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News aus der Fischbranche

17.05.2021  Royal Greenland: "Das härteste Jahr in der jüngeren Unternehmensgeschichte"

Das Pandemie-Jahr 2020 war für Royal Greenland "das härteste Jahr in der jüngeren Geschichte des Unternehmens", teilte Grönlands größter Fischverarbeiter Anfang Mai mit. Die Umsätze brachen um 9 % ein, bedingt durch einen Rückgang bei den Marktpreisen seiner Kernprodukte: Garnelen mit Schale, Garnelen gekocht und geschält und Schwarzer Heilbutt wurden 2020 für 15 bis 20 % weniger gehandelt. Entsprechend notiert Royal Greenland ein EBIT von -44 Mio. DKK (= - 5,92 Mio. Euro), das sich durch den Ersatz eines Schwarmfischtrawlers für weitere 15 Mio. DKK (= - 2 Mio. Euro) zu Verlusten von ingesamt 59 Mio. DKK (= - 7,9 Mio. Euro) addiere. Trotz der Pandemie hatte sich Royal Greenland nicht zuletzt aus Rücksicht auf die Gemeinden in Grönland entschieden, weiter zu fischen und nahezu soviel zu produzieren wie ursprünglich geplant. So wurden von Küstenfischern für RG 62.000 t Seafood angelandet zu einem Preis, der im Schnitt nur 7 % niedriger lag als 2019. RG hatte nicht zuletzt deshalb besonders unter dem zweifachen Lockdown gelitten, weil die Gruppe in den letzten Jahren ihren Fokus zunehmend auf den europäischen Foodservice verschoben hatte. Für 2021 rechnet Royal Greenland - unter Vorbehalt - wieder mit einem Gewinn von über 100 Mio. DKK - mehr als 13,4 Mio. Euro.

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