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09.07.2021  Fischotter: Erste bundesweite Erfassung seit sechs Jahren

Fischotter: Erste bundesweite Erfassung seit sechs Jahren

Ein Schwerpunkt des diesjährigen bundesweiten Wildtier-Monitorings waren die semiaquatischen Säuger, darunter auch der Fischotter, dessen Vorkommen zuletzt 2015 erfasst worden war. (Foto: Rolfes/DJV)
Der Fischotter entwickelt sich zu einer zunehmenden Bedrohung der Teichwirtschaften hierzulande. Zuletzt im Jahre 2015 wurde das Vorkommen des Otters im Rahmen einer flächendeckenden Erfassung in 9 Prozent aller an der Aufstellung beteiligten Jagdbezirke Deutschlands festgestellt. Bereits damals wurde festgestellt, dass sich die Vorkommensmeldungen in allen Bundesländern seit der vorletzten Erhebung 2006 erhöht hatten. Im Frühjahr 2021 ging das bundesweite Monitoring-Programm für Wildtiere in eine neue, achte Runde. Ein Schwerpunkt dabei waren die semiaquatischen Säuger Nutria, Bisam, Biber und eben der Fischotter, die alle zuletzt 2015 erfasst worden waren. An der letzten Erfassung für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) hatten über 26.000 Reviere teilgenommen. Das entsprach über 40 Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Fläche Deutschlands. Damit sei WILD das größte Monitoring-Programm für Wildtiere, teilte der Deutsche Jagdverband (DJV) mit. Mit einer vollständigen Auswertung und Publikation dieser Daten sei jedoch nicht vor dem Jahr 2023 zu rechnen, kündigte DJV-Pressesprecherin Dr. Anna Martinsohn an.

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