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News aus der Fischbranche

16.02.2017  Hamburg: Bis zu 80 Prozent weniger Stint als im Vorjahr

"Dramatisch weniger Stint als üblich", schreibt das Hamburger Abendblatt, holen die Fischer derzeit aus der Unterelbe. Elbfischer Lothar Buckow, der auch ein Fisch-Restaurant betreibt, schätzt, dass seine Fänge um gut 80 Prozent eingebrochen seien. Fischer Walter Zeeck, dessen Söhne mit dem Familien-Kutter "Ostetal" zwischen Brunsbüttel und Finkenwerder unterwegs sind, beliefert Restaurants und den Großhandel in Hamburg. Normalerweise, so Zeeck, würden sie zu dieser Jahreszeit um die 1.000 Kilo pro Tag fischen, doch derzeit seien es nur um die 200 kg. Die geringen Fangmengen wirkten sich auf die Preise aus: während der Fisch vor zwei Jahren im Kleinverkauf etwa 2,50 Euro/kg kostete, werde das Kilo jetzt für bis zu 5,- Euro gehandelt, sagt Zeeck. Die Ursachen für die schwache Präsenz des "Gurkenfischs" sind unklar. Die beiden Elbfischer sind sich einig: durch die Elbvertiefungen komme es im Sommer immer wieder zu Sauerstofflöchern in der Elbe, die dann die Stintbrut zu großen Teilen vernichte. Die Umweltbehörde nennt als mögliche Gründe auch natürliche Schwankungen der Population etwa durch meteorologische oder hydrologische Einflüsse - oder "eine intensive Befischung in der Elbmündung".

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