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News aus der Fischbranche

28.03.2018  USA: Kein Lachsimport, wenn Meeressäuger sterben müssen

Die USA wollen die Einfuhr von Lachs stoppen, der aus Fischfarmen stammt, die Meeressäuger töten. Diese neue Vorschrift, die ab dem Jahre 2022 in Kraft treten soll, könnte für die schottische Lachsindustrie den Verlust des lukrativen US-Marktes bedeuten, schreiben die Shetland News. Ein Versuch schottischer Regierungsvertreter, für die eigenen Lachsproduzenten eine Ausnahmegenehmigung auszuhandeln, sei jetzt gescheitert, schreibt Fish Information & Services (FIS). Schottlands Lachszüchter besitzen die Lizenz, Meeressäuger zu töten, um sie von Angriffen auf Fischgehege und vom Töten der Lachse abzuhalten. Im vergangenen Jahr schoss die Branche 49 Robben, etwa ein Fünftel jener 221 Abschüsse sieben Jahre zuvor. Grieg Seafood Hjaltland, der 60 Prozent des Lachses auf den Shetland-Inseln produziert, hat 2 Mio. GBP (= 2,3 Mio. Euro) in Techniken zur Abwehr tierischer Räuber investiert. Das positive Resultat: seit Januar 2015 wurde von Grieg nur noch ein Seehund abgeschossen, wobei Geschäftsführer Grant Cumming betont, dass er auch mit diesem einen Abschuss nicht glücklich sei. Im vergangenen Jahr importierten die USA schottischen Lachs im Wert von 193 GBP, rund 221 Mio. Euro.

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