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News aus der Fischbranche




20.06.2018  Norwegen vergibt neue Lachszucht-Lizenzen für 242 Mio. Euro

Norwegen vergibt neue Lachszucht-Lizenzen für 242 Mio. Euro

In Norwegen sind in den vergangenen zwei Tagen neue Lizenzen für die Lachszucht verauktioniert worden, meldet IntraFish. Alleine in den ersten zwei Tagen wurden im Auftrag des Norwegischen Fischereiministeriums Lizenzen über eine Produktionsmenge von 11.879 Tonnen versteigert, die 2,3 Mrd. NOK oder 242,6 Mio. Euro für die Staatskasse erlösten. Am heutigen Mittwoch werden weitere 3.480 Tonnen verauktioniert. Die Lizenzpreise lagen zwischen 132.000 und 252.000 NOK je Tonne Produktionsmenge Lachs, umgerechnet 13.922 bis 26.578 Euro die Tonne.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.05.2018 Norwegen: Immer mehr Lachse verenden
22.03.2018 Chile: Lachsproduzenten verdoppeln ihren Gewinn
03.07.2017 Norwegen: Grünes Licht für weitere landgestützte Lachszucht




Industrial-Auctions




20.06.2018  Litauen: Weißfischverarbeiter sucht Investoren

Die Eigner einer erst vor drei Jahren errichteten Weißfischverarbeitung im litauischen Klaipeda verkaufen den modernen Betrieb, weil die "Rohwarenpreise nicht-nachhaltige Höhen" erreicht haben, meldet das Portal IntraFish. Die Fabrik Vesvela in der Freihandelszone der Hafenstadt Klaipeda (ehemals dt. Memel) war 2015 für 10 Mio. Euro gebaut worden und produziert Kabeljau, Schellfisch und Seelachs (ausgenommen, ohne Kopf - H&G) für den europäischen Lebensmitteleinzelhandel, darunter Kunden in Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Ländern. Die Jahreskapazität von 7.000 bis 8.000 t sei zuletzt nicht ausgeschöpft worden, es wurden vielmehr nur rund 4.000 t per anno produziert. Entsprechend war die Belegschaft von 200 im Februar auf derzeit 110 Beschäftigte reduziert worden. Grund für die Schwierigkeiten seien zu schnell gestiegene Preise für Kabeljau, zitiert IntraFish eine "Quelle". Jetzt sei Vesvela "gezwungen, einen Investor zu suchen" oder nach Alternativen zu schauen, um die Fabrik am Laufen zu halten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
05.06.2018 Dänemark: Bei "hartem Brexit" würde Espersen im UK produzieren
25.05.2018 Norwegen: Lerøy baut VAP-Produktion aus



Fisch-Etikettierungsgesetz 2017-18

Alle offiziellen Handelsnamen der in Deutschland zugelassenen Fisch- und Seafoodarten. Sortiert nach 1. deutschen Handelsnamen und 2. wissenschaftlicher (lat.) Bezeichnung. Was muss ausgezeichnet werden? Wer muss auszeichnen? Wie zeichnet man richtig aus?

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20.06.2018  Spanien: Erste Hotelkette in Südeuropa ist MSC-zertifiziert

Die spanische Iberostar-Gruppe hat als erste Hotelkette nicht nur in Spanien, sondern in ganz Südeuropa eine Produktkettenzertifizierung des Marine Stewardship Councils (MSC) erhalten. In diesem Sommer will die mallorquinische Gruppe zertifizierten Fisch in jeweils zwei Restaurants ihrer 4- und 5-Sterne-Hotels auf Mallorca und auf dem spanischen Festland - in Madrid und Barcelona - anbieten. Außerdem habe Iberostar Fischarten von seiner Speisekarte gestrichen, die nicht nachhaltig befischt werden. Die Bewerbung von Fisch aus nachhaltiger Fischerei erfolgt im Rahmen eines drei Arbeitsgebiete beinhaltenden Programms "Welle der Veränderung", das das Unternehmen vor einigen Monaten vorgestellt hatte. Unter anderem will Iberostar in ihren Hotelzimmern auch auf sämtliche Wegwerfplastikartikel verzichten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
11.06.2018 Asien: Erste Hotelgruppe ist MSC-zertifiziert
01.10.2015 Schweden: Erste Hotel-Kette serviert ASC- und MSC-Seafood



20.06.2018  Chile: Ventisqueros will 59 Prozent ASC-Anteil bis Ende 2018

Der chilenische Lachszüchter Ventisqueros will bis Ende diesen Jahres 59 Prozent seiner Farmzentren nach dem Standard des ASC zertifizieren lassen, kündigt Geschäftsführer José Luis Vial an. Ende 2017 lag der Anteil bei 24 Prozent. Ventisqueros produziert jährlich 40.000 t Lachs, davon 75 Prozent Atlantischen Lachs und 25 Prozent Coho-Wildlachs (= Silberlachs). Unter dem seit Ende 2015 amtierenden CEO Vial legt Ventisqueros den Fokus auf Effizienzsteigerung - mit Erfolg: inzwischen gehört der Züchter gemessen am EBIT/kg zu den drei erfolgreichsten Produzenten der chilenischen Lachsindustrie. Weltweit rangiere Ventisqueros auf Rang 4, sagt Vial.

Lesen Sie zum ASC auch im FischMagazin-Archiv:
14.05.2018 Kanada: Cermaq stoppt freiwillig Verkauf von ASC-zertifiziertem Lachs
08.05.2018 Bilanz: Was bringt das ASC-Label in der Praxis?
07.05.2018 Norwegen: ASC-Zertifikat für vier Lachsfarmen



18.06.2018  Bundesverband Fisch fordert Freihandelsabkommen mit Großbritannien

Bundesverband Fisch fordert Freihandelsabkommen mit Großbritannien

Der Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels fordert die Aushandlung eines Freihandelsabkommens mit Großbritannien. "Fisch und Meeresfrüchte aus dem Vereinigten Königreich stellen eine Bereicherung für den Fischabsatz in Deutschland dar", begründet der Bundesverband Fisch seine Forderung und untermauert sie mit Zahlen. 2017 habe Deutschland aus Großbritannien Fischereierzeugnisse im Wert von 81 Mio. Euro bezogen. Umgekehrt sei das United Kingdom für die Unternehmen der deutschen Fischindustrie und des hiesigen Fischgroßhandels der viertbedeutendste Absatzmarkt im Ausland mit einem Warenwert von 173 Mio. Euro. "Diese Exporte auf die Insel, aber auch die Importe von der Insel könnten durch Zölle administrativ verteuert werden, wenn nicht rechtzeitig ein Freihandelsabkommen ausgehandelt wird", meint Geschäftsführer Dr. Matthias Keller. Anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung in Kiel stellte der neugewählte Vorsitzende des Bundesverbandes, Thomas Lauenroth, fest: "Bei den anstehenden Gesprächen sollten Fangrechte für die EU-Fischer und zollfreier Handel als Paket zum Thema werden, damit unsere Anliegen ausreichend Gewicht in den Verhandlungen haben."

Weiteres Absatzpotential sieht der neue Vorsitzende auch in Deutschland: "Obwohl der Gesamtumsatz der Branche mit 4,4% Zuwachs auf 2,22 Mrd. Euro zulegen konnte, nahm die Produktionsmenge um 4,8% auf 439.665 t im Jahr 2017 ab." Eine erfreuliche Entwicklung zeigte die Steigerung der im Jahr 2017 neu besetzten Stellen in der Branche um 231 Personen auf 6.391 Beschäftigte. Die Mitglieder des Bundesverbandes begrüßten ferner die national wie international gestarteten Bemühungen, den Eintrag von Müll in die Meere zu verringern. Nur damit könne garantiert werden, dass auch in Zukunft eine große Auswahl an sicheren und leckeren Fischen, Krebs- und Weichtieren und daraus hergestellten Lebensmitteln angeboten werden kann. Entsprechend fordert die Branche eine Forcierung der internationalen Abstimmung von Maßnahmen zur Erhaltung der Meeresumwelt.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
05.06.2018 Schottland: Brexit könnte die Fischwirtschaft "erheblich schädigen"
20.04.2018 Bundesmarktverband diskutiert aktuelle Themen
19.12.2016 Ethoxyquin: Bundesverband Fisch fordert von Greenpeace Korrektur



15.06.2018  Bremerhaven: Deutsche See ist Lieferant bei der Fußball-Nationalmannschaft

Bremerhaven: Deutsche See ist Lieferant bei der Fußball-Nationalmannschaft

Die Deutsche See Fischmanufaktur kooperiert mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und präsentiert im Stadion exklusive Köstlichkeiten aus der Bremerhavener Manufaktur. Im Rahmen der Heim-Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft sorgt Deutsche See im VIP-Bereich für das leibliche Wohl der Gäste. Für jede Partie kreieren die Fischexperten eine individuelle Auswahl an kaltem Fingerfood und kleinen Tellergerichten, die die Fans vor und nach dem Spiel sowie während der Halbzeit genießen können. Das sind beispielsweise geräucherte Garnelen mit Crème fraiche auf Schüttelbrot, eine Stulle mit isländischem Räucherlachs in verschiedenen Variationen oder eine Poke Bowl. Den Fischsalat aus Hawaii bereitet das Deutsche See-Team um Key Account Manager Kai Lautenbach direkt vor Ort zu. Dafür werden Lachs, Thunfisch und Garnelen mit Mango und Avocado kombiniert, mit einem Dressing fein abgeschmeckt und in liebevoller Handarbeit in kleine Schälchen angerichtet. Schon zum DFB-Pokalfinale im Olympiastadion in Berlin am 19. Mai 2018 hatte Deutsche See die VIP-Gäste im Football Village mit geflämmtem Ikarimi-Lachs auf Spargelsalat und aromatischem Sambal sowie einer Ceviche-Bowl mit Gelbschwanzmakrele, Argentinischer Rotgarnele und geröstetem Mais als Topping begeistert.

Lesen Sie zu Deutsche See auch im FischMagazin-Archiv:
28.02.2018 Deutsche See: Egbert Miebach ist tot
13.02.2018 Parlevliet & Van der Plas übernimmt Deutsche See
31.01.2018 Deutsche See: Hartwig Retzlaff wechselt zur "Eat happy"-Mutter



15.06.2018  Holland: Klaas Puul und Foppen fusionieren

Der holländische Garnelen-Produzent Klaas Puul und die Lachsräucherei Foppen schließen sich zu einem neuen Unternehmen zusammen, das ab August 2018 unter dem Namen "Dutch Seafood Company" firmieren soll, meldet IntraFish. Klaas Puul (Volendam) setzt vor allem mit Shrimps rund 170 Mio. Euro um, Foppen (Harderwijk) hat einen Jahresumsatz von 140 Mio. Euro. Zum Geschäftsführer der Dutch Seafood Company ist André van der Padt ernannt worden, der zuletzt für den niederländischen Getreideverarbeiter Meneba (Rotterdam) tätig war. Das bisherige Management soll weiter aktiv bleiben. Allerdings werde sich Foppen-Geschäftsführer Jan Foppen aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, um sich der Entwicklung neuer Produkte und Einkaufsaufgaben zu widmen. Die Fusionierung soll auf beiden Seiten zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen, erklärt van der Path. Klaas Puul werde seine Lachsverarbeitung, die jedoch bislang keine 10% zum Umsatz beitrug, nach Harderwijk verlagern, während Foppen seine kleine Shrimp-Verarbeitung in Volendam und Edam unterbringen will.

Die Verschmelzung soll auch Synergien bei der Vermarktung schaffen. Foppen hatte vor kurzem ein Büro in China mit einem neuen Verkaufsteam eröffnet und notiert erste positive Ergebnisse."Hochwertige Shrimps in diesen Markt zu verkaufen könnte sehr interessant sein", kommentiert André van der Path. Wichtigster Markt für die Lachsräucherei waren bislang die USA, wo Foppen führende LEH-Filialisten wie Costco und Kroger beliefert. Auf dem US-Markt hatte Foppen bislang jährlich 80 bis 90 Mio. Euro erwirtschaftet, rund 60% seines Jahresumsatzes. Dort sieht van der Path auch für die Klaas Puul-Shrimps Potential. Zunächst stünden die Integration der beiden Firmen, der Aufbau eines starken Managementteams und organisches Wachstum auf der Agenda. Foppen unterhält Produktionsbetriebe in Holland und Griechenland, Klaas Puul in Holland, Deutschland, Dänemark und Marokko. Im Norden Marokkos soll im Herbst 2019 eine neue Garnelenverarbeitung mit 1.500 Beschäftigten den Betrieb aufnehmen. Inhaber der Dutch Seafood Company sind der bisherige Klaas Puul-Eigner H2 Equity Partners - ein Private Equity-Unternehmen - sowie die Gründerfamilien Mooijer und Foppen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
08.03.2017 Niederlande: Maiko van der Meer verlässt Klaas Puul
27.01.2017 Holland: Klaas Puul baut neue Shrimp-Fabrik in Volendam
01.09.2016 Holland: Beteiligungsgesellschaft erwirbt Kontrollmehrheit bei Klaas Puul



[15.06.2018] Norwegen: Lachsverarbeitung für 70.000 Tonnen im Testlauf

[14.06.2018] Freiburg: Ralph Schwab eröffnet eigenes Fischgeschäft

[13.06.2018] Ostsee: Managementplan für den Boddenhecht

[11.06.2018] Asien: Erste Hotelgruppe ist MSC-zertifiziert
[11.06.2018] Schweiz: Landwirte verdienen mit Fischzucht kaum Geld
[11.06.2018] Hennigsdorf: Vogler eröffnet Fisch-Eck

[08.06.2018] Kanada: Lachs im Wert von 2,6 Mio. Euro verendet
[08.06.2018] UN-Studie: Im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer
[08.06.2018] Vietnam: Teurer Pangasius treibt Exporteure zum Tilapia

[07.06.2018] Nordfrost baut Netz für Frischelogistik
[07.06.2018] Gründerpreis: Management-System für Aquakulturen
[07.06.2018] Russland: Kabeljau und Heilbutt aus Langleinenfischerei im MSC-Verfahren

[06.06.2018] Hamburg: Transgourmet eröffnet neues Logistikzentrum

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