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News aus der Fischbranche




25.06.2016  Produktrückruf durch Räucherei Agustson

Produktrückruf durch Räucherei Agustson

Die österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) hat über einen Rückruf der dänischen Räucherei Agustson A/S informiert. Der im dänischen Vejle ansässige Hersteller hatte einen Rückruf seines Produktes "Ocean Sea Geräucherte Forellenfilets, 125g, Sorte Schwarzer Pfeffer" veranlasst. Der Grund: die Filets wurden aufgrund eines Etikettierungsfehlers mit einem zu langen Mindesthaltbarkeitsdatum vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Anstelle des korrekten MHD 29.06.2016 war bei dem betroffenen Produkt teilweise das MHD 29.07.2016 aufgedruckt. Verkauft wurden die Forellenfilets bei Lidl Österreich in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und im westlichen Niederösterreich. "Sämtliche Produkte sind von einwandfreier Qualität, die Haltbarkeit ist jedenfalls bis zum 29.06.2016 gewährleistet", schreibt die AGES. Agustson entschuldige sich bei allen Betroffenen für entstandenen Unannehmlichkeiten.

Lesen Sie zu Rückrufen auch im FischMagazin-Archiv:
12.01.2016 Dänemark: Großbrand bei Forellenräucherei Agustson
10.04.2015 Warenrückruf: Kugelfisch statt Seeteufelfilet
02.02.2015 Ciguatera: PTC Germany ruft Snapper-Filet zurück



Seafood Star 2017





23.06.2016  Großbritannien: Über 90 Prozent der Fischer fordern den Brexit

Die britische Bevölkerung mag in der Frage des EU-Austritts von Großbritannien gespalten sein, die Fischindustrie des Landes ist es eher nicht. Großbritanniens Fischer sind als lautstarke "Euroskeptiker" bekannt, doch das Ergebnis einer aktuellen UK-weiten Umfrage überraschte selbst die Forscher: mehr als 90% der Fischer wollen heute für den Brexit stimmen, teilte Craig McAngus mit, Politikwissenschaftler an der University of Aberdeen. Im ehemals florierenden Grimsby, wo von rund 400 Fangschiffen heute noch fünf geblieben sind, sehen viele die EU als Hauptverantwortlichen für den Niedergang. Von einem Alleingang Großbritanniens versprechen sich die Fischer höhere Quoten, einen eigenen Sitz in der Nordostatlantischen Fischerei-Kommission - neben Norwegen, Island, den Färöer Inseln und der EU - und damit ein erneutes Wachsen der Fischereiflotte. Steve Norton, Leiter der Grimsby Fish Merchants Association, äußert sich als Verbandsvertreter neutral, persönlich zweifele er an einem Verbleib in der Gemeinschaft, wünsche sich eine bessere Kontrolle der Nordsee und - mehr Fördergelder aus dem Europäischen Fischereifond. Angesichts der starken Betroffenheit der Fischindustrie durch die EU-Politik mag es kein Zufall gewesen sein, dass der britische Premier David Cameron am letzten Tag vor dem Referendum den Londoner Fischmarkt Billingsgate besuchte.

Lesen Sie zu Großbritannien auch im FischMagazin-Archiv:
25.01.2016 Schottland: Lachsexporte brachen 2015 um mehr als 20 Prozent ein
13.11.2015 Schottland: STI Freight Management baut Fisch-Logistik aus
11.09.2015 Schottland: Lachsernte erreichte 2014 Rekord-Höhe



Fischwirtschafts-Gipfel




23.06.2016  Norwegen: Geir Molvik neuer CEO von Lachszüchter Cermaq

Der bisherige Geschäftsführer des norwegischen Lachszüchters Cermaq, Jon Hindar, ist aus dem Unternehmen ausgeschieden, meldet IntraFish. Neuer CEO wird der bisherige Betriebsleiter (COO) Geir Molvik, der seit 2005 bei Cermaq ist. Die Aufgabe des COO bei Cermaq Norwegen übernimmt kommissarisch Snorre Jonassen, bisher einer der Regionalleiter. Cermaq gehört seit September 2014 zu 92% dem japanischen Mischkonzern Mitsubishi. Der Konzern mit Standorten in Norwegen, Chile und Kanada verkaufte 2015 rund 163.000 t Lachs und notierte einen Gesamtumsatz von 684,2 Mio. Euro.

Lesen Sie zu Cermaq auch im FischMagazin-Archiv:
01.04.2016 Brüssel: Seafood-Messe findet statt - keine zwei Prozent Absagen
04.02.2016 Chile: Lachsindustrie entlässt bis zu 2.000 Mitarbeiter im ersten Halbjahr 2016
27.10.2014 Norwegen: Mitsubishi besitzt 92 Prozent von Cermaq



6.977 Seafood-Anbieter im direkten Zugriff



21.06.2016  Vietnam: Schulterschluss für ASC-Zertifizierung

Die dänische Nordic Seafood Group arbeitet gemeinsam mit einer Gruppe von Shrimpzüchtern in der vietnamesischen Gemeinde Hoa Nghia und dem Verarbeiter Stapimex an einer Zertifizierung der Farmen durch den Aquaculture Stewardship Council (ASC), schreibt das Portal IntraFish. Der WWF-Vietnam und Nordic hatten aus diesem Anlass eine Zeremonie in der Provinz Soc Trang organisiert, bei der eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet wurde. In Vietnam, einem der weltweit größten Produzenten von Garnelen, werden 90% der Farmfläche von Kleinbauern bewirtschaftet, die 85% der Erntemenge im Mekongdelta produzieren. Doch gerade für diese kleinen Produzenten existieren große Herausforderungen: fehlende Infrastruktur, fehlendes Know-how im Hinblick auf optimierte Zuchttechniken, begrenzte Informationen über und Zugang zu Märkten sowie wachsende Herausforderungen, den hohen internationalen Standards einer verantwortungsbewussten Aquakultur zu entsprechen. Jetzt soll die weltweite Wertschöfungskette der Garnele von der Farm auf den Tisch sozialen Ansprüchen und der Rückverfolgbarkeite entsprechen. Unterstützt werde diese Vereinbarung auch von der Supermarktkette Rema 1000 in Norwegen, sagte der Generaldirektor von Stapimex, Tran Van Pham.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
03.06.2016 Brasilien: Olympiade motiviert zur ersten ASC-Zertifizierung
31.05.2016 Vietnam: 26 Züchter-Kooperativen wollen auf Nachhaltigkeit setzen
05.05.2016 Honduras: Shrimp-Farm erhält ASC-Zertifikat



20.06.2016  USA: McLobster - jetzt wieder Hummerbrötchen bei McDonalds

USA: McLobster - jetzt wieder Hummerbrötchen bei McDonalds

In mehr als 600 US-amerikanischen Filialen der Fastfood-Kette McDonalds gibt es ab heute wieder den McLobster, ein Brötchen belegt mit Hummerfleisch. Aufgrund des großen Erfolgs, den der McLobster in vergangenen Jahren hatte, wird das exquisite Produkte erneut vom 20. Juni bis Mitte August in ausgewählten McDonalds Restaurants in den Neuenglandstaaten und im Raum New York für 8,99 USD, umgerechnet 7,98 Euro, verkauft. McDonalds lobster roll ist belegt mit Fleisch vom nordatlantischen Amerikanischen Hummer, verfeinert mit Mayonnaise und grünem Salat, serviert auf einem getoasteten Brötchen. Das Hummerfleisch wird unter anderem geliefert vom Großhandel Mazzetta. "Der Hummer, den wir an McDonalds liefern, ist von Hand selektiert, ein handwerkliches Qualitätsprodukt, gefangen von bewährten Experten der Branche", teilte Mazzetta-Verkäufer Stephen Felsenthal mit und betonte: "Das ist derselbe Qualitätshummer, der in den feinen Restaurants der Ostküste serviert wird." Mit 290 Kalorien liegt er weit unter dem Nährwert eines Big Mac (530 Kcal). Erhältlich ist das hochwertige Fastfood in ausgewählten McDonalds Filialen in Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, New York, Rhode Island und Vermont.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
30.05.2016 Hummer: Schweden fordert Einfuhrverbot von Lebend-Hummer
11.02.2016 USA: Jedes dritte Hummer-Gericht im Restaurant enthält preiswerteres Seafood
21.02.2012 Hummer (II): McDonalds Kanada verdoppelt Lobster-Absatz



20.06.2016  Norwegen/Russland: Quotenkürzung für Kabeljau und Schellfisch empfohlen

Der Internationale Rat für die Erforschung der Meere (ICES) hat die wissenschaftliche Empfehlung abgegeben, die Kabeljau-Fangquote für die Barentssee von bislang 894.000 t im Jahre 2017 auf 805.000 t zu reduzieren. Diese Empfehlung hatten Russland und Norwegen schon für 2016 erhalten, aber nicht befolgt. Für Schellfisch schlägt das Gremium eine 2017er TAC von 233.000 t vor (2016: 244.000 t). Schon Anfang Juni hatte Islands Meeresforschungsinstitut MRI empfohlen, die atlantische Kabeljauquote um 5.000 t auf 244.000 t anzuheben, da die dortige Laicherbiomasse beim Kabeljau die größte seit 40 Jahren sei.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
26.05.2016 Großbritannien: MSC-Verfahren für Nordsee-Kabeljau gestartet
30.03.2016 Kanada: Kabeljau-Fischerei erhält MSC-Zertifikat
01.02.2016 Russland: MSC-Zertifikat für Kabeljau- und Schellfisch-Fischerei im Norden





20.06.2016  Dänemark: Nordic Seafood erhält Dämpfer durch Pickenpack-Insolvenz

Die dänische Nordic Seafood Group, ein Importeur und Packer unter dem Dach der japanischen Nissui Seafood-Gruppe, meldet für das Jahr 2015 einen Gewinnrückgang von 6,2 Mio. Euro auf 5,8 Mio. Euro, schreibt IntraFish. Ein Grund seinen Gewinneinbrüche bei der Tochter JP Klausen, die einen Nettogewinn von nur 887.264 Euro machte, derweil es 2014 noch 1,5 Mio. Euro waren. Der Alaska-Seelachs-Händler JP Klausen, der auch Pickenpack belieferte, begründete den Einbruch mit einem Kunden, der seine Zahlungen im November 2015 eingestellt hatte. Nur ein Teil dieses Ausfalls sei von der Kreditversicherung gedeckt worden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
03.12.2015 Lüneburg: Pickenpack meldet Insolvenz an
26.05.2014 Dänemark: Nordic Seafood verdoppelt Gewinn
03.02.2012 Deutschland: Nissui will in TK-Hersteller investieren



[20.06.2016] Perus Aquakultur produziert 85.000 Tonnen
[20.06.2016] Kormoranbericht 2015: "Fischereiwirtschaftliche Belastungsgrenze erreicht"

[17.06.2016] Polen: Lachsräucherei Limito verliert deutschen LEH-Kontrakt
[17.06.2016] Färöer Inseln: MSC-Zertifikat für Makrele und Blauen Wittling
[17.06.2016] USA/Thailand: Shrimp-Arbeiter klagen gegen mehrere Unternehmen

[16.06.2016] Dänemark: Hjerting Laks fusioniert mit Polar Seafood

[15.06.2016] Norwegen: Fischerei auf Kaltwassergarnelen erhält MSC-Zertifikat
[15.06.2016] Island: Lachszüchter Arnarlax und Fjardalax fusionieren

[10.06.2016] Bundesverband Fisch: Branchenumsatz stieg 2015 um 5,4 Prozent

[09.06.2016] Bad Godesberg: Hochwasser trifft zwei Geschäfte von Fisch Stuch

[07.06.2016] Edeka: Fischabteilung profitiert von Pilotprojekt "Marktküche"

[04.06.2016] Völklingen: Kingfish wird zum Hauptprodukt

[03.06.2016] Hamburg: "Daniel Wischer" wehrt sich gegen Zwangsräumung

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