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News aus der Fischbranche




Fischwirtschafts-Gipfel 2017 im Film

Über 300 internationale Teilnehmer versammelten sich am 20. und 21. Februar in Hamburg zum 4. Fischwirtschafts-Gipfel. Zwei Tage lang drehte sich auf der vom FischMagazin organisierten Veranstaltung alles rund um den Handel und die Erzeugung von Fisch und Seafood im In- und Ausland. Im Rahmen der Fachtagung wurde auch der Branchenpreis Seafood Star vergeben, der in diesem Jahr sein 10. Jubiläum feiert.






Die Vorträge der Referenten können Sie hier herunterladen





24.03.2017  Niederlande: Investor hat Mehrheit von Profish übernommen

Niederlande: Investor hat Mehrheit von Profish übernommen

Ein Investmentunternehmen hat die Mehrheitsanteile des holländischen Frischfisch-Verarbeiters Profish schon zum Jahresende 2016 übernommen, meldeten die Undercurrent News. Die Kontrollmehrheit liegt jetzt bei Heuvelrug Participaties, während Profish-Gründer Frank Schreur weiterhin eine Minderheitsbeteiligung hält. Schreur hat das Management an Ed Nijgh übergeben, früherer CEO des Schweizer Fleischverarbeiters Fredag Holding. Der Unternehmensgründer wolle sich auf Kommerzielles, Produktentwicklung und Einkauf konzentrieren. Profish, gegründet 1998 und heute ansässig in Twello, produziert vor allem Frischfisch unter modifizierter Atmosphäre. Dank der Belieferung nicht nur holländischer Supermarktketten (Superunie), sondern auch deutscher Discounter konnte Profish seinen Umsatz innerhalb von drei Jahren von 28 Mio. Euro auf 105 Mio. Euro nahezu vervierfachen. Um auch weiterhin zu wachsen, seien jedoch Investitionen in den Betrieb in Twello und in die Logistik erforderlich, die jetzt mit dem neuen Kapital möglich seien. Nach Angaben des Financieele Dagblad bewege sich der Wert der Transaktion auf 5 bis 10 Mio. Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
31.03.2015 Discount: Norma startet mit frischem Fisch
23.09.2014 Aldi Süd listet MAP-Frischfisch in sämtlichen Filialen
21.02.2013 Pangasius: Markteinführung für ASC-Pangasius in Deutschland



Seafoodexpo 2017




24.03.2017  Peru: El Niño-ähnliche Situation schädigt Scallop-Produktion

Ein Klimaphänomen, ähnlich dem El Niño, hat die Scallop-Produktion in Peru, aber auch andere Fischereien schwer getroffen, melden die Undercurrent News. Anhaltende sintflutartige Regenfälle - in wenigen Stunden bis zu 200 Liter/Quadratmeter - , die bis April/Mai andauern könnten, haben zu einer Erwärmung des östlichen Pazifiks geführt und den Tod von 30 bis 90% der Scallops in den Gewässern des südamerikanischen Landes verursacht. Betroffen sei insbesondere die Produktion im Norden und Süden des Landes. Die Prognose, dass Peru 2017 über 5.000 t Scallops exportieren könne, muss daher korrigiert werden. Im letzten Finanzjahr exportierte das Land Scallops im Wert von 26,4 Mio. Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
13.09.2016 USA: Blue Harvest übernimmt Scallop-Geschäft von High Liner Foods
19.03.2015 Peru: Weltweit erste Scallops mit ASC-Zertifikat




Polfish 2017




24.03.2017  Frankreich: Neuer Geschäftsführer bei Labeyri Fine Foods

Die französische Gruppe Labeyri Fine Foods hat den früheren Vorsitzenden von Fleury Michon, Frédérick Bouisset, zum neuen Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden berufen, meldet das Portal IntraFish. Der tritt die Nachfolge von Xavier Govare an, der im November letzten Jahres zurückgetreten war. Buisset war zuletzt CEO der US- und Lateinamerika-Abteilung der Lactalis-Gruppe. Er wird seine neues Amt bei Labeyri zum 9. Mai antreten.



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23.03.2017  Bayern: Elf Menschen an Ciguatera erkrankt

Bayern: Elf Menschen an Ciguatera erkrankt

In Bayern sind elf Menschen offenbar nach dem Verzehr von Red Snapper an der Fischvergiftung Ciguatera erkrankt. Deshalb warnt das Bayerische Verbraucherschutzministerium vor dem Verzehr des exotischen Fischs, melden zahlreiche Tageszeitungen. Betroffen seien gefrorene Red Snapper-Filets (Packungsgrößen: 170 bis 230g) aus Vietnam, Fanggebiet Westpazifik (FAO 71) mit den Losnummern Lot: VN/385/III/122 und -124 . Sie stünden im Verdacht, mit Algentoxinen belastet zu sein. Diese können zu Vergiftungen führen, schrieb das Ministerium in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung. Die genannten Chargen sind bis Juli bzw. Dezember 2018 haltbar. Die genauen Vertriebswege würden derzeit ermittelt. Zu den Symptomen der Ciguatera-Vergiftung gehören heftiges Erbrechen mit neurologischen Auffälligkeiten. Typisch ist eine Heiß-Kalt-Umkehr, bei der der Betroffene Berührungen von warmen Gegenständen als kalt und die Berührung von kalten Gegenständen als warm empfindet.

Lesen Sie zu Ciguatera auch im FischMagazin-Archiv:
02.02.2015 Ciguatera: PTC Germany ruft Snapper-Filet zurück
18.04.2013 Verdacht bestätigt: Erstmals Ciguatera durch hier gekauften Fisch
13.11.2012 "Deutsche See" ruft Red Snapper zurück



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23.03.2017  Thailand: Menschenhändler zu langjährigen Haftstrafen verurteilt

Ein Bezirksgericht im thailändischen Trang hat sechs Angeklagte zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt, weil sie Arbeitsmigranten auf Fischfangschiffe verschleppt hatten, meldet Fish Information & Services (FIS). Unter den Verurteilten ist der ehemalige Vorsitzende der Fischervereinigung von Trang und Inhaber von Boonlarp Fishing, Sompon Jirotemontree, der seine Fischereiboote unter Einsatz von Zwangs- und Sklavenarbeit betrieben hatte. Verurteilt wurde auch Somjit Srisawang, der Sompons Unternehmen die gedungenen Arbeiter aus Myanmar zuführte. Begrüßt wurde der Richterspruch von der Environmental Justice Foundation (EJF). "Die Gerichtsentscheidung ist ein entscheidender Schritt, um den Opfern der scheußlichen Menschenrechtsverletzungen in der thailändischen Fischerei Gerechtigkeit widerfahren zu lassen", kommentierte Steve Trent, EJF-Direktor, das Urteil. Die Nichtregierungsorganisation EJF hatte im März 2013 erste Untersuchungen zur Zwangsarbeit auf thailändischen Fangschiffen in Kantang durchgeführt und in zwei Studien - "Sold to the Sea" und "Thailand Seafood Slaves" - dokumentiert. Auf Thailands Fangschiffen arbeiten zu mehr als 90% Migranten.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
20.12.2016 Thailand: Greenpeace beklagt anhaltende Menschenrechtsverletzungen
24.11.2016 Vatikan rügt Ausbeutung in der Fischerei-Industrie
01.07.2016 USA hebt Thailands Status in Sachen Menschenhandel und Zwangsarbeit



22.03.2017  Großbritannien: Thunfisch-Marke John West bis Ende 2017 nachhaltig

Die Thai Union Group hat angekündigt, dass ihre Thunfisch-Markenprodukte bis Ende des Jahres 2020 zu 75 Prozent aus nachhaltiger Fischerei stammen sollen, schreibt das Portal IntraFish. Dafür investiere der thailändische Konzern 90 Mio. USD - 83,3 Mio. Euro - in entsprechende Fischereiprojekte. Eine Beschleunigung erfahren die Pläne der Gruppe in Großbritannien, wo die Supermarktkette Tesco 2016 einige der Thai Union-Produkte ausgelistet hatte. Deshalb soll sämtlicher Thunfisch für die Marke John West schon bis Ende 2017 entweder das MSC-Label tragen oder aus so genannten Fischerei-Verbesserungsprojekten" (fishery improvement projects - FIPs) stammen, sagt Elisabeth Fleuriot, Geschäftsführerin von Thai Union Europe. Ende Dezember 2016 seien 15% ihrer Produkte MSC-zertifiziert gewesen. In Deutschland, sagt Fleuriot, verkaufe die Thai Union unter Marke ausschließlich MSC-Ware, weil dort "nichts anderes genüge". Bis 2020 wollen die Thailänder im Pazifischen Ozean 11 FIPs organisiert haben. Im Atlantik laufe derzeit ebenfalls ein FIP an, das sich vor allem auf Ghana konzentriere und bis Ende 2017 starten soll.

Lesen Sie zum Thunfisch auch im FischMagazin-Aarchiv:
04.01.2017 Marshallinseln: 2017 eventuell doppelt soviel MSC-Thunfisch
21.11.2016 Thunfischereien: Fischsammler kein Hindernis für MSC-Zertifizierung
18.11.2016 Förderung: MSC stellt 240.000 Euro für kleine Fischereien zur Verfügung



[22.03.2017] Kiel: Gosch-Filiale direkt an der Förde eröffnet

[21.03.2017] Fedderwardersiel: Butjadinger Fischereigenossenschaft vor dem Ende

[20.03.2017] Alaska: 2017 erheblich mehr Pink, aber weniger Sockeye-Lachs
[20.03.2017] Island: Bakkafrost verliert 2.000 t Lachs wegen ISA-Verdacht
[20.03.2017] Panama: Cobia-Züchter Open Blue mehrfach zertifiziert

[16.03.2017] MSC-Zertifizierung für Nordsee-Frischfischtheken

[14.03.2017] Namibia: Kap-Seehecht-Preise könnten weiter steigen
[14.03.2017] Spanien: Züchter von Rotem Thun verliert 4,4 Mio. Euro

[10.03.2017] Spanien/Griechenland: Aal-Schmuggel im Wert von 10 Mio. Euro aufgedeckt
[10.03.2017] Belgien: Neuer Geschäftführer bei Setraco Foods
[10.03.2017] Kreislaufanlagen könnten 2020 schon 150.000 Tonnen produzieren
[10.03.2017] Bayern: Fischzucht Müller gibt Projekt in Waldbüttelbrunn auf
[10.03.2017] Schweiz: Fischladen "El Pescador" eröffnet im TopCC Sihlbrugg

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