgreichen Macher von Kailua Poké an der Himmelstraße engagiert. Das ursprüngliche Kailua Poké in Winterhude ist ein spartanischer Imbiss, der lediglich aus einem Tresen mit frischen Zutaten und ein paar Hochstühlen besteht - ein Konzept, das den drei Betreibern eine Nominierung für den Leaders Club Award bescherte. Auch wenn die Poké-Szene in Hamburg besonders ausgeprägt sein mag: in Düsseldorf, Köln und München gibt es inzwischen ebenfalls zahlreiche Lokale, in denen Poké Bowls serviert werden.

Lesen Sie zu Poké Bowls auch im FischMagazin-Archiv:
15.06.2018 Bremerhaven: Deutsche See ist Lieferant bei der Fußball-Nationalmannschaft
05.06.2018 Aramark serviert Poké Bowl
07.09.2017 Trend: Sternekoch eröffnet "Poké You" in Hamburg



Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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20.07.2018  Feinkost: Wernsing will Edmund Merl übernehmen

Der Feinkostkonzern Wernsing Food Family (Addrup-Essen), dessen bekanntestes Tochterunternehmen Popp Feinkost ist, will den Mitbewerber Edmund Merl (Brühl) übernehmen, meldet die Lebensmittel-Zeitung (LZ). Die Familie Merl soll in neuer Konstellation als Anteilseigner im Unternehmen bleiben. Noch offen sei, wer zukünftig die operative Führung übernehmen wird, die bislang bei Susanne Merl (45) lag. Merl soll Teil der Popp Food Group werden, in der der Wernsing-Konzern seine Aktivitäten in der gekühlten Feinkost gebündelt hat. Die 1933 gegründete rheinische Feinkostfabrik Merl hatte in den letzten Jahren Verluste notiert. Nach einem Minus von 1,23 Mio. Euro im Jahre 2015 berichtet Merl für das Geschäftsjahr 2016 von einem Umsatzminus von 1,73 Mio. Euro. Der Umsatz war gegenüber dem Vorjahr um rund 8 Prozent auf nur noch 49,8 Mio. Euro zurückgegangen, die Beschäftigtenzahl lag 2016 bei 111. Die Wernsing Food Family hingegen wachse seit Längerem sowohl organisch als auch dank Zukäufen, schreibt die LZ. 2017 hatte die WFF ihre Umsätze um rund 10 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro gesteigert. Der letzte veröffentlichte Geschäftsbericht nennt für 2016 ein Ebitda von 103,2 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von 37 Mio. Euro. Das Rohergebnis war gegenüber dem Vorjahr um 40 Mio. Euro auf 404 Mio. Euro gestiegen. Insgesamt werden 3.701 Mitarbeiter (2016) beschäftigt.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
27.04.2018 Homann bleibt in Dissen
09.03.2018 Löbnitz: Fekoma hat Betrieb eingestellt
30.03.2017 Friesenkrone: Variationen mit "Sjö" in der Kantine der Rentenbank



20.07.2018  Griechenland: Renommierter Preis für Nireus

Griechenland: Renommierter Preis für Nireus

Nireus Aquaculture, griechischer Züchter von Wolfsbarsch und Dorade, hat für seine beiden Fische den renommierten Superior taste Award des International Taste & Quality Institutes (iTQi) erhalten. Die Organisation mit Sitz in Brüssel widmet sich der Verkostung, Auszeichnung und Förderung von Nahrungsmitteln und Getränken mit hervorragendem Geschmack aus aller Welt. Die Jury besteht aus Mitgliedern der 15 renommiertesten Verbände von Köchen und Sommeliers, darunter die Maîtres Cuisiniers de France, die Hellenic Chefs Association und der Verband der Köche Deutschlands. Die Auszeichnung wurde Nireus am 26. Juni in Gegenwart des belgischen Botschafters in Athen und von Mitgliedern der iTQi-Jury am Divani Palace Acropolis verliehen.

Weitere in diesem Jahr vom iTQi ausgezeichnete Produkte sind Adlerfisch, Dorade und Wolfsbarsch von Selonda Aquaculture (Griechenland), Wolfsbarsch von Kimagro Fishfarming (Kroatien), Adlerfisch, Dorade und Wolfsbarsch von Cromaris (Kroatien), Dorade von Burimy (Japan), Pazifische Austern von Rooney Fish (Großbritannien), geräucherter Milchfisch-Bauch von Fisher Farms (Philippinen), geräucherter Thunfisch-Loin von Fishgourmet (Spanien), dampfgegarte Sardine mit Sesam von Hiramatsu Seafoods (Japan) sowie enthäutete Kabeljau- und Schellfischfilets, jeweils seegefroren, von AO Taypyc (Russland).

Lesen Sie zu Wolfsbarsch und Dorade auch im FischMagazin-Archiv:
02.07.2018 Griechenland: FoS-Zertifikat für Wolfsbarsch- und Doraden-Zucht
22.06.2018 Griechenland: Finanzinvestor übernimmt führende Wolfsbarsch-/Doraden-Züchter
09.05.2018 Griechenland: Neuer Verband will "Fisch aus Griechenland" bewerben



20.07.2018  Kenia: Tilapia-Zucht im Viktoriasee

Das chinesische Unternehmen Weiye Luofei will im afrikanischen Viktoriasee auf einer Fläche von 100 Hektar eine Tilapiafarm errichten, in der monatlich 300 t Fisch produziert werden sollen, schreibt der Standard Digital. Die Käfige sollen jeweils von einzelnen Farmern betreut werden. Der ergänzende Bau einer Fischfabrik für rund 10 Mio. Euro in der Hafenstadt Kisumu soll zunächst 500, mittelfristig mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Die kenianische Flughafenbehörde KAA nimmt die Pläne des Investors zum Anlass, auf dem Kisumu International Airport den im Aufbau befindlichen Cargo-Bereich fertigzustellen, denn der Tilapia soll auf Märkte in Europa und den USA exportiert werden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
06.10.2015 SV Group verzichtet auf Red Snapper und Viktoriabarsch
29.07.2013 Uganda: Tilapia soll nach Deutschland exportiert werden
20.02.2013 Kenia: Aquakultur-Produktion in vier Jahren verfünffacht



19.07.2018  Hiddensee: "Hafenkater" setzt auf regionales Gastrokonzept

Hiddensee: "Hafenkater" setzt auf regionales Gastrokonzept

Prominenter Besuch schmückte die Eröffnung des neues Fischrestaurants "Hafenkater" in Vitte auf Hiddensee. Manuela Schwesig, seit 2017 Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommernn, unterbrach ihren Urlaub auf der Ostseeinsel, um den Betreibern Nicolle und Mathias Schilling zu gratulieren, schreibt die Ostsee-Zeitung (OZ). Mit dem "Hafenkater" will Schilling "die Messlatte für eine neue Gastlichkeit auf der Insel etwas höher" legen. Das Ambiente ist schlicht skandinavisch, Stühle und Tische sind aus Holz gezimmert. Das moderne Gastronomiekonzept dreht sich - fast - vollständig um den Ostseefisch. Ein Veranstaltungsprogramm rund um die Hiddenseer Kutterfischerei sei in Planung.

Mathias Schilling bemüht sich seit einigen Jahren, den Ostsee-Fisch wertsteigernd zu vermarkten. Mitte 2016 gründete er mit einer Mehrzahl der noch aktiven Fischer den Verein der "Hiddenseer Kutterfischer" zum Erhalt der regionalen Küstenfischerei. Sie entwickelten eine Marke für hochwertige Fischkonserven, die nur den küstennah gefangenen Fisch enthalten - und heute schon in der Feinkostabteilung des Berliner KaDeWe zu finden sind.

Zur Restaurant-Eröffnung waren jedoch auch kritische Töne zu hören. Die Fischer Sven Thürk und Steffen Schnorrenberg schilderten der Ministerpräsidentin ihre Probleme mit Robbenplage, gekürzter Heringsquote und Fangeinschränkungen im Nationalpark. "Wenn das so weitergeht, werden wir zu Museumsstücken, die im Hafen zur Show für die Touristen Netze flicken", formulierte Thürk pointiert seine Befürchtungen. Manuela Schwesig versprach, die Kritikpunkte in die Staatskanzlei zu tragen und im Herbst Rückmeldung zu erstatten.

Lesen hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
29.06.2018 Mecklenburg-Vorpommern: Minister fordert Sofortmaßnahmen für Fischer
01.06.2018 Heringsfischerei in der westlichen Ostsee "vor dem Aus"
23.05.2014 Stralsund: Fischhändler Rasmus überreicht Hollande ein Fässchen Bismarck




19.07.2018  Trockenheit: Notabfischungen vor allem in "Himmelsteichen"

Die langanhaltende Trockenperiode und Hitzeperiode in weiten Teilen Westeuropas führt in diesen Tagen zu ersten Notabfischungen in Teichwirtschaften und Angelteichen. So zitiert die Sächsische Zeitung (SZ) Matthias Pfeifer von der Fischereibehörde in Königswartha mit der Mitteilung, dass einige Teiche schon notabgefischt oder die Fische umgesetzt werden mussten, weil es den Tieren zunehmend an Sauerstoff fehle. Fischwirtschaftsmeister Markus Stecher, der im sächsischen Brauna sogenannte "Himmelsteiche" bewirtschaftet, die keinen natürlichen Zulauf haben, wolle aufhören zu füttern, wenn sich die Situation verschlechtere: wenn die Fische nicht fressen, brauchen sie weniger Sauerstoff und können diese Situation noch etwas länger aushalten. Ihm beschert die Trockenheit aus einem weiteren Grund einen erheblichen Mehraufwand: mittelfristig müsse er die verlandeten Uferbereiche wieder vom Bewuchs freibekommen.

Auch in der Lausitz konstatieren die Teichwirte eine Ausnahmesituation. "So schlimm wie jetzt war es noch nie", sagte Teichwirt Armin Kittner bereits Mitte Juni. Zwei seiner 46 Petershainer Teiche hatte er zu dem Zeitpunkt bereits notabgefischt. Helmut Tusche, Geschäftsführer der Fischzucht Rietschen im gleichnamigen Ort, meint: "Ich bin 46 Jahre in der Teichwirtschaft tätig, aber an solch eine frühe und lang anhaltende Trockenperiode kann ich mich nicht erinnern." Immerhin seien die Zuwächse bei den Karpfen bislang sehr ansprechend. Auch Karsten Ringpfeil in Hoyerswerda plante schon Mitte Juni die Notabfischung für manche Teiche, "sollte es nicht bald regnen und viel regnen". Insgesamt könnten die Erträge zwischen den Teichwirtschaften im Herbst recht unterschiedlich ausfallen, wenn es so heiß bleibt und nicht regnet. Während die aktuelle Witterungssituation nur wenig Auswirkung auf die Erträge der Karpfenteichwirtschaft haben dürfte, könnten die Probleme bei der Forellenteichwirtschaft größer sein, meint Karin Bernhardt vom sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).

Lesen Sie zur Teichwirtschaft auch im FischMagazin-Archiv:
12.07.2018 Hohenlockstedt: Fischzucht Knutzen wird zum Bildungszentrum
22.06.2018 Kormoran: EU-Parlament fordert drastische Reduzierung des Bestandes
29.05.2018 Aquakulturerzeugung im Jahre 2017 um 11,7% gestiegen



[19.07.2018] Belgien: Erste Miesmuscheln aus dem Windpark
[19.07.2018] Antarktis: Krillfischerei zieht sich aus ökologisch sensiblen Gebieten zurück

[18.07.2018] Russland: "Fischmarkt hat sich seit langem an Einfuhrverbot gewöhnt"
[18.07.2018] Arbeitsbedingungen: Erstmals Fangschiff festgehalten

[16.07.2018] Flusskrebse: Chinesen essen fast alle selber
[16.07.2018] Chile: Landgestützte Lachsfarm für 38,5 Mio. Euro

[13.07.2018] Holland: Wettbewerbsbehörde genehmigt Klaas Puul-Foppen-Fusion
[13.07.2018] Indien: Shrimp-Preise fallen unter Produktionskosten
[13.07.2018] Norwegen: Weitere landgestützte Lachszucht genehmigt

[12.07.2018] Hohenlockstedt: Fischzucht Knutzen wird zum Bildungszentrum

[11.07.2018] Nordseekrabben: Erzeugerpreise erheblich gesunken
[11.07.2018] Südafrika: Dänischer Techniker baut landgestützte Salmonidenfarm
[11.07.2018] Chile: Lachse im Wert von über 19 Mio. Euro entkommen

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