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15.02.2017  Bremerhaven spürt Auswirkungen des Fischerstreiks auf Island

Bremerhaven spürt Auswirkungen des Fischerstreiks auf Island

Wer in Bremerhaven in hohem Maße Fisch aus Island - vor allem Rotbarsch - verarbeitet, leidet unter dem seit zwei Monaten andauernden Fischerstreik. (Foto: Archiv)
Der seit zwei Monaten andauernde Streik isländischer Fischer macht sich auch bei einigen Unternehmen im Fischereihafen Bremerhaven bemerkbar. Insbesondere Schneidebetriebe, die sich auf das Filetieren von Rotbarsch spezialisiert haben, leiden unter fehlender Rohware, schreibt der Weser Kurier. "Die kleinen Betriebe haben Umsatzeinbußen von 30 bis 90 Prozent", sagt Sebastian Gregorius, Prokurist der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG). Lars Gieseking sei als Geschäftsführer der Abelmann-Tochter Wilhelm Petersen persönlich nach Norwegen gefahren, um dort den Rotbarsch zu besorgen, den die Isländer nicht mehr liefern. Heiko Grube, Geschäftsführer der Rheinland Seefischhandelsgesellschaft, muss kreativ sein. Wo sonst zu 85 Prozent Rotbarsch verarbeitet werden, hat ein Teil der Mitarbeiter den Resturlaub aus 2016 genommen, andere stellen mehr Marinaden her und schneiden andere Fischsorten wie den Winterkabeljau. Doch letztendlich sei der Januar für alle, die mit Frischfisch handeln, generell ein schwieriger Monat. Und der Importeur Magnus Björgvinsson, Isländer mit Sitz in Schiffdorf, notiere streikbedingte Verluste von mehreren zehntausend Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
13.02.2017 Island: Streik festgefahren - Beteiligte warten auf Eingreifen der Regierung
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