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News aus der Fischbranche

21.04.2017  Norwegen: Lieferanten beklagen zuviel großen Skrei

Niemals zuvor haben Norwegens Fischer soviele große Skrei angelandet wie in diesem Jahr, meldet das Portal IntraFish. Warme Wassertemperaturen, ein günstiges Nahrungsangebot und ein seit Jahren gutes Bestandsmanagement haben dem Handel jetzt ein Problem beschert, denn: der Markt will keinen zu großen Winterkabeljau. Die Folge: die Exporteure haben Schwierigkeiten, diesen Skrei zu vernünftigen Preisen zu verkaufen. Nach Angaben der Norwegischen Verkaufsorganisation der Fischer (Norges Råfisklag) habe sich der prozentuale Anteil von Kabeljau, der mehr als 9 kg Lebendgewicht bzw. 6 kg ausgenommen mit Kopf (H&G) auf die Waage bringt, von 2010 bis heute nahezu verdoppelt. Alleine im vergangenen Jahr nahm die Anlandemenge dieser Sortierung um 3 Prozent zu. Auf der anderen Seite gingen die Fangmengen von Skrei kleiner als 2,5 kg seit 2011 um 10 Prozent zurück. Große Kabeljaue eigneten sich am besten für den Salzfischmarkt, doch selbst dieser Markt könne die gestiegenen Mengen nicht aufnehmen. Noch laufen die diesjährigen Bestandsuntersuchungen für den Skrei, doch für 2016 wurde beim Kabeljau ein Durchschnittsgewicht von etwa 9 kg gemeldet. Obgleich die großen Kabeljaue erheblich mehr Eier tragen als kleinere Exemplare, gebe es jedoch keine Garantie für zukünftige starke Jahrgänge.

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