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News aus der Fischbranche

18.03.2021  Norwegen: Mowi will 1.500 Arbeitsplätze streichen

Mowi, der weltgrößte Lachsfarmer, will im Rahmen seiner Strategie zur Kostenreduzierung mittelfristig zehn Prozent seiner Arbeitsplätze abbauen, meldet das Portal IntraFish. Allerdings solle der Abbau von rund 1.500 Beschäftigten bis zum Jahre 2024 über "natürliches Ausscheiden", den Abbau von Überstunden und die Reduzierung von Leiharbeit erfolgen. Gehälter und Personalkosten waren bei der Mowi-Gruppe im Jahre 2020 mit 558 Mio. Euro der zweitgrößte Ausgabenposten. Trotz einer Produktionsmenge von im vergangenen Jahr 440.000 t und einem Weltmarktanteil von 20 Prozent bieben die Wachstumsraten des Züchters hinter jenen der Wettbewerber zurück. Seit Ankündigung des Kostendämpfungsprogramms im Jahre 2018 habe Mowi bereits Einsparungen von jährlich 137 Mio. Euro realisiert, wolle jedoch noch weiteres Einsparpotential nutzen, teilte Geschäftsführer Ivan Vindheinm mit. Dazu zähle auch eine "Smart Farming"-Strategie, die auf einen höheren Grad an Automatisierung und Digitalisierung ziele.

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01.09.2020 Norwegen: Mowi-Gewinn bricht um 50 Prozent ein
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