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News aus der Fischbranche

06.03.2017  Nordrhein-Westfalen: Fischgroßhandel wegen Missständen geschlossen

Ein ungewöhnlicher Fall von Tierquälerei war der Anstoß für die letztendliche Schließung einer Fischgroßhandlung im Rheinisch-Bergischen Kreis. Beamte der Göttinger Autobahnpolizei fanden im Lieferfahrzeug des Großhändlers mehr als 100 noch lebende Fische, die auf Eis liegend in Kisten verpackt waren. Die Tiere seien vor dem Transport nicht ordnungsgemäß getötet worden, teilte die Polizei am Donnerstag vergangener Woche mit. Eine alarmierte Tierärztin habe 113 verletzte Karauschen und Störe notschlachten müssen. Gegen den 52-jährigen Fahrer des Transporters wird wegen Verstoßens gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Erschwerend komme hinzu, dass sich ein Großteil der übrigen Fischwaren in dem Wagen in einem hygienisch nicht einwandfreien Zustand befand. Der Landkreis Göttingen habe deshalb die Auslieferung gestoppt und rund 150 kg Fisch entsorgen lassen. Er war für Supermärkte im Süden Niedersachsens bestimmt. Als Folge der Polizeiaktion am Mittwoch wurde am Tag darauf die Fischgroßhandlung im Rheinisch-Bergischen Kreis geschlossen. Bei einer Kontrolle durch die Veterinärbehörde waren weitere Hygienemängel entdeckt worden.

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